{"id":140,"date":"2016-01-13T20:07:28","date_gmt":"2016-01-13T19:07:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=140"},"modified":"2016-01-13T20:07:28","modified_gmt":"2016-01-13T19:07:28","slug":"gehorche-gott-denn-er-meint-es-gut-mit-dir","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/gehorche-gott-denn-er-meint-es-gut-mit-dir\/","title":{"rendered":"Gehorche Gott, denn er meint es gut mit dir"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nDie Kundschafter<br \/>\n(Isreal in Kadesch-Barnea)<\/p>\n<p>Bibeltext: 4. Mose 13-14<br \/>\nLehre: Gehorche Gott, denn er meint es gut mit dir!<\/p>\n<p>Bibelvers: Spr. 3,5 (Luth): Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand.<\/p>\n<p>\u201eWir sind da! Endlich sind wir da!\u201c \u201eJa, ich kann die W\u00fcste auch schon nicht mehr sehen\u201c entgegnete ein anderer. Die Israeliten waren am Ziel ihrer Wanderung. Die letzten Wochen schienen ihnen endlos gewesen zu sein. Immer nur W\u00fcste. Immer wandern. Sie hatten kein festes Zuhause. Aber jetzt waren sie da. Gott hatte versprochen, ihnen das Land Kanaan zu geben. \u201eDas ist ein Land, in dem Milch und Honig flie\u00dfen\u201c hatte er gesagt. Nat\u00fcrlich waren da nicht wirklich B\u00e4che aus Milch oder Honig. Das bedeutete nur, dass es dort von allem genug gab. Dort wuchsen Obst und Gem\u00fcse. Es gab gr\u00fcne Weiden f\u00fcr ihre Tiere.<\/p>\n<p>Gott hatte das beste Land f\u00fcr Israeliten ausgew\u00e4hlt. Genauso hat er mit uns auch das Beste vor. Gott liebt dich und hat einen guten Plan f\u00fcr dich. Deshalb gehorche Gott, denn er meint es gut mit dir! Die Israeliten waren bis jetzt Gott gefolgt, der in der Wolkens\u00e4ule vor ihnen her zog. Und Gott hatte sie bis zu dem Land gef\u00fchrt, \u201ein dem Milch und Honig flie\u00dfen\u201c.<\/p>\n<p>Die Israeliten schlugen in Kadesch-Barnea ihr Lager auf. Von hier aus war es nicht weiter bis zum Land Kanaan. Aber war dieses Land wirklich so gut, wie Gott versprochen hatte? Und wie sah es wohl darin aus? Was waren das f\u00fcr Menschen, die dort lebten? Gott gab Mose einen Auftrag: \u201eSuche dir aus jedem der 12 St\u00e4mme einen Mann aus. Diese sollen als Kundschafter durch das Land ziehen.\u201c<\/p>\n<p>Die 12 Kundschafter machten sich bereit. Sie packten alles ein, was sie brauchten. Dann verabschiedeten sie sich von ihren Familien. Die Familien winkten ihnen hinterher. So brachen, Schammua, Josua, Palti, Kaleb und die anderen Kundschafter auf. Sie sollten sich das Land gut ansehen. Sie sollten schauen, ob das Volk dort ein starkes, gro\u00dfes Volk ist und ob sie gro\u00dfe St\u00e4dte haben. \u201eBringt auch Fr\u00fcchte aus Kanaan mit!\u201c forderte Mose sie auf, \u201eDann k\u00f6nnen wir sehen, ob dort gute Sachen wachsen.\u201c<\/p>\n<p>So zogen sie los. Ganz wohl war ihnen nicht dabei. Wenn die Kanaaniter bemerken w\u00fcrden, dass sie Kundschafter, also Spione, sind, vielleicht w\u00fcrden sie sie ins Gef\u00e4ngnis werfen. Also durften sie auf keinen Fall erkannt werden. So zogen sie im Land umher. Sie schauten sich die St\u00e4dte an. Es waren gro\u00dfe St\u00e4dte mit hohen Mauern. Aber im ganzen Land gab es viele Fr\u00fcchte und gr\u00fcne Wiesen. Sie sahen sofort, es war ein gutes Land. Als sie an einen Bach kamen, war sie ganz \u00fcberrascht von den gro\u00dfen Trauben dort. \u201eDavon m\u00fcssen wir eine mitnehmen!\u201c rief einer der Kundschafter. So schnitten sie eine gro\u00dfe Traube ab. Sie war so gro\u00df, dass sie die Traube nicht alleine tragen konnten. Sie befestigten sie an einer Stange und zwei M\u00e4nner trugen sie gemeinsam. Dann nahmen sie noch andere Fr\u00fcchte mit.<\/p>\n<p>40 Tage waren sie unterwegs. Dann kamen sie zu Mose, Aaron und den anderen Israeliten zur\u00fcck. Nat\u00fcrlich warteten sie schon gespannt auf ihren Bericht. \u201eWie ist es dort?\u201c \u201eSind die Kanaaniter stark?\u201c \u201eIst es ein sch\u00f6nes Land?\u201c alle riefen durcheinander. Als etwas Ruhe eingekehrt war, berichteten die Kundschafter. \u201eSchaut euch einmal diese Fr\u00fcchte an! Es gibt so viele Fr\u00fcchte in dem Land, genug f\u00fcr alle. Und so gro\u00dfe.\u201c Alle bewunderten die gro\u00dfe Traube, die die Kundschafter mitgebracht hatten und staunten. Die Kundschafter fuhren fort in ihrer Erz\u00e4hlung: \u201eJa, es ist wirklich ein Land, in dem Milch und Honig flie\u00dfen.\u201c Die Israeliten freuten sich. Gott hatte ihnen wirklich ein gutes Land versprochen. Auf Gott konnten sie sich verlassen.<\/p>\n<p>Du kannst dich auch auf Gott verlassen. Gott meint es gut mit dir. Das Land Kanaan war wirklich gut. Die Israeliten waren aber nur dort angekommen, weil sie Gott gefolgt waren. Wenn wir Gott folgen, dann k\u00f6nnen wir an den allerallerbesten Ort \u00fcberhaupt kommen, n\u00e4mlich in den Himmel. Da ist es noch viel sch\u00f6ner, als der sch\u00f6nste Ort den du dir vorstellen kannst. Gott will, dass wir dorthin kommen. Das geht aber nur, wenn wir ihm folgen, das hei\u00dft an ihn glauben und ihm gehorchen.<\/p>\n<p>Die Israeliten bestaunten die Fr\u00fcchte und freuten sich auf das Land. Aber bald merkten sie, dass die Kundschafter nicht ganz so begeistert waren. Sie hatten noch mehr zu berichten. Aber dabei strahlten sie nicht, ihre Gesichter sahen \u00e4ngstlich aus. Ihre Stimmen wurden leiser und unsicherer, als sie erz\u00e4hlten, was sie alles im Land gesehen hatten. \u201eDas Volk ist sehr stark. Es ist viel st\u00e4rker als wir. Sie haben befestigte St\u00e4dte mit gro\u00dfen Mauern.\u201c Dann wurden sie noch ernster, als sie weiter redeten: \u201eEs gibt dort auch Riesen! Sie werden uns besiegen und uns unsere Kinder wegnehmen. Es sind gef\u00e4hrliche Leute!\u201c<\/p>\n<p>Alles war ganz still. Sie waren so entt\u00e4uscht. Gott hatte ihnen doch so ein gutes Land versprochen und jetzt h\u00f6rten sie davon, wie stark gef\u00e4hrlich die Kanaaniter waren. Einige fingen wieder an zu murren: \u201eWieso sind wir \u00fcberhaupt hier. Warum sind wir nicht in \u00c4gypten geblieben?\u201c<\/p>\n<p>Kennst du das? Du willst mit Gott leben, aber dann passiert irgendetwas, dass du nicht verstehst. Dann denkst du dir: Was ist los? Liebt Gott mich nicht? Oder konnte Gott es nicht verhindern? Gott wei\u00df, wie es dir geht. Er ist da und l\u00e4sst dich nicht allein, denn er liebt dich. Und er will dir helfen. Du musst ihm aber vertrauen und gehorchen, damit er dir helfen kann. Die Israeliten vertrauten nicht und hatten Angst.<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich traten Josua und Kaleb vor. Sie waren zwei der Kundschaft. Sie hatten bisher geschwiegen und dem Bericht der anderen nur zugeh\u00f6rt. \u201eH\u00f6rt zu!\u201c versuchten sie, die Israeliten zu beruhigen, \u201eEs ist ein wirklich gutes Land. Gott hat versprochen, uns dieses Land zu geben. Er wird uns auch helfen, die Kanaaniter zu besiegen. Lasst uns in das Land ziehen, denn Gott ist bei uns!\u201c Sie wussten, dass Gott bei ihnen war und sie deshalb keine Angst haben brauchten, egal was passiert. Deshalb wollten sie die Israeliten ermutigen. Aber die anderen Kundschafter unterbrachen sie: \u201eWir werden es nicht schaffen. Denkt doch an die Riesen.\u201c<\/p>\n<p>Alle dachten nur noch an die Riesen. Sie verga\u00dfen Gott mal wieder. Die ganze Nacht weinten sie. So nahe waren sie dem Land, in dem Milch und Honig flie\u00dfen, dem Land Kanaan. Aber jetzt konnten sie nicht hinein. Jetzt war alles umsonst. \u201eEs w\u00e4re besser, wenn wir in \u00c4gypten gestorben w\u00e4ren!\u201c sagte jemand, \u201eJetzt m\u00fcssen wir hier in der W\u00fcste sterben.\u201c \u201eIch wei\u00df was wir machen k\u00f6nnen\u201c, ein anderer hatte eine gute Idee, \u201ewir gehen wieder nach \u00c4gypten zur\u00fcck.\u201c Aber sie wussten, Mose w\u00fcrde sie nicht wieder nach \u00c4gypten f\u00fchren. Deshalb brauchten sie einen neuen Anf\u00fchrer.<\/p>\n<p>Mose, Aaron, Josua und Kaleb versuchten es noch einmal: \u201eDas Land ist gut. Gott wird uns helfen. Er wird uns in das Land bringen, er hat es doch versprochen. Habt keine Angst, Gott ist mit uns!\u201c Aber die Israeliten wollten nicht. Sie wollten nicht mehr Mose als F\u00fchrer haben. \u201eLasst uns sie steinigen!\u201c schrieen sie. Die ersten hoben schon Steine auf und kamen auf Mose, Aaron, Josua und Kaleb zu. Sie hatten zu Gott gehalten und deshalb waren sie jetzt in Lebensgefahr. Aber Gott ist da. Er l\u00e4sst uns nie allein. Er l\u00e4sst dich nicht allein. Er wei\u00df, wie es dir geht und was du erlebst. Er wird dir zur rechten Zeit helfen. Jetzt half Gott Mose und den 3 anderen. Die Herrlichkeit Gottes erschien \u00fcber der Stiftsh\u00fctte. Es leuchtete alles ganz helle. Gott war da.<\/p>\n<p>Jetzt sprach Gott zu Mose: \u201eDie Israeliten haben mir nicht vertraut. Deshalb wird keinen von ihnen in das Land Kanaan kommen. Kehrt um, 40 Jahre lang sollt ihr in der W\u00fcste umherziehen, denn die Kundschafter waren 40 Tage im Land Kanaan. Dann sind alle gestorben, die mir jetzt nicht geglaubt haben. Aber die Kinder werden dann alt genug sein und sie werde ich in das Land Kanaan bringen. Die Kundschafter werden sterben, aber Josua und Kaleb nicht. Denn sie haben mir vertraut.\u201c<\/p>\n<p>Bald starben die 10 Kundschafter. Die Israeliten merkten, dass sie einen gro\u00dfen Fehler gemacht hatten. Sie hatten Gott nicht vertraut und nicht gehorcht. Jetzt wollten sie ihren Fehler wieder gut machen. Fr\u00fch am Morgen zogen sie los. \u201eJetzt werden wir in das Land ziehen. So wie Gott es uns am Anfang gesagt hat.\u201c \u201eWartet\u201c, versuchte Mose sie aufzuhalten, \u201eHabt ihr nicht geh\u00f6rt, was Gott gesagt hat? Ihr habt ihm nicht vertraut, deshalb k\u00f6nnt ihr jetzt nicht in das Land gehen. Gott wird euch nicht helfen. Geht nicht!\u201c<\/p>\n<p>Aber die Israeliten h\u00f6rten wieder nicht auf Gott. Ihre st\u00e4rksten M\u00e4nner zogen los. Aber bald kamen ihnen die Kanaaniter entgegen. Sie waren viel st\u00e4rker und die Israeliten hatten keine Chance. Sie mussten fliehen. Sie konnten nicht in das Land. Jetzt w\u00fcnschten sie sich, dass sie Gott vertraut h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Auch wenn die Kanaaniter so gef\u00e4hrlich schienen, Gott h\u00e4tte ihnen geholfen, wenn sie ihm vertraut h\u00e4tten. Gott will dir helfen. Gott ist bei dir und er liebt dich. Deshalb gehorche ihm, denn er meint es gut mit dir!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Die Kundschafter (Isreal in Kadesch-Barnea) Bibeltext: 4. Mose 13-14 Lehre: Gehorche Gott, denn er meint es gut mit dir! Bibelvers: Spr. 3,5 (Luth): Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand. \u201eWir sind da! Endlich sind wir da!\u201c \u201eJa, ich kann die W\u00fcste auch schon nicht mehr sehen\u201c entgegnete ein anderer. Die Israeliten waren am Ziel ihrer Wanderung. Die letzten Wochen schienen ihnen endlos gewesen zu sein. Immer nur W\u00fcste. Immer wandern. Sie hatten kein festes Zuhause. Aber jetzt waren sie da. Gott hatte versprochen, ihnen das Land Kanaan zu geben. \u201eDas ist ein Land, in dem Milch und Honig flie\u00dfen\u201c hatte er gesagt. Nat\u00fcrlich waren da nicht wirklich B\u00e4che aus Milch oder Honig. Das bedeutete nur, dass es dort von allem genug gab. Dort wuchsen Obst und Gem\u00fcse. Es gab gr\u00fcne Weiden f\u00fcr ihre Tiere. Gott hatte das beste Land f\u00fcr Israeliten ausgew\u00e4hlt. Genauso hat er mit uns auch das Beste vor. Gott liebt dich und hat einen guten Plan f\u00fcr dich. Deshalb gehorche Gott, denn er meint es gut mit dir! Die Israeliten waren bis jetzt Gott gefolgt, der in der Wolkens\u00e4ule vor ihnen her zog. Und Gott hatte sie bis zu dem Land gef\u00fchrt, \u201ein dem Milch und Honig flie\u00dfen\u201c. Die Israeliten schlugen in Kadesch-Barnea ihr Lager auf. Von hier aus war es nicht weiter bis zum Land Kanaan. Aber war dieses Land wirklich so gut, wie Gott versprochen hatte? Und wie sah es wohl darin aus? 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