{"id":106,"date":"2016-01-13T19:47:57","date_gmt":"2016-01-13T18:47:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=106"},"modified":"2016-01-13T19:47:57","modified_gmt":"2016-01-13T18:47:57","slug":"gott-will-seine-kinder-fuehren-folge-ihm-nach","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/gott-will-seine-kinder-fuehren-folge-ihm-nach\/","title":{"rendered":"Gott will seine Kinder f\u00fchren, Folge ihm nach"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nAuszug aus \u00c4gypten<br \/>\n(Teilung des Schilfmeeres, Durchzug durchs rote Meer)<\/p>\n<p>Bibeltext: 2. Mose 13,17-15,21<br \/>\nLehre: Gott will seine Kinder f\u00fchren, folge ihm nach!<\/p>\n<p>Bibelvers: Jesaja 41,10a (Luth): F\u00fcrchte dich nicht, ich bin mit dir.<\/p>\n<p>Hast du schon einmal eine lange Wanderung gemacht? Vielleicht im Urlaub in den Bergen? Das Wichtigste bei so einer Wanderung ist, dass man den Weg wei\u00df. Dazu kann man eine Landkarte mitnehmen, einen Kompass oder auch jemanden, der sich auskennt.<\/p>\n<p>Die Israeliten hatten eine lange Wanderung vor sich. Endlich durften sie aus \u00c4gypten ausziehen. Jetzt konnten sie in das Land gehen, das Gott ihnen geben wollte. Es war ein langer Weg durch die W\u00fcste. Sie kannten den Weg nicht. Aber Gott war bei ihnen. Gott will seine Kinder f\u00fchren.<\/p>\n<p>Der Zug setzte sich in Bewegung. Es war ein gro\u00dfes Volk und sie kamen nur langsam vorw\u00e4rts. Wohin sollten sie gehen? Auf einmal sahen sie eine gro\u00dfe Wolkens\u00e4ule. Direkt vor ihnen war sie zu sehen. Das war Gott. Gott war in der Wolkens\u00e4ule bei ihnen, um ihnen den Weg zu zeigen. Langsam bewegte die Wolkens\u00e4ule sich vorw\u00e4rts und die Israeliten gingen hinterher. Gott f\u00fchrte sie. Als es Abend wurde, wurde die Wolkens\u00e4ule immer heller. Jetzt war es keine Wolkens\u00e4ule mehr, sondern eine Feuers\u00e4ule. Gott sorgte daf\u00fcr, dass sie auch in der Nacht den Weg finden konnten.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Weg f\u00fcr die Israeliten w\u00e4re durch das Land der Philister gewesen. Aber Gott ging einen anderen Weg. Er zog in Richtung W\u00fcste. Gott wusste, dass die Philister gegen Israel k\u00e4mpfen k\u00f6nnten. Dann k\u00f6nnten die Israeliten sagen: \u201eW\u00e4ren wir doch besser in \u00c4gypten geblieben!\u201c Gott wollte sie vor den K\u00e4mpfen bewahren. Deshalb f\u00fchrte er sie einen anderen Weg. Gottes Weg ist der beste Weg. Auch f\u00fcr dich. Gott will dich so f\u00fchren, wie es am Besten f\u00fcr dich ist. Das kann er aber nur, wenn du auf ihn h\u00f6rst und ihm gehorchst. Gott hat seine Gebote nicht gegeben, um dich zu \u00e4rgern. Er hat sie uns gegeben, weil er das Beste f\u00fcr uns will. Du kannst ihm vertrauen, folge ihm nach und gehorche ihm, dann wird er dich den besten Weg f\u00fchren.<\/p>\n<p>Die Israeliten folgten Gott. Sie gingen immer der Wolken- und Feuers\u00e4ule hinterher. Bald waren sie in der W\u00fcste. Sie wussten nicht genau, wo Gott hingehen w\u00fcrde, aber sie folgten ihm nach. Die Israeliten waren froh, nicht mehr als Sklaven in \u00c4gypten arbeiten zu m\u00fcssen. Der Pharao hatte sie weg geschickt. Aber bald merkte der Pharao, dass ihm viele Sklaven fehlten. Jetzt mussten die \u00c4gypter selbst die Arbeit tun. \u201eWarum haben wir die Israeliten nur ziehen lassen?\u201c dachte er sich. \u201eWer soll denn jetzt f\u00fcr uns arbeiten?\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Israeliten sind in die W\u00fcste gezogen!\u201c erz\u00e4hlten ihm seine Spione, die das Volk Israel beobachteten. \u201eSie haben sich dort bestimmt verlaufen!\u201c \u00fcberlegte der Pharao. Er \u00e4rgerte sich immer noch, dass er ihnen erlaubt hatte, zu gehen. Dann kam ihm eine Idee. \u201eWir sind doch viel st\u00e4rker als sie. Wir k\u00f6nnen unsere Sklaven doch einfach zur\u00fcckholen.\u201c Schnell rief er seine Soldaten zusammen. Sie holten ihre Pferde und ihre Streitwagen. Es waren \u00fcber 600 Wagen und viele Soldaten. Alle waren bewaffnet. Israel w\u00fcrde keine Chance haben. Sie m\u00fcssten wieder mitkommen. Der Pharao und seine Soldaten jagten den Israeliten hinterher. Sie waren mit ihren Pferden viel schneller und bald sahen sie schon von weitem das Volk Israel.<\/p>\n<p>Auch die Israeliten sahen die \u00c4gypter. Wahrscheinlich sahen sie erst nur eine gro\u00dfe Staubwolke in der W\u00fcste. Sie schauten genauer hin und dann h\u00f6rte man schon die ersten \u00e4ngstlichen Schreie: \u201eDie \u00c4gypter! Sie kommen uns hinterher. Wir m\u00fcssen fliehen!\u201c Die \u00c4gypter waren viel schneller, aber vielleicht konnten sie doch irgendwie entkommen. Aber als die Israeliten sich umschauten, sahen sie auf der einen Seite die \u00c4gypter immer n\u00e4her kommen und auf der anderen Seite das Schilfmeer. Sie waren in der Falle. Jetzt konnten sie nicht mehr entkommen. \u201eWarum sind wir blo\u00df aus \u00c4gypten ausgezogen.\u201c jammerten sie. \u201eJetzt werden wir hier in der W\u00fcste sterben. Da war es doch viel besser, f\u00fcr den Pharao zu arbeiten.\u201c Sie beklagten sich bei Mose. Auch Mose hatte Angst. Aber er wusste, Gott hatte sie hier her gef\u00fchrt. Gott machte keine Fehler. Deshalb betete er zu Gott.<\/p>\n<p>\u201eHabt keine Angst!\u201c sagte Gott. \u201eIch bin bei euch. Ich werde euch f\u00fchren.\u201c Pl\u00f6tzlich sahen die Israeliten, wie die Wolkens\u00e4ule sich zwischen ihnen und die \u00c4gypter stellte. Bei den \u00c4gyptern war alles dunkel, sie konnten den Israeliten nicht n\u00e4her kommen. Aber auf der Seite der Israeliten war die S\u00e4ule ganz hell. Sie hatten Licht. Gott selbst hielt die \u00c4gypter auf.<\/p>\n<p>Gott will seine Kinder f\u00fchren. Er will dich f\u00fchren. Wenn du ihm nachfolgst, dann wird er bei dir sein, so wie bei den Israeliten. Du wirst Gott nicht in einer Wolkens\u00e4ule sehen. Aber er ist trotzdem da. Du kannst mit ihm reden und ihm sagen, wenn du Angst vor etwas hast. Er will dir helfen. Wenn du mit Gott lebst und ihm nachfolgst, dann bist du nie allein.<\/p>\n<p>Die Israeliten sahen die Wolkens\u00e4ule und wussten, Gott ist da. Aber trotzdem sa\u00dfen sie noch immer in der Falle. \u201eNimm deinen Stab,\u201c forderte Gott Mose auf. \u201eHalte ihn \u00fcber das Meer.\u201c Mose gehorchte. Es kam ein starker Wind von Osten her. Die Israeliten schauten gebannt auf das Wasser. Es fing an, sich zu teilen. Mitten im Meer wurde ein Weg frei. Das Wasser stand zu beiden Seiten wie eine gro\u00dfe Mauer. Gott hatte ihnen den Weg frei gemacht. Er wollte sie retten.<\/p>\n<p>Schnell zogen die Israeliten durch das Meer. Sie wurden nicht nass, keiner bekam einen Tropfen Wasser ab. Rechts und links von ihnen war das Wasser, aber sie gingen sicher mitten hindurch. Die Wolkens\u00e4ule ging jetzt wieder vor ihnen her. Als die \u00c4gypter sahen, dass die Israeliten dabei waren, durch das Schilfmeer zu ziehen, folgten sie ihnen nach. Die Israeliten schauten sich immer wieder \u00e4ngstlich um. Was w\u00fcrde passieren, wenn die \u00c4gypter sie einholen? Aber pl\u00f6tzlich wurden die \u00c4gypter langsamer. Die Pferde scheuten und sie kamen nur noch ganz langsam vorw\u00e4rts. Gott machte, dass die R\u00e4der ihrer Wagen blockierten und sie den Israeliten nicht mehr folgen konnten. Die ersten \u00c4gypter bekamen Angst: \u201eLasst uns besser umkehren. Der Herr hilft den Israeliten. Wir sind in Gefahr.\u201c Aber es war schon zu sp\u00e4t. Als die Israeliten ans andere Ufer gekommen waren, reckte Mose seinen Stab wieder \u00fcber das Meer. Sofort kehrte das Wasser wieder zur\u00fcck. Die \u00c4gypter wollten noch fliehen, aber sie konnten nicht entkommen und wurden vom Meer \u00fcberflutet.<\/p>\n<p>Die Israeliten sahen zur\u00fcck. Die Gefahr war vorbei. Gott hatte sie gerettet. Mose stimmte ein Loblied an. Und auch seine Schwester Mirjam nahm eine Pauke in die Hand und tanzte vor Freude. Viele Frauen tanzten mit ihr. Alle sangen Loblieder f\u00fcr Gott. Gott hatte sie gut gef\u00fchrt. Sie konnten ihm vertrauen. Sie wollten auch weiterhin Gott folgen, weil sie gemerkt hatten, es lohnt sich. Wenn sie Gott folgten, dann waren sie sicher.<\/p>\n<p>Gott wei\u00df auch, was das Beste f\u00fcr dich ist. Deshalb lohnt es sich, Gott zu gehorchen und ihm zu folgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Auszug aus \u00c4gypten (Teilung des Schilfmeeres, Durchzug durchs rote Meer) Bibeltext: 2. Mose 13,17-15,21 Lehre: Gott will seine Kinder f\u00fchren, folge ihm nach! Bibelvers: Jesaja 41,10a (Luth): F\u00fcrchte dich nicht, ich bin mit dir. Hast du schon einmal eine lange Wanderung gemacht? Vielleicht im Urlaub in den Bergen? Das Wichtigste bei so einer Wanderung ist, dass man den Weg wei\u00df. Dazu kann man eine Landkarte mitnehmen, einen Kompass oder auch jemanden, der sich auskennt. Die Israeliten hatten eine lange Wanderung vor sich. Endlich durften sie aus \u00c4gypten ausziehen. Jetzt konnten sie in das Land gehen, das Gott ihnen geben wollte. Es war ein langer Weg durch die W\u00fcste. Sie kannten den Weg nicht. Aber Gott war bei ihnen. Gott will seine Kinder f\u00fchren. Der Zug setzte sich in Bewegung. Es war ein gro\u00dfes Volk und sie kamen nur langsam vorw\u00e4rts. Wohin sollten sie gehen? Auf einmal sahen sie eine gro\u00dfe Wolkens\u00e4ule. Direkt vor ihnen war sie zu sehen. Das war Gott. Gott war in der Wolkens\u00e4ule bei ihnen, um ihnen den Weg zu zeigen. 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