{"id":102,"date":"2016-01-13T19:45:23","date_gmt":"2016-01-13T18:45:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=102"},"modified":"2016-01-13T19:45:23","modified_gmt":"2016-01-13T18:45:23","slug":"es-gibt-nur-einen-gott","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/es-gibt-nur-einen-gott\/","title":{"rendered":"Es gibt nur einen Gott!"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nDie 10 Plagen<\/p>\n<p>Bibeltext: 2. Mose 7,14-11,10<br \/>\nLehre: Es gibt nur einen Gott!<\/p>\n<p>Bibelvers: Offb. 17,14b (Luth): Denn es ist der Herr alle Herren und der K\u00f6nig aller K\u00f6nige.<\/p>\n<p>\u201eIiih, was ist das denn? Wo kommen denn die ganzen Fr\u00f6sche her? Da sind ja auch welche! Oh nein, sogar in meinem Bett sind Fr\u00f6sche!\u201c so h\u00f6rte man es \u00fcberall in \u00c4gypten. Die \u00c4gypter st\u00f6hnten. Sie waren so froh gewesen, dass endlich wieder Ruhe im Land eingekehrt war. Vor einiger Zeit hatten sie Probleme mit ihrem Wasser gehabt. Das ganze Wasser im Nil war zu Blut geworden und stank. Das konnten sie nat\u00fcrlich nicht trinken. Sie hatten tiefe Brunnen gegraben um an gutes Wasser zu kommen. Dann war nach einer Woche endlich alles wieder in Ordnung gewesen. Und jetzt die Fr\u00f6sche.<\/p>\n<p>Es war kein Zufall, dass jetzt schon wieder etwas los war in \u00c4gypten. Seit \u00fcber 400 Jahren lebten die Israeliten in \u00c4gypten. Das Volk Israel war Gottes Volk, es geh\u00f6rte zu Gott. Er hatte ihnen versprochen, bei ihnen zu sein und ihnen zu helfen, wenn sie mit ihm lebten. Aber jetzt in \u00c4gypten mussten sie hart als Sklaven arbeiten. Sie wurden unterdr\u00fcckt. Vielleicht dachten manche: Ist der Herr wirklich Gott? Kann er uns \u00fcberhaupt helfen? In \u00c4gypten wurden viele Dinge als G\u00f6tter angebetet, die Sonne, das Wasser, die Erde, Tiere und auch der Pharao selbst. Aber Gott hatte gesagt: ich bin der einzige Gott. Wenn das stimmte, warum musste sein Volk dann leiden?<\/p>\n<p>Gott wollte helfen. So hatte er Mose und Aaron zum Pharao geschickt. \u201eGott, der Herr, spricht: lass mein Volk ziehen!\u201c hatten sie zum Pharao gesagt. Aber der Pharao wollte nicht darauf h\u00f6ren. \u201eWer ist denn Gott? Von ihm brauche ich mir doch nichts sagen zu lassen.\u201c Gott sah das anders. Er ist der Herr. Das wollte er dem Pharao, den \u00c4gyptern und auch den Israeliten zeigen.<\/p>\n<p>Deshalb kam die 1. Plage: das Wasser \u00fcberall in \u00c4gypten wurde zu Blut. Der Pharao wollte trotzdem nicht auf Gott h\u00f6ren. Er wollte die Israeliten nicht gehen lassen. So kam die zweite Plage: Fr\u00f6sche, \u00fcberall, sogar in den Betten.<\/p>\n<p>Jetzt war der Pharao verzweifelt und lie\u00df Mose und Aaron holen: \u201eBittet doch zum Herrn, dass die Fr\u00f6sche verschwinden. Dann will ich euch auch ziehen lassen.\u201c \u2013 \u201eIch werde daf\u00fcr beten, das morgen die Fr\u00f6sche verschwinden,\u201c sagte Mose \u201edaran wirst du erkennen, dass der Herr der einzige Gott ist.\u201c Und so geschah es. Aber kaum waren die Fr\u00f6sche weg, \u00e4nderte der Pharao wieder seine Meinung.<\/p>\n<p>Mose nahm seinen Stab und schlug auf den Boden. Gott hatte es ihm gesagt. Kaum hatte er das getan, kamen aus dem Staub M\u00fccken. \u00dcberall im Land waren sie, es wurden immer mehr. Sie sa\u00dfen an Menschen und Tieren. Der Pharao lie\u00df seine Zauberer holen. Sie hatten auch geschafft, das Wasser zu Blut wurde und sogar, dass Fr\u00f6sche aus dem Nil kamen. Sie taten alles, was sie konnten, damit M\u00fccken kamen, aber sie schafften es nicht.<\/p>\n<p>Entt\u00e4uscht gaben sie auf und sprachen zum Pharao: \u201eWir k\u00f6nnen das nicht tun. Das ist wirklich Gott. Du solltest das Volk der Israeliten ziehen lassen.\u201c Sie erkannten Gott, aber der Pharao wollte nicht h\u00f6ren. \u201eNein, ich lasse sie nicht gehen!\u201c rief er. Er dachte, er sei st\u00e4rker als Gott. Immerhin wurde er selbst als Gott angebetet. Aber Gott ist der einzige Gott und kein Mensch ist st\u00e4rker als er. Und Gott wollte seinem Volk helfen. Deshalb schickte er Mose und Aaron wieder zum Pharao.<\/p>\n<p>\u201eLass mein Volk ziehen!\u201c forderten Mose und Aaron. \u201eSonst kommen noch mehr Plagen! Gott wird dir zeigen, dass er der einzige Gott ist, Pharao. Er wird Fliegen schicken, die in ganz \u00c4gypten sein werden. Aber dort, wo wir, die Isareliten wohnen, werden keine Fliegen sein, weil Gott uns besch\u00fctzt.\u201c So geschah es.<\/p>\n<p>\u201eIhr d\u00fcrft gehen!\u201c sagte der Pharao endlich, \u201ebittet doch, dass die Fliegen aufh\u00f6ren, dann k\u00f6nnt ihr gehen!\u201c Kaum waren die Fliegen weg, dachte der Pharao schon nicht mehr an sein Versprechen. Als n\u00e4chstes wurden die Tiere krank. Pferde starben, Esel, Schafe. Aber nicht die Tiere der Israeliten. Der Pharao blieb stur. Als die Tierpest vorbei war, wurden viele der \u00c4gypter krank. Sie bekamen Geschw\u00fcre, die weh taten und juckten. Auch die Zauberer des Pharaos waren krank, so dass sie nicht zu ihm kommen konnten. Pharao wollte trotzdem nicht auf Gott h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Gott schickte Mose und Aaron wieder zum Pharao: \u201ePharao, du sollst sehen, dass nur der Herr Gott ist. Es wird in ganz \u00c4gypten hageln. Die Hagelk\u00f6rner werden so gro\u00df sein, wie es sie noch nie in \u00c4gypten gab. Alle Menschen und Tiere, die drau\u00dfen sind, werden sterben.\u201c Einige der wichtigsten Leute von \u00c4gypten hatten schon erkannt, dass Gott der Herr ist. Sie glaubten daran, was Mose sagte und holten schnell ihre Tiere von der Weide und lie\u00dfen auch ihre Knechte und ihre Familie nicht aus dem Haus gehen.<\/p>\n<p>Dann begann das Unwetter. Dicke Hagelk\u00f6rner fielen vom Himmel. Dazu kam ein starkes Gewitter. Die Tiere, die auf den Weiden waren, starben. Die B\u00e4ume und Pflanzen wurden durch den Hagel zerst\u00f6rt. Die, die auf Gott geh\u00f6rt hatte, konnten sich in Sicherheit bringen. Und auch bei den Israeliten fiel kein Hagel.<\/p>\n<p>Gott ist der M\u00e4chtigste. Und er liebt uns. Er will uns nichts B\u00f6ses tun. Auch dem Pharao wollte er nichts B\u00f6ses tun, aber Gott wollte sein Volk befreien. Ist Gott dein Gott? Glaubst du an ihn und lebst du mit ihm? Gott will dir helfen und bei dir sein. Er ist der einzige Gott. Deshalb glaube an ihn und bitte ihm, dass er in dein Leben kommt. Niemand ist st\u00e4rker als er. Das wollte Gott seinem Volk zeigen, damit sie ihm vertrauten. Und das wollte Gott dem Pharao zeigen, damit er das Volk Israel ziehen lie\u00df.<\/p>\n<p>Endlich erkannte der Pharao, dass Gott der Herr ist. \u201eIch habe falsch gehandelt,\u201c gestand er ein. \u201eBitte betet f\u00fcr mich, dass der Hagel aufh\u00f6rt, dann werde ich euch gehen lassen.\u201c Mose betete und der Hagel h\u00f6rte auf. Aber als es dem Pharao wieder besser ging, dachte er nicht mehr an Gott. \u201eIch lasse euch nicht ziehen!\u201c sagte er.<\/p>\n<p>So sind auch manche Menschen heute. Sie wenden sich nur an Gott, wenn sie etwas von ihm wollen. Der Pharao wollte, dass der Hagel aufh\u00f6rt. Gott selbst war ihm eigentlich egal. Aber Gott ist der Herr. Er m\u00f6chte mit uns leben, er m\u00f6chte bei uns sein. Immer, nicht nur, wenn wir irgendetwas von ihm wollen.<\/p>\n<p>Das sollte auch der Pharao erkennen. Kaum waren die Pflanzen und B\u00e4ume nach dem Hagel wieder etwas gewachsen, da kamen gro\u00dfe Heuschreckenschw\u00e4rme nach \u00c4gypten. \u00dcberall waren Heuschrecken und fra\u00dfen alles auf. Die \u00c4gypter seufzten. \u201ePharao, lass die Israeliten doch gehen, damit nicht noch mehr Plagen kommen. Siehst du denn nicht, dass Gott st\u00e4rker ist?\u201c Pharao wollte nicht.<\/p>\n<p>Da streckte Mose seine Hand zum Himmel. Die Sonne wurde dunkel. Man konnte nichts mehr sehen, obwohl es eigentlich Tag war. Es gab kein Licht mehr bei den \u00c4gyptern. Nur bei den Israeliten war es hell. 3 Tage lang blieb es so. Der Pharao hatte viel Zeit, nachzudenken. Gott ist der einzige Gott. Das hatte er immer wieder gezeigt. Aber der Pharao wollte nicht glauben. \u201eIch will euch nicht mehr sehen,\u201c schrie er Mose und Aaron an. \u201eWenn ihr noch einmal zu mir kommt, werde ich euch umbringen.\u201c<\/p>\n<p>Es sah so aus, als ob Gott verloren h\u00e4tte. Der Pharao hatte genug von Mose und Aaron, aber er wollte die Israeliten immer noch nicht gehen lassen.<\/p>\n<p>Gott hatte bisher 9 Plagen \u00fcber \u00c4gypten kommen lassen:<br \/>\n1. das Wasser im Nil war zu Blut geworden<br \/>\n2. \u00fcberall im Land waren Fr\u00f6sche<br \/>\n3. Stechm\u00fccken kamen nach \u00c4gypten<br \/>\n4. \u00fcberall wimmelte es von Fliegen<br \/>\n5. die Tiere der \u00c4gypter wurden krank<br \/>\n6. die Menschen bekamen Geschw\u00fcre<br \/>\n7. es hagelte<br \/>\n8. Heuschrecken fra\u00dfen alles Gr\u00fcn auf<br \/>\n9. 3 Tage lang war es in ganz \u00c4gypten dunkel<\/p>\n<p>Hatte Gott verloren? Nein es gibt keinen anderen Gott, auch der Pharao muss Gott gehorchen.<\/p>\n<p>So sprach Gott zu Mose: \u201eEs wird noch eine letzte Plage \u00fcber \u00c4gypten kommen. Dann wird der Pharao euch gehen lassen. Er wird euch sogar aus dem Land treiben. Er wird erkennen, dass ich der M\u00e4chtigste bin. Und auch ihr werden sehen, dass ich stark genug bin, euch zu befreien. In ganz \u00c4gypten wird der erstgeborene Sohn sterben. Vom Pharao und von allen anderen, sogar von den Tieren. Dann wird der Pharao euch gehen lassen.\u201c<\/p>\n<p>Der Herr ist der einzige Gott. Er ist st\u00e4rker als alle. Und er hat sein Volk befreit. Wie das geschah, davon h\u00f6rt ihr sp\u00e4ter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Die 10 Plagen Bibeltext: 2. Mose 7,14-11,10 Lehre: Es gibt nur einen Gott! Bibelvers: Offb. 17,14b (Luth): Denn es ist der Herr alle Herren und der K\u00f6nig aller K\u00f6nige. \u201eIiih, was ist das denn? Wo kommen denn die ganzen Fr\u00f6sche her? Da sind ja auch welche! Oh nein, sogar in meinem Bett sind Fr\u00f6sche!\u201c so h\u00f6rte man es \u00fcberall in \u00c4gypten. Die \u00c4gypter st\u00f6hnten. Sie waren so froh gewesen, dass endlich wieder Ruhe im Land eingekehrt war. Vor einiger Zeit hatten sie Probleme mit ihrem Wasser gehabt. Das ganze Wasser im Nil war zu Blut geworden und stank. Das konnten sie nat\u00fcrlich nicht trinken. Sie hatten tiefe Brunnen gegraben um an gutes Wasser zu kommen. Dann war nach einer Woche endlich alles wieder in Ordnung gewesen. Und jetzt die Fr\u00f6sche. Es war kein Zufall, dass jetzt schon wieder etwas los war in \u00c4gypten. Seit \u00fcber 400 Jahren lebten die Israeliten in \u00c4gypten. Das Volk Israel war Gottes Volk, es geh\u00f6rte zu Gott. Er hatte ihnen versprochen, bei ihnen zu sein und ihnen zu helfen, wenn sie mit ihm lebten. Aber jetzt in \u00c4gypten mussten sie hart als Sklaven arbeiten. Sie wurden unterdr\u00fcckt. 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