{"id":10,"date":"2016-01-13T14:20:39","date_gmt":"2016-01-13T13:20:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=10"},"modified":"2016-01-13T14:30:00","modified_gmt":"2016-01-13T13:30:00","slug":"gott-will-uns-menschen-retten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/gott-will-uns-menschen-retten\/","title":{"rendered":"Gott will uns Menschen retten"},"content":{"rendered":"<p>Bibeltext: 1. Mose 6,5 &#8211; 9,19<br \/>\nLehre: Gott will uns Menschen retten.<\/p>\n<p>Bibelvers: 1. Tim 2,4 (Elb): [Gott] will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.<\/p>\n<p>Poch, poch, poch. Immer wieder h\u00f6rten die Leute die Schl\u00e4ge des Hammers. Einige sch\u00fcttelten den Kopf. &#8222;Noah ist doch verr\u00fcckt geworden&#8220;, schimpften sie. Sie konnten Noah wirklich nicht verstehen. Wieso baute er hier ein so gro\u00dfes Schiff. Hier gab es doch gar kein Wasser.<\/p>\n<p>Noah war nicht verr\u00fcckt. Noah h\u00f6rte auf Gott. Gott hatte gesagt: &#8222;Noah, baue ein gro\u00dfes Schiff.&#8220; Und deshalb baute er jetzt ein gro\u00dfes Schiff. Noah liebte Gott, aber die anderen Menschen liebten Gott nicht. Sie h\u00f6rten nicht auf Gott und sie taten viele schlechte Dinge. Gott sah es und er war sehr traurig dar\u00fcber. Gott ist heilig. Das bedeutet, dass er nie etwas Schlechtes tut oder \u00fcberhaupt denkt. Gott kann S\u00fcnde, also all die schlechten Dinge, nicht zulassen. Doch die Menschen waren ganz schlecht. Es gab M\u00f6rder und Diebe und L\u00fcgner. Keiner war gut, nur Noah glaubte an Gott.<\/p>\n<p>&#8222;Noah, die Menschen sind so schlecht, deshalb wird es eine gro\u00dfe Flut geben&#8220;, erkl\u00e4rte Gott Noah. &#8222;Alle Menschen werden sterben. Aber dich will ich retten. Baue ein gro\u00dfes Schiff, damit du vor der Flut sicher bist. Du, deine Frau und deine S\u00f6hne mit ihren Frauen sollen hinein gehen. Und du sollst von jeder Tierart ein Paar mit in die Arche nehmen. Denn bald wird die gro\u00dfe Flut kommen.&#8220; Noah schaute sich um. Es war kein Wasser zu sehen, nirgendwo. Aber trotzdem gehorchte Noah Gott. So fing Noah an zu bauen. Zuerst brauchte er viel Holz. Die Leute sahen Noah und fragten: &#8222;Noah, was willst du mit dem Holz machen?&#8220; &#8222;Ich bauen ein Schiff, so wie Gott es mir gesagt hat&#8220;, antwortete Noah. Da lachten die Leute: &#8222;Wof\u00fcr brauchst du hier ein Schiff? Du bist verr\u00fcckt, Noah!&#8220;<\/p>\n<p>Die Menschen waren in Gefahr, aber sie wussten es nicht und glaubten es nicht. Heute sind wir Menschen auch in Gefahr. Alle Menschen s\u00fcndigen, das hei\u00dft, sie gehorchen Gott nicht. Auch du und ich leben nicht so, wie es Gott gef\u00e4llt. Und das ist gef\u00e4hrlich. Denn so, wie wir sind, k\u00f6nnen wir nicht zu Gott kommen. Niemand. Aber Gott m\u00f6chte uns retten, so wie Gott die Menschen damals retten wollte. Doch sie lachten Noah aus.<\/p>\n<p>Noah baute trotzdem weiter. Seine S\u00f6hne Sem, Ham und Jafet halfen ihm dabei. Gott zeigte Noah genau, wie das Schiff werden sollte. Es sollte wie ein gro\u00dfer Kasten werden, \u00fcber 100 Meter lang. Es gab drei Stockwerke. In dem Schiff waren viele kleine Zimmer. Ganz oben gab es ein Fenster und in der Mitte eine gro\u00dfe T\u00fcr. So baute Noah die Arche, wie dieses Schiff genannt wurde. Noah baute sie genau so, wie Gott es sagte.<\/p>\n<p>Noah dachte immer wieder an die Flut, die kommen sollte. Aber er hatte keine Angst, denn Gott hatte ja gesagt: &#8222;Ich will dich retten.&#8220; Wenn Noah das den anderen Menschen sagte, lachten sie nur. Gott wollte auch sie retten. Aber sie wollte nicht, denn sie glaubten nicht an Gott und daran, was Gott sagte.<\/p>\n<p>Bald war die Arche fertig. Sie war riesig gro\u00df. Noah brachte genug Essen f\u00fcr sich und Futter f\u00fcr die Tiere hinein und dann brachte er die Tiere in die Arche. Zwei Elefanten, zwei Giraffen, zwei Katzen, zwei Hunde, zwei Kaninchen, zwei Regenw\u00fcrmer. Von jeder Tierart brachte Noah ein Paar in die Arche. Von einigen Tieren, den reinen Tieren, brachte er sogar 7 Tiere in die Arche. Reine Tiere waren die Tiere, die man auch essen oder zum Opfern nehmen konnte. So kamen zum Beispiel 7 Schafe, 7 K\u00fche und auch von jeder Vogelart 7 Tiere. Bald war die Arche voll. Jetzt waren alle drin. Auch Noah und seine Familie gingen in die Arche hinein. Jetzt schloss Gott selbst die T\u00fcr hinter ihnen zu.<\/p>\n<p>Die anderen Menschen sahen alles und lachten. Aber dann fielen bald die ersten Regentropfen. Es war kein leichter Schauer, sondern es regnete richtig stark. Und es regnete Tag und Nacht und Tag und Nacht, 40 Tage lang. Bald war alles \u00fcberschwemmt und das Wasser stieg immer h\u00f6her. Erst guckten noch die B\u00e4ume raus, aber dann waren auch sie unter Wasser. Und schlie\u00dflich waren sogar die h\u00f6chsten Berge \u00fcberflutet. Dort konnte niemand \u00fcberleben. Aber Noah war sicher in der Arche. Gott rettete Noah.<\/p>\n<p>Gott will uns Menschen retten. Die Arche war die einzige Rettung f\u00fcr die Menschen damals. F\u00fcr uns ist Jesus die einzige Rettung. Jesus ist am Kreuz f\u00fcr uns gestorben. Er hat f\u00fcr unsere S\u00fcnden bezahlt. Deshalb kann Gott uns vergeben. Wenn du erkennst, dass du ein S\u00fcnder bist, dann bitte Gott um Vergebung f\u00fcr deine S\u00fcnden. Gott will dich retten und er wird dir vergeben, weil Jesus f\u00fcr dich gestorben ist. So kannst du gerettet werden.<\/p>\n<p>Noah war sicher in der Arche. Er war gerettet und mit ihm seine Familie und die ganzen Tiere. Das Wasser stieg immer h\u00f6her und h\u00f6her. Erst nach 150 Tagen lie\u00df Gott einen Wind wehen, der das Wasser langsam vertrieb. Noah sp\u00fcrte das Schaukeln der Arche, die auf den Wellen schwamm. Aber dann merkte er pl\u00f6tzlich, dass die Arche sich nicht mehr bewegte. Sie stand ganz fest. Das Wasser war weiter gesunken und die Arche war auf der Spitze des Berges Ararat stehen geblieben. Nach und nach wurden auch andere Berge sichtbar. Aber noch war fast der ganze Boden mit Wasser bedeckt.<\/p>\n<p>Noah wartete noch einen Monat. Dann \u00f6ffnete er das Fenster in der Arche und lie\u00df einen Raben rausfliegen. Noah wollte wissen, wie viel Wasser noch auf der Erde war. Der Rabe ist ein starker Vogel. Er konnte sich von dem ern\u00e4hren, was im Wasser schwamm. So kam der Rabe nicht mehr zur\u00fcck. Dann lie\u00df Noah eine Taube fliegen. Aber weil die Taube noch keinen trockenen Platz fand, wo sie \u00fcberleben konnte, kam sie wieder zur Arche zur\u00fcck. Eine Woche sp\u00e4ter lie\u00df Noah die Taube noch einmal rausfliegen.<\/p>\n<p>Immer wieder schaute Noah aus dem Fenster, ob die Taube vielleicht wieder kam. Und wirklich kam die Taube gegen Abend zur\u00fcck zur Arche. Aber Noah sah noch etwas. Die Taube hatte ein Blatt von einem \u00d6lbaum im Schnabel. Jetzt wusste Noah, dass es schon wieder Pflanzen gab, die auf der Erde wuchsen. Aber Noah wartete noch einmal eine Woche. Als er jetzt die Taube fliegen lie\u00df, kam sie nicht mehr zur\u00fcck. Die Flut war vorbei, das Land war wieder trocken.<\/p>\n<p>Seit etwa einem Jahr waren sie in der Arche. Und jetzt konnten sie endlich wieder aus der Arche rauskommen. Noah und seine Frau und seine S\u00f6hne und ihre Frauen freuten sich riesig. Alle, auch die Tiere, kamen aus der Arche heraus. Gott hatte sie alle gerettet. Noah war dankbar und deshalb baute er einen Altar f\u00fcr Gott um Gott ein Opfer zu bringen. Da sprach Gott zu Noah: &#8222;Es wird nie wieder eine so gro\u00dfe Flut auf der Erde geben. Das verspreche ich dir. Schau mal zum Himmel.&#8220; Noah schaute hoch und sah einen gro\u00dfen bunten Regenbogen am Himmel. &#8222;Der Regenbogen soll das Zeichen f\u00fcr mein Versprechen sein&#8220;, erkl\u00e4rte Gott.<\/p>\n<p>Auch heute noch kann uns der Regenbogen daran erinnern. Wenn du einen siehst, dann denke daran, dass Gott dich retten will, weil er dich liebt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bibeltext: 1. Mose 6,5 &#8211; 9,19 Lehre: Gott will uns Menschen retten. Bibelvers: 1. Tim 2,4 (Elb): [Gott] will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Poch, poch, poch. Immer wieder h\u00f6rten die Leute die Schl\u00e4ge des Hammers. Einige sch\u00fcttelten den Kopf. &#8222;Noah ist doch verr\u00fcckt geworden&#8220;, schimpften sie. Sie konnten Noah wirklich nicht verstehen. Wieso baute er hier ein so gro\u00dfes Schiff. Hier gab es doch gar kein Wasser. Noah war nicht verr\u00fcckt. Noah h\u00f6rte auf Gott. Gott hatte gesagt: &#8222;Noah, baue ein gro\u00dfes Schiff.&#8220; Und deshalb baute er jetzt ein gro\u00dfes Schiff. Noah liebte Gott, aber die anderen Menschen liebten Gott nicht. Sie h\u00f6rten nicht auf Gott und sie taten viele schlechte Dinge. Gott sah es und er war sehr traurig dar\u00fcber. Gott ist heilig. Das bedeutet, dass er nie etwas Schlechtes tut oder \u00fcberhaupt denkt. Gott kann S\u00fcnde, also all die schlechten Dinge, nicht zulassen. Doch die Menschen waren ganz schlecht. Es gab M\u00f6rder und Diebe und L\u00fcgner. Keiner war gut, nur Noah glaubte an Gott. &#8222;Noah, die Menschen sind so schlecht, deshalb wird es eine gro\u00dfe Flut geben&#8220;, erkl\u00e4rte Gott Noah. &#8222;Alle Menschen werden sterben. Aber dich will ich retten. Baue ein gro\u00dfes Schiff, damit du vor der Flut sicher bist. Du, deine Frau und deine S\u00f6hne mit ihren Frauen sollen hinein gehen. Und du sollst von jeder Tierart ein Paar mit in die Arche nehmen. Denn bald wird die gro\u00dfe Flut kommen.&#8220; Noah schaute sich um. 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