{"id":104,"date":"2016-01-13T19:46:37","date_gmt":"2016-01-13T18:46:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=104"},"modified":"2016-01-13T19:46:37","modified_gmt":"2016-01-13T18:46:37","slug":"jesus-starb-fuer-unsere-schuld","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/jesus-starb-fuer-unsere-schuld\/","title":{"rendered":"Jesus starb f\u00fcr unsere Schuld"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nDas Passahfest<\/p>\n<p>Bibeltext: 2. Mose 11,1-12,51<br \/>\nLehre: Jesus starb f\u00fcr unsere Schuld.<\/p>\n<p>Bibelvers: Joh 1,29b (Hfa): Seht, das ist Gottes Opferlamm, das die S\u00fcnde aller Menschen wegnimmt.<\/p>\n<p>\u201eEndlich, es ist soweit! Macht euch bereit! Bald geht es los!\u201c Die Israeliten freuten sich. Gott hatte Mose gesagt, dass sie bald freigelassen w\u00fcrden und aus \u00c4gypten fort gehen k\u00f6nnten. \u00dcber 400 Jahre hatten sie dort gelebt. Zum Schluss mussten sie hart als Sklaven arbeiten. Endlich k\u00f6nnten sie frei sein! Aber manche der Israeliten waren etwas skeptisch. Gott hatte schon 9 Plagen geschickt. K\u00f6nnt ihr euch noch an einige erinnern? (Die Kinder aufz\u00e4hlen lassen, dann eventuell selbst erg\u00e4nzen.) Das Wasser im Nil wurde zu Blut; Fr\u00f6sche; Stechm\u00fccken; Fliegen; Viehpest; Geschw\u00fcre; Hagel; Heuschrecken; Finsternis.<\/p>\n<p>Der Pharao hatte sogar zwischendurch gesagt: \u201eJa, ihr k\u00f6nnt gehen!\u201c Aber dann hatte er sich immer wieder anders entschieden. Der Pharao h\u00f6rte nicht auf Gott und s\u00fcndigte weiter. S\u00fcnde bedeutet, dass er Gott nicht gehorchte. Er wollte nicht auf Gott h\u00f6ren, der gesagt hatte: \u201eLass mein Volk ziehen!\u201c<\/p>\n<p>\u201eNur noch eine Plage,\u201c sagte Gott zu Mose, \u201edann wird der Pharao euch ziehen lassen. Er wird euch sogar aus dem Land rauswerfen. Lass euch Geschenke von euren \u00e4gyptischen Nachbarn geben, die ihr dann mitnehmen k\u00f6nnt.\u201c<\/p>\n<p>Gott erkl\u00e4rte Mose jetzt genau, was geschehen w\u00fcrde: \u201eJedes erstgeborene Kind in \u00c4gypten wird um Mitternacht sterben. Also in jeder Familie das \u00e4lteste Kind. Nicht nur bei den einfachen Leuten in \u00c4gypten, auch in der Familie des Pharaos. Und von jedem Tier.\u201c Ganz Israel war aufgeregt. Auch sie waren in Gefahr. In dieser Nacht w\u00fcrde in jedem Haus ein Kind sterben. Viele Leute w\u00fcrden traurig sein und weinen. Sie waren in Lebensgefahr.<\/p>\n<p>Es ist eine \u00e4hnliche Gefahr, in der wir heute sind. Aber in dieser Gefahr sind heute nicht nur die erstgeborenen Kinder, sondern jeder Mensch. Die \u00c4gypter haben gegen Gott ges\u00fcndigt, weil sie die Israeliten gezwungen haben, als Sklaven zu arbeiten. Wir haben auch gegen Gott ges\u00fcndigt, weil wir nicht auf seine Gebote geh\u00f6rt haben. Es gibt keinen Menschen, der alle Gebote Gottes halten kann. Wir s\u00fcndigen immer wieder. Und Gott ist ein gerechter, heiliger Gott, der nie etwas Falsches macht und auch nichts Falsches zulassen kann. Das hei\u00dft, er muss jede einzelne S\u00fcnde bestrafen. Die Strafe ist der Tod, die Trennung von Gott. Wir sind in Gefahr, f\u00fcr ewig von Gott getrennt zu sein. Du bist in Gefahr, dass du nie zu Gott kommen kannst.<\/p>\n<p>Alle erstgeborenen Kinder in ganz \u00c4gypten waren in Gefahr. Aber Gott wollte die Kinder der Israeliten sch\u00fctzen. Mose und Aaron erkl\u00e4rten, was ihnen Gott mitgeteilt hatte. Die Israeliten h\u00f6rten zu. Sie glaubten an Gott und wussten, was er sagt, das stimmt. Deshalb taten sie genau, was Gott gesagt hatte. Jede Familie nahm eines ihrer L\u00e4mmer. Es musste ein gesundes Tier sein, etwa 1 Jahr alt. Am Abend schlachteten sie es. Das Lamm musste sterben, damit die Menschen am Leben bleiben konnten. Die Israeliten nahmen einen B\u00fcschel mit Zweigen, wie einen Pinsel, und tauchten ihn in das Blut des Lammes. Damit bestrichen sie den Rahmen der Haust\u00fcr, an beiden Seiten und auch oben \u00fcber der T\u00fcr. Jedes Haus, in dem Israeliten lebten, hatte jetzt Blut an der Haust\u00fcr.<\/p>\n<p>\u201eKommt ins Haus!\u201c rief der Vater die ganze Familie. Niemand durfte mehr auf die Stra\u00dfe gehen. Nur im Haus waren sie sicher. Sie brieten das Lamm und a\u00dfen es. Ich denke, alle waren sehr aufgeregt. Was w\u00fcrde in dieser Nacht alles geschehen? Waren sie wirklich sicher? Gott hatte gesagt: \u201eDas Blut soll an den H\u00e4usern das Zeichen sein. Dort, wo Blut ist, wird keiner sterben. Dort seid ihr sicher.\u201c<\/p>\n<p>Um Mitternacht starben in \u00c4gypten viele Menschen. Der \u00e4lteste Sohn vom Knecht des Pharaos starb. Aber auch der \u00e4lteste Sohn vom Pharao blieb nicht am Leben. Der Pharao und alle \u00c4gypter waren sehr traurig. Viele weinten. Gott hatte doch gesagt: Lasst mein Volk ziehen, warum hatten sie denn nicht schon vorher darauf geh\u00f6rt. Jetzt war es zu sp\u00e4t. Viele \u00c4gypter waren gestorben. Aber die Israeliten hatten auf Gott geh\u00f6rt. Sie hatten das Blut an die T\u00fcrrahmen ihrer H\u00e4user gestrichen. Sie waren sicher. Keinen von ihnen war etwas geschehen. Sie lebten, weil das Lamm gestorben war.<\/p>\n<p>Johannes der T\u00e4ufer hat sp\u00e4ter etwas Wichtiges \u00fcber Jesus gesagt. (Joh 1,29b lesen) \u201eSeht, das ist Gottes Opferlamm, das die S\u00fcnde aller Menschen wegnimmt.\u201c Jesus ist der Weg, damit wir leben k\u00f6nnen. Wie das Lamm sterben musste, so ist Jesus gestorben. Er hat die Strafe f\u00fcr unsere S\u00fcnden bezahlt. Jeder, der daran glaubt, bekommt Vergebung. Du kannst beten: \u201eHerr, vergib mir meine S\u00fcnden. Ich war dir oft ungehorsam. Ich wei\u00df, dass es falsch war. Bitte vergib mir. Danke, dass Jesus f\u00fcr mich gestorben ist.\u201c Wenn du Jesus als deinen Retter annimmst, dann vergibt Gott dir deine Schuld. Dann kannst du mit ihm leben. Jetzt und auch nach deinem Tod. Wenn du an Jesus glaubst, bist du sicher und wirst gerettet.<\/p>\n<p>Die Israeliten hatten auf Gott geh\u00f6rt und das Blut an die T\u00fcren gestrichen, sie waren sicher und gerettet. Aber bei den \u00c4gyptern war es anders. Der Pharao hatte seinen Sohn verloren. \u201eHolt mir Mose und Aaron!\u201c rief er. Der Pharao wollte sie eigentlich nicht mehr sehen. Aber jetzt war er sehr verzweifelt. Mose und Aaron kamen. Dann sagte er endlich die Worte, auf die sie schon so lange gewartet hatten. \u201eLos, geht, nehmt euer ganzes Volk mit, alle Familien und alle Tiere, die ihr habt, und verlasst das Land!\u201c<\/p>\n<p>Diese Nachricht verbreitete sich ganz schnell unter den Israeliten. \u201eWir d\u00fcrfen gehen!\u201c jubelten sie. Alles war in gro\u00dfer Aufregung. Sie packten schnell die wichtigsten Sachen ein. Viel besa\u00dfen sie ja nicht, sie waren ja Sklaven. Ihre Nachbarn hatten ihnen wertvolle Kleider geschenkt, die nahmen sie mit. Die Frauen nahmen die Sch\u00fcsseln mit dem Brotteig. Eigentlich musste er noch stehen bleiben, ehe sie Brot backen konnten. Aber daf\u00fcr hatten sie jetzt keine Zeit. Sie mussten schnell los. Etwa 600.000 M\u00e4nner waren es und dazu die Frauen und Kinder. Ungef\u00e4hr 2 Millionen Menschen machten sich also auf den Weg, mit all ihren Tieren. Auch einige Ausl\u00e4nder zogen mit. Auch sie wollten \u00c4gypten verlassen.<\/p>\n<p>Endlich waren sie frei! Nach \u00fcber 400 Jahren. Gott hatte sie befreit. Und dadurch, dass ein Lamm gestorben war, konnten die Kinder am Leben bleiben. Dadurch, dass Jesus f\u00fcr uns gestorben ist, k\u00f6nnen wir Vergebung haben und ewig Leben, wenn wir an ihn glauben.<\/p>\n<p>(hier Schluss machen oder weiter erz\u00e4hlen, wenn die Bedeutung des Passahfestes erkl\u00e4rt werden soll)<\/p>\n<p>Dieser Tag sollte ab jetzt in Israel jedes Jahr gefeiert werden. Jedes Jahr sollten sie ein Lamm ausw\u00e4hlen. Das sollten sie schlachten und zusammen als Familie essen. Das Lamm erinnerte sie daran, dass in \u00c4gypten ein Lamm sterben musste, damit die Kinder am Leben blieben. Beim Essen sollten sie ihre Schuhe anziehen und ihren Stab in die Hand nehmen als Zeichen daf\u00fcr, dass sie ganz schnell aus \u00c4gypten aufbrechen mussten. An diesem Tag und in der ganzen Woche danach gab es nur unges\u00e4uertes Brot, also Brot, in dem kein Sauerteig war. Wenn man Brot mit Sauerteig backt, dann muss der Teig erst einige Zeit stehen bleiben ehe er gebacken werden kann. Aber die Israeliten in \u00c4gypten hatten keine Zeit gehabt, den Teig stehen zu lassen. So backten sie sofort Brot daraus, unges\u00e4uertes Brot. Und zur Erinnerung daran durfte in der ganzen Woche nach dem Fest kein Brot mit Sauerteig gegessen werden. Bei dem Fest gab es bittere Kr\u00e4uter zu essen, die an die Not erinnern sollten, die das Volk Israel in \u00c4gypten hatte. Wisst ihr, welches Fest das ist? Das Passahfest.<\/p>\n<p>Die Juden feiern immer noch jedes Jahr das Passahfest. Wir feiern stattdessen Ostern. Das erinnert uns daran, dass Jesus das Lamm Gottes ist. Er ist f\u00fcr unsere S\u00fcnden gestorben, damit wir Vergebung und das ewige Leben haben k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Das Passahfest Bibeltext: 2. Mose 11,1-12,51 Lehre: Jesus starb f\u00fcr unsere Schuld. 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S\u00fcnde bedeutet, dass er Gott nicht gehorchte. Er wollte nicht auf Gott h\u00f6ren, der gesagt hatte: \u201eLass mein Volk ziehen!\u201c \u201eNur noch eine Plage,\u201c sagte Gott zu Mose, \u201edann wird der Pharao euch ziehen lassen. Er wird euch sogar aus dem Land rauswerfen. Lass euch Geschenke von euren \u00e4gyptischen Nachbarn geben, die ihr dann mitnehmen k\u00f6nnt.\u201c Gott erkl\u00e4rte Mose jetzt genau, was geschehen w\u00fcrde: \u201eJedes erstgeborene Kind in \u00c4gypten wird um Mitternacht sterben. Also in jeder Familie das \u00e4lteste Kind. Nicht nur bei den einfachen Leuten in \u00c4gypten, auch in der Familie des Pharaos. 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