{"id":54,"date":"2014-11-11T11:40:44","date_gmt":"2014-11-11T09:40:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/hauskreis\/?p=54"},"modified":"2014-11-11T14:42:51","modified_gmt":"2014-11-11T12:42:51","slug":"was-immer-er-euch-befiehlt-das-tut","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/hauskreis\/was-immer-er-euch-befiehlt-das-tut\/","title":{"rendered":"Was immer er euch befiehlt, das tut!"},"content":{"rendered":"<p>basierend auf <a href=\"http:\/\/www.jule-pape.de\/hauskreis\/jesus-auf-der-hochzeit-in-kana\/\" target=\"_blank\">Johannes 2:1-12<\/a><\/p>\n<p>Bibelvers: Joh 2,5 (Hfa):<\/p>\n<blockquote><p>Was immer er euch befiehlt, das tut!<\/p><\/blockquote>\n<p>Warst du schon einmal bei einer Hochzeit dabei? Das ist ein tolles Fest. Die Braut und der Br\u00e4utigam machen sich ganz schick, viele G\u00e4ste kommen, alles ist festlich geschm\u00fcckt. Dann gibt es gutes Essen und alle sind fr\u00f6hlich. Meist dauert die Hochzeit bis sp\u00e4t in die Nacht, dann fahren alle nach Haus. In Israel war das anders. Wenn da jemand geheiratet hat, dann dauerte das Fest eine ganze Woche lang.<\/p>\n<p>In Kana gab es so eine Hochzeit. Viele Leute kamen zusammen. Manche blieben die ganze Woche, manche nur ein paar Tage, andere kamen erst sp\u00e4ter. Aber es waren viele Menschen und es wurde viel gefeiert. Alles war hergerichtet, das Essen stand bereit und auch die Getr\u00e4nke. Es gab leckeren Wein. Alle freuten sich mit der Braut und dem Br\u00e4utigam. Bei so einem Fest traf man auch viele Leute. Dieses Mal gab es einen besonderen Gast. Jesus war da. Seine Mutter Maria auch und seine J\u00fcnger. Die Leute kannten Jesus. &#8222;Das ist doch der Sohn von Josef und Maria&#8220;, sagten sie. Das stimmte, aber auch nicht ganz. Denn Jesus war noch viel mehr. Jesus war Gottes Sohn. Schon bevor er als Sohn von Maria geboren wurde, war er bei Gott im Himmel. Er ist ewig, er hat mit die Welt geschaffen. Aber dann kam Jesus als Mensch auf diese Erde. Und jetzt war er sogar bei dieser Hochzeit dabei.<\/p>\n<p>Die Hochzeit ging schon einige Zeit. Die Stimmung war gut, alles passte und war in Ordnung. Aber dann gab es doch noch ein Problem. Es gab keinen Wein mehr. Das war ein gro\u00dfes Problem. Es war sehr peinlich, wenn es auf so einem Fest nicht genug zu trinken gab. Das Fest, was das sch\u00f6nste im Leben des Brautpaares werden sollte, war kurz davor, zu einer gro\u00dfen Katastrophe zu werden. Die meisten G\u00e4ste hatten davon allerdings noch nichts mitbekommen. Nur einige. So auch Maria.<\/p>\n<p>&#8222;Jesus, sie haben keinen Wein mehr&#8220;, berichtete Maria. Maria wusste, Jesus kann helfen, denn er ist ja Gottes Sohn. Aber Jesus entgegnete nur: &#8222;Meine Stunde ist noch nicht gekommen.&#8220; Manchmal denken wir, Jesus muss sofort alles tun, was wir wollen. Du bist vielleicht ein Kind Gottes und wei\u00dft, dass du Jesus um alles bitten kannst. Aber dann denkst du, dass er dir auch sofort alles geben muss. Jesus ist Gottes Sohn. Das hei\u00dft, er wei\u00df am besten, was gut f\u00fcr uns ist und auch, wann es gut f\u00fcr uns ist. Wenn du Jesus darum bittest, dass dein Opa gesund wird, dann vertraue Jesus. Habe Geduld, wenn es nicht so geschieht, wie du es willst und wenn es nicht sofort geschieht. Jesus handelt dann, wenn es gut f\u00fcr uns ist. Er wei\u00df, was das Beste ist, denn er ist ja Gottes Sohn.<\/p>\n<p>Auch bei der Hochzeit wusste er genau, wann der beste Zeitpunkt war, zu helfen. Maria kannte Jesus und sie wusste, dass sie ihm vertrauen konnte, denn er war ja Gottes Sohn. Sie ging zu den Dienern. &#8222;Was Jesus euch sagt, das tut&#8220;, bat sie sie. Und bald darauf kam Jesus zu den Dienern. Sie hatten sich gemerkt, was Maria gesagt hatte: &#8222;Was er euch sagt, das tut&#8220;. Jetzt waren sie gespannt, was Jesus sagten w\u00fcrde. Vielleicht kannte er einen besonderen Ort, wo es noch Wein zu kaufen gab. Vielleicht kannte er Leute, die Wein besorgen konnten. Die Diener waren bereit, das zu tun, was Jesus sagte.<\/p>\n<p>Jesus zeigte auf einige Kr\u00fcge, die dort standen. Es waren 6 gro\u00dfe Kr\u00fcge. In jeden Krug passten etwa 100 Liter Wasser. Sie standen dort, damit jeder sich waschen konnte, wenn er mit staubigen F\u00fc\u00dfen von drau\u00dfen herein kam oder auch wenn er zwischendurch seine H\u00e4nde waschen wollte. &#8222;F\u00fcllt die Kr\u00fcge mit frischem Wasser&#8220;, forderte Jesus die Diener auf. Die Diener verstanden nicht genau, wozu das gut sein sollte. &#8222;Das macht doch jetzt gar keinen Sinn&#8220;, haben sie vielleicht gedacht. Aber was hatte Maria ihnen gesagt? &#8222;Was Jesus euch sagt, das tut!&#8220;<\/p>\n<p>Bist du bereit, das zu tun, was Jesus sagt? Jesus ist Gottes Sohn. Das hei\u00dft, er ist auch der Herrscher \u00fcber die ganze Welt. Er hat das Recht, uns zu sagen, was gut und richtig ist und was wir tun sollen. Und er liebt uns. Wenn er uns etwas sagt, dann ist es gut. Und dann ist es auch gut f\u00fcr uns, wenn wir ihm gehorchen. Vielleicht hast du bis jetzt getan, was du f\u00fcr richtig gehalten hast. Und du hast nicht darauf geachtet, was Jesus eigentlich will. Dann \u00e4ndere das heute. Jesus ist Gottes Sohn. Bitte ihn um Vergebung daf\u00fcr, dass du ihn nicht gehorcht hast. Und sagt ihm, dass er ab jetzt dein Herr sein soll und dass du auf ihn h\u00f6ren m\u00f6chtest, auch wenn du es manchmal nicht verstehst, warum.<\/p>\n<p>Die Diener verstanden nicht, warum sie die Kr\u00fcge f\u00fcllen sollten, aber sie taten es. Sie holten Wasser, bis alle Kr\u00fcge bis oben hin gef\u00fcllt waren. Ungef\u00e4hr 600 Liter waren es jetzt. &#8222;Bringt davon etwas dem Speisemeister, damit er es probieren kann&#8220;, forderte Jesus sie jetzt auf. Das verstanden die Diener nun noch weniger. Warum sollten sie dem Speisemeister das Wasser bringen? Aber sie gehorchten. &#8222;Was Jesus euch sagt, das tut&#8220;, hatte Maria gesagt. Jesus ist Gottes Sohn und es lohnt sich, ihm zu gehorchen.<\/p>\n<p>Etwas unsicher waren die Diener jetzt aber schon, als sie dem Speisemeister das Wasser brachten. Er w\u00fcrde bestimmt schimpfen, warum sie ihn st\u00f6ren, nur um ein Schluck Wasser zu probieren. Schlie\u00dflich hatte er genug zu tun. Immer wieder musste neues Essen zubereitet werden, denn es waren ja sehr viele G\u00e4ste da. Aber die Diener reichten dem Speisemeister den Becher und warteten auf seine Reaktion.<\/p>\n<p>&#8222;Hm, k\u00f6stlich!&#8220;, sagte er. &#8222;Das ist ein besonderer Wein!&#8220;. Er wusste nicht, woher der Wein kam. Die Diener erst auch nicht. Es war doch Wasser in dem Becher gewesen! Sie hatten es doch selbst hineingef\u00fcllt. Aber nun war es kein Wasser mehr. Aus dem Wasser war herrlicher Wein geworden. Wieso nur? Weil Jesus ein Wunder getan hatte. Jesus ist Gottes Sohn und er ist allm\u00e4chtig. Nichts ist ihm unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>Der Speisemeister wusste nicht, woher der Wein kam. Er rief sofort den Br\u00e4utigam. &#8222;Woher hast du diesen Wein?&#8220;, fragte er. &#8222;Die meisten holen zuerst den guten Wein und sp\u00e4ter dann den schlechteren. Aber dieser Wein ist der Beste. Du hast den besten Wein f\u00fcr jetzt aufbewahrt.&#8220; Nein, der Br\u00e4utigam hatte den Wein nicht aufbewahrt, sondern Jesus hatte das Wasser in Wein verwandelt. Seine J\u00fcnger staunten. Sie kannten Jesus zwar schon ein wenig, aber jetzt merkten sie, dass er wirklich Gottes Sohn war.<\/p>\n<p>Jesus ist Gottes Sohn. Deshalb glaube an ihn und h\u00f6re auf ihn, so wie die Diener es auch getan haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>basierend auf Johannes 2:1-12 Bibelvers: Joh 2,5 (Hfa): Was immer er euch befiehlt, das tut! Warst du schon einmal bei einer Hochzeit dabei? Das ist ein tolles Fest. Die Braut und der Br\u00e4utigam machen sich ganz schick, viele G\u00e4ste kommen, alles ist festlich geschm\u00fcckt. Dann gibt es gutes Essen und alle sind fr\u00f6hlich. Meist dauert die Hochzeit bis sp\u00e4t in die Nacht, dann fahren alle nach Haus. In Israel war das anders. Wenn da jemand geheiratet hat, dann dauerte das Fest eine ganze Woche lang. In Kana gab es so eine Hochzeit. Viele Leute kamen zusammen. Manche blieben die ganze Woche, manche nur ein paar Tage, andere kamen erst sp\u00e4ter. Aber es waren viele Menschen und es wurde viel gefeiert. Alles war hergerichtet, das Essen stand bereit und auch die Getr\u00e4nke. Es gab leckeren Wein. Alle freuten sich mit der Braut und dem Br\u00e4utigam. Bei so einem Fest traf man auch viele Leute. Dieses Mal gab es einen besonderen Gast. Jesus war da. Seine Mutter Maria auch und seine J\u00fcnger. 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