{"id":108,"date":"2016-01-13T19:49:05","date_gmt":"2016-01-13T18:49:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=108"},"modified":"2016-01-13T19:49:05","modified_gmt":"2016-01-13T18:49:05","slug":"gott-versorgt-dich-du-kannst-ihm-vertrauen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/gott-versorgt-dich-du-kannst-ihm-vertrauen\/","title":{"rendered":"Gott versorgt dich, du kannst ihm vertrauen"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nManna und Wachteln<\/p>\n<p>Bibeltext: 2. Mose 15,22-16,36<br \/>\nLehre: Gott versorgt dich, du kannst ihm vertrauen.<\/p>\n<p>Bibelvers: Psalm 50,15 (Luth): Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.<\/p>\n<p>\u201eEs ist so hei\u00df! Ich habe Durst!\u201c Alle in Israel klagten. Seit 3 Tagen wanderten sie durch die W\u00fcste und es war sehr hei\u00df. Das weniger Wasser, das sie mitgenommen hatten, war l\u00e4ngst aufgebraucht. Sie zogen durch die W\u00fcste und suchten Wasser. Lange w\u00fcrden sie es ohne Wasser nicht aushalten. Lange w\u00fcrden sie nicht mehr \u00fcberleben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u201eSeht mal, da vorne. Dort ist eine Oase, dort werden wir etwas zu trinken finden!\u201c rief jemand. Alle waren erleichtert und zogen, so schnell es ging, weiter. Endlich Wasser! Tats\u00e4chlich fanden sie in Mara Wasser. Sofort nahmen die ersten einen gro\u00dfen Schluck davon. Aber sie spuckten es sofort wieder aus. \u201eDas kann man doch nicht trinken. Es schmeckt so bitter. Es ist ungenie\u00dfbar.\u201c Sie hatten sich so auf das Wasser gefreut.<\/p>\n<p>Die F\u00fchrer des Volkes gingen zu Mose: \u201eGib uns etwas zu trinken! Wir haben gro\u00dfen Durst!\u201c meckerten sie! Was sollte Mose tun? Er konnte ihnen doch auch kein Wasser beschaffen. Mose konnte es nicht, aber er kannte den, der f\u00fcr die Israeliten sorgen konnte. Mose betete zu Gott. Gott zeigte ihn ein St\u00fcck Holz. \u201eWirf es in das Wasser!\u201c Das tat Mose. Dann probierte er erneut einen Schluck Wasser. Es war k\u00f6stlich! Endlich konnten sie ihren Durst stillen. Gott hatte das Wasser genie\u00dfbar gemacht. Warum hatten sie nicht vertraut? Gott kennt doch alle Not und sorgt f\u00fcr uns. Gott hatte sie aus \u00c4gypten gef\u00fchrt und da hatten sie schon erlebt, dass Gott Wunder tun kann. Jetzt hatte er es wieder gezeigt.<\/p>\n<p>In der Bibel steht (Psalm 50,15 lesen) \u201eRufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.\u201c Warst du schon mal in Not? Die Israeliten hatten gro\u00dfen Durst. Aber du kennst bestimmt andere N\u00f6te. Du bist vielleicht einsam, weil deine beste Freundin weggezogen ist. Oder du hast Angst, in der Schule nicht gut genug zu sein. Wenn du in Not bist, dann kannst du zu Gott beten. Er hat gesagt: \u201eIch will dich erretten\u201c Er wird dir helfen, egal, was dein Problem ist. Er wei\u00df, was wir brauchen, er wei\u00df, dass wir Nahrung brauchen und Trinken, aber auch Kraft und Mut. Er sorgt f\u00fcr uns und will uns das geben, was wir brauchen.<\/p>\n<p>Die Israeliten hatten genug zu trinken. Sie st\u00e4rkten sich und hatten bald wieder genug Kraft, weiter zu ziehen. Dann kamen sie nach Elim. Dort war eine Oase mit 12 Wasserquellen. 70 Palmb\u00e4ume standen dort. Sie spendeten ihnen Schatten, so dass sie sich gut ausruhen konnten.<\/p>\n<p>Nach einer etwas l\u00e4ngeren Pause zogen die Israeliten weiter. Sie zogen durch die W\u00fcste. Jetzt war es etwa einen Monat her, seit sie aus \u00c4gypten ausgezogen waren. Wasser hatten sie gefunden, aber das Essen, das sie als Proviant dabei hatten, ging ihnen langsam aus. Sie mussten es gut einteilen, damit es noch etwas reichte. Stell dir vor, deine Mama sagte dir: \u201eHeute gibt es nur eine halbe Scheibe Brot, den Rest brauchen wir noch f\u00fcr morgen.\u201c So etwa war es bei den Israeliten. Die leckeren Sachen waren schon lange aufgegessen. Und der Magen fing langsam an zu knurren. Sie hatten gro\u00dfen Hunger. \u201eWie sch\u00f6n war es doch in \u00c4gypten!\u201c sagte jemand. \u201eDa hatten wir so viel zu Essen, wie wir wollten. Wir hatten leckeres Fleisch und frisches Brot. W\u00e4ren wir doch blo\u00df in \u00c4gypten geblieben. Dann w\u00fcrde es uns besser gehen.\u201c \u201eJa, hier in der W\u00fcste werden wir verhungern. Mose und Aaron, ihr seid Schuld daran. Warum habt ihr uns aus \u00c4gypten geholt?\u201c Die Anf\u00fchrer im Volk wurden w\u00fctend auf Mose und Aaron.<\/p>\n<p>In Mara hatten sie erlebt, dass sie Gott in ihrer Not angerufen hatten und er sie errettet hatte. Sie hatten genug Wasser bekommen. Aber statt Gott daf\u00fcr zu danken und zu preisen, verga\u00dfen sie es schnell wieder. Sie begannen wieder zu zweifeln und zu meckern. Aber Mose vertraute Gott und redete mit ihm. Dann stellte er sich vor das Volk hin. Alle kamen neugierig zusammen. Was w\u00fcrde Mose dazu sagen? \u201eGott hat geh\u00f6rt, dass ihr gegen ihn gemurrt habt. Er wird euch zeigen, dass er euch aus \u00c4gypten geholt hat. Ihr werden seine Macht sehen.\u201c<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Mose und Aaron noch sprachen, erschien auf einmal die Herrlichkeit Gottes in der Wolkens\u00e4ule. Die Wolkens\u00e4ule leuchtete hell. Die Israeliten hatten kaum noch darauf geachtet. Sie hatten nur noch an das Fleisch gedacht, dass sie in \u00c4gypten hatten und nicht mehr auf die Wolkens\u00e4ule geschaut, mit der Gott sie f\u00fchrte. Jetzt sahen sie wieder darauf. Ja, Gott hatte sie bis hierher gef\u00fchrt. Konnte er sich auch um ihren Hunger k\u00fcmmern? \u201eIch werde euch heute Abend Fleisch zu essen geben und morgen fr\u00fch werde ich Brot vom Himmel regnen lassen.\u201c versprach Gott.<\/p>\n<p>Jetzt mussten die Israeliten vertrauen und warten. Sie hatten ein Problem, aber Gott hat versprochen, sie zu retten. Gott hat uns versprochen, uns auch aus unserem gr\u00f6\u00dften Problem zu retten. Das gr\u00f6\u00dfte Problem ist die S\u00fcnde. Alle Menschen tun Dinge, die Gott nicht gefallen und sind deshalb getrennt von Gott. Auch du und ich. Aber Gott will uns retten. Deshalb ist Jesus f\u00fcr uns gestorben. Er ist f\u00fcr unsere S\u00fcnde gestorben. Glaube daran. Bitte Gott, dir zu vergeben und deine S\u00fcnden wegzunehmen. Er wird es tun. Du kannst ihm vertrauen.<\/p>\n<p>Die Israeliten warteten. Wie k\u00f6nnte Gott so ein Versprechen halten? Es waren \u00fcber 2 Millionen Menschen in der W\u00fcste. Dort gab es nichts. Als die Sonne am Abend schon unterging kam ein gro\u00dfer Schwarm Wachteln direkt in das Lager der Israeliten. Wachteln sind kleine braune V\u00f6gel, die man auch braten und essen kann. Sie fliegen so tief \u00fcber den Boden, dass sogar die Kinder mithelfen konnten, sie zu fangen. Das gab ein Fest. \u00dcberall vor den Zelten brieten die Leute Wachteln und a\u00dfen, so viel sie wollten. So gutes Essen hatten sie schon lange nicht mehr gehabt.<\/p>\n<p>Gott hatte f\u00fcr alle Israeliten Fleisch besorgt. Aber er hatte ja auch noch Brot versprochen. Als die Israeliten am Morgen neugierig aus ihren Zelten schauten, sahen sie erst einmal nur Tau. Als der Tau verdunstete, sah man auf der Erde kleine wei\u00dfe K\u00fcgelchen liegen. \u201eMan hu?\u201c fragten sie \u2013 \u201eWas ist das?\u201c Das kannten sie nicht. Jemand probierte es vorsichtig. \u201eHmm, schmeckt das gut! Es schmeckt wie Honigkuchen. Ganz s\u00fc\u00df. Man kann es gut essen.\u201c Man hu klang so \u00e4hnlich wie Manna. Deshalb nannten sie die wei\u00dfen K\u00f6rnchen Manna.<\/p>\n<p>\u201eDas ist das Brot, das Gott euch versprochen hat!\u201c erkl\u00e4rte Mose. Sammelt davon ein, soviel ihr f\u00fcr heute braucht. Lasst aber nichts \u00fcbrig bis zum n\u00e4chsten Tag, denn dann wird es nicht mehr genie\u00dfbar sein! Morgen wird Gott euch neues Brot geben.\u201c Die Israeliten sammelten. Jeder etwa einen Krug voll. Als die Sonne w\u00e4rmer wurde, schmolz das Manna auf dem Boden und es war bald ganz weg. Die Israeliten a\u00dfen sich wieder satt. Sie freuten sich. Sie waren in Not und hatten Gott angerufen. Und Gott hatte ihnen geholfen. Und morgen w\u00fcrde es wieder etwas davon geben. Deshalb konnten sie ja alles aufessen. Manche Israeliten trauten Gott immer noch nicht ganz. Sie lie\u00dfen lieber etwas Manna in ihren Kr\u00fcgen \u00fcbrig. Aber am n\u00e4chsten Morgen war es voller W\u00fcrmer und stank schrecklich. Schnell vergruben sie es im Sand und sammelten frisches Manna.<\/p>\n<p>So ging es die ganze Woche. Jeden Tag gab es neues Manna. Aber am 6. Tag sagte Mose: \u201eHeute sollt ihr doppelt so viel Manna sammeln. Morgen ist Sabbat, da ist Ruhetag. Morgen wird es kein Manna geben und ihr sollt euch ausruhen.\u201c So taten sie es. Am Tag vor dem Sabbat sammelte jeder 2 Kr\u00fcge voll. Einen davon lie\u00df er \u00fcbrig f\u00fcr den n\u00e4chsten Morgen. Und am Sabbat war das Manna noch in Ordnung. Nichts stank, es waren keine W\u00fcrmer drin. Manche Israeliten nahmen ihre Kr\u00fcge, um wieder Manna zu sammeln. Aber Gott hatte doch gesagt, am Sabbat sollten sie nichts sammeln. Und sie fanden auch nichts. Sie konnten Gott vertrauen, aber sie mussten ihm auch gehorchen. Gott hatte seinen eigenen Plan, wie er dem Volk Israel helfen wollte und dazu geh\u00f6rte, dass der Sabbat ein Ruhetag war. Wenn Gott dir helfen soll, dann vertraue ihm, und gehorche ihm, damit er dir helfen kann.<\/p>\n<p>Die Israeliten erlebten jeden Tag, dass Gott sie mit Manna versorgte. So lange, wie sie in der W\u00fcste umherzogen, gab Gott ihnen genug zu essen. Er hatte ja auch versprochen ihnen zu helfen, wenn sie ihn um Hilfe bitten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Manna und Wachteln Bibeltext: 2. Mose 15,22-16,36 Lehre: Gott versorgt dich, du kannst ihm vertrauen. Bibelvers: Psalm 50,15 (Luth): Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen. \u201eEs ist so hei\u00df! Ich habe Durst!\u201c Alle in Israel klagten. Seit 3 Tagen wanderten sie durch die W\u00fcste und es war sehr hei\u00df. Das weniger Wasser, das sie mitgenommen hatten, war l\u00e4ngst aufgebraucht. Sie zogen durch die W\u00fcste und suchten Wasser. Lange w\u00fcrden sie es ohne Wasser nicht aushalten. Lange w\u00fcrden sie nicht mehr \u00fcberleben k\u00f6nnen. \u201eSeht mal, da vorne. Dort ist eine Oase, dort werden wir etwas zu trinken finden!\u201c rief jemand. Alle waren erleichtert und zogen, so schnell es ging, weiter. Endlich Wasser! Tats\u00e4chlich fanden sie in Mara Wasser. Sofort nahmen die ersten einen gro\u00dfen Schluck davon. Aber sie spuckten es sofort wieder aus. \u201eDas kann man doch nicht trinken. Es schmeckt so bitter. Es ist ungenie\u00dfbar.\u201c Sie hatten sich so auf das Wasser gefreut. Die F\u00fchrer des Volkes gingen zu Mose: \u201eGib uns etwas zu trinken! Wir haben gro\u00dfen Durst!\u201c meckerten sie! Was sollte Mose tun? Er konnte ihnen doch auch kein Wasser beschaffen. Mose konnte es nicht, aber er kannte den, der f\u00fcr die Israeliten sorgen konnte. Mose betete zu Gott. Gott zeigte ihn ein St\u00fcck Holz. \u201eWirf es in das Wasser!\u201c Das tat Mose. Dann probierte er erneut einen Schluck Wasser. Es war k\u00f6stlich! Endlich konnten sie ihren Durst stillen. Gott hatte das Wasser genie\u00dfbar gemacht. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[58,59],"class_list":["post-108","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-2-mo-15","tag-2-mo-16"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=108"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":109,"href":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108\/revisions\/109"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=108"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=108"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=108"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}