{"id":146,"date":"2016-01-13T20:13:58","date_gmt":"2016-01-13T19:13:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=146"},"modified":"2016-01-13T20:13:58","modified_gmt":"2016-01-13T19:13:58","slug":"gott-vergibt-immer-wieder-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/gott-vergibt-immer-wieder-2\/","title":{"rendered":"Gott vergibt immer wieder"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nMoses S\u00fcnde<br \/>\n(Wasser aus dem Felsen, Haderwasser)<\/p>\n<p>Bibeltext: 4. Mose 20,1-13<br \/>\nLehre: Gott vergibt immer wieder.<\/p>\n<p>Bibelvers: 1. Joh. 1,9 (Luth): Wenn wir aber unsre S\u00fcnden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die S\u00fcnden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.<\/p>\n<p>Das Volk Israel zog immer noch durch die W\u00fcste. Es waren schon viele Jahre vergangen, seit sie aus \u00c4gypten ausgezogen waren. Die Kinder, die mit aus \u00c4gypten ausgezogen waren, waren jetzt schon erwachsen. Und viele der Erwachsenen lebten nicht mehr. Auch Mirjam, die Schwester von Mose und Aaron, war schon gestorben. Die Israeliten wurden weiter von Gott durch die W\u00fcste gef\u00fchrt. Jeden Tag konnten sie die Wolkens\u00e4ule und die Feuers\u00e4ule sehen. Und sie erlebten, wie Gott sie mit Manna versorgte. Aber all das gen\u00fcgte ihnen nicht. Sobald es Schwierigkeiten gab, fingen sie wieder an, an Gott zu zweifeln und zu meckern. Fallen euch noch einige Situationen ein, wo das so war? (die Kinder antworten lassen). Genau, als die Israeliten nicht genug zu essen hatten, wollten sie sofort umkehren. Und als ihnen das Wasser ausging, haben sie auch wieder gemeckert. Aber jedes Mal hat Gott ihnen geholfen. Jetzt waren sie schon wieder ein paar Tage ohne Wasser.<\/p>\n<p>\u201eWir haben Durst. Warum m\u00fcssen wir schon wieder auf Wasser warten. Wo bleibt das Wasser?\u201c riefen einige. \u201eAch, wir h\u00e4tten es einfacher, wenn wir schon gestorben w\u00e4ren\u201c, jammerte jemand anderes. Als sie Mose von weitem sahen, liefen sie zu ihm und riefen ihm zu: \u201eMose, warum hast du uns aus \u00c4gypten herausgef\u00fchrt? Dort war es doch viel besser.\u201c<\/p>\n<p>Mose und Aaron sch\u00fcttelten traurig den Kopf. Sie wussten noch gut, wie hart die Israeliten in \u00c4gypten arbeiten mussten. Sie wurden als Sklaven behandelt und geschlagen, wenn sie nicht genug Ziegel geformt hatten. Sie dachten auch noch oft daran, dass viele Kinder get\u00f6tet worden waren. Auch Mose h\u00e4tte als Baby get\u00f6tet werden sollen, aber Gott hatte ihn bewahrt. Das war kein sch\u00f6nes Leben in \u00c4gypten. Aber Gott selbst hatte sie aus \u00c4gypten befreit. Warum waren die Israeliten jetzt blo\u00df wieder so unzufrieden?<\/p>\n<p>Die Israeliten waren unzufrieden, weil sie S\u00fcnder waren. Jeder Mensch ist ein S\u00fcnder. Wenn du schon zu Gott geh\u00f6rst, dann hat dir Gott deine S\u00fcnden vergeben. Dann kannst du mit Gott leben. Aber wir leben immer noch hier auf der Erde und wir sind nicht perfekt. Vielleicht hast du schon gemerkt, dass es dir trotzdem immer wieder passiert, dass du s\u00fcndigst. Du versuchst, wirklich gut und lieb zu sein. Aber dann nervt dich deine Schwester so sehr, dass du richtig w\u00fctend auf sie wirst. Die Israeliten hatten so viel mit Gott erlebt. Aber trotzdem meckerten sie oft bei jeder Kleinigkeit und schimpften auf Mose und Aaron.<\/p>\n<p>Mose und Aaron taten das Richtige. Sie gingen zu Gott. Drau\u00dfen vor dem Lager der Israeliten war ein Zelt, die Stiftsh\u00fctte. Das war der Ort, an dem sie mit Gott reden konnte. Dort warfen sich Mose und Aaron vor Gott nieder. Die Israeliten sahen von weitem zu. Sie sahen Mose und Aaron dort auf dem Boden liegen und beten. Dann sahen sie noch etwas. Die Herrlichkeit Gottes erschien auf der Stiftsh\u00fctte. Die Wolkens\u00e4ule leuchtete ganz hell. Alles strahlte. Gott war da und h\u00f6rte Mose und Aaron zu.<\/p>\n<p>\u201eMose, nimm deinen Stab und rufe alle Israeliten zusammen. Dann gehe mit ihnen zu diesem Felsen\u201c, forderte Gott Mose auf. Er zeigte Mose und Aaron den Felsen. \u201eWenn alle dort sind, rede zu dem Felsen, so wird Wasser aus dem Felsen herauskommen.\u201c Mose war erleichtert. Gott wollte ihnen Wasser geben. Genauso hatte Gott es ja schon einmal gemacht. Gleichzeitig merkte er aber in seinem Herzen auch Wut. Mose war w\u00fctend auf die Israeliten. \u201eWarum m\u00fcssen sie nur immer wieder meckern?\u201c, dachte er sich. \u201eIch bin doch ein guter F\u00fchrer.\u201c Er rief die Israeliten zusammen und f\u00fchrte sie zu dem Felsen, den Gott ihm gezeigt hatte.<\/p>\n<p>Die Israeliten kamen schnell zusammen gelaufen. Von allen Richtungen liefen sie herbei. Jeder wollte sehen, was Mose jetzt tat. Mose und Aaron standen bei dem Felsen. Die Wut kochte immer noch in Moses Herzen. Aaron f\u00fchlte sich genauso. Auch Mose und Aaron waren s\u00fcndige Menschen. Deshalb kannten sie auch Wut und \u00c4rger.<\/p>\n<p>Jetzt schrie Mose die anderen Israeliten fast an: \u201eWarum seid ihr immer wieder ungehorsam? Habe ich euch nicht schon einmal Wasser aus dem Felsen gegeben?\u201c Mose erinnerte sich daran, wie er schon einmal in so einer Situation war. Damals hatte Gott ihm gesagt, er solle auf den Felsen schlagen, damit Wasser heraus kommt und alle trinken konnten. \u201eIch werde euch wieder Wasser geben! Ihr werdet es schon sehen!\u201c, schimpfte Mose w\u00fctend.<\/p>\n<p>Dann nahm er seinen Stab und schlug damit zweimal gegen den Felsen. Was hatte Gott ihm gesagt? Was sollte er tun? Er sollte zu dem Felsen sprechen! Und wer war es, der den Israeliten Wasser zu trinken gab? Mose? Nein, es war Gott. Aber Mose dachte in diesem Moment nicht mehr an Gott. Er war so w\u00fctend. Mose s\u00fcndigte. Mose war zwar ein wichtiger Mann, ein gro\u00dfer F\u00fchrer, aber auch er war nicht perfekt.<\/p>\n<p>Was passiert, wenn wir s\u00fcndigen? Wenn du Jesus als deinen Retter angenommen hast, dann bist du gerettet, das hat Gott uns versprochen. Dann sind dir deine S\u00fcnden vergeben. Wenn du wieder s\u00fcndigst, dann hei\u00dft das nicht, dass du nicht mehr gerettet bist. Du bleibst Gottes Kind. Aber Gott ist traurig \u00fcber dein Verhalten und du wirst in deinem Herzen auch merken, dass die S\u00fcnde dich in deinem Leben mit Gott st\u00f6rt. Vielleicht kannst du nicht mehr richtig beten. Es ist wichtig, dass du Gott um Vergebung bittest, damit du wieder froh sein kannst. Gott hat versprochen, uns immer wieder zu vergeben. Egal, wie oft dir etwas passiert, du darfst immer wieder zu Gott kommen.<\/p>\n<p>Gott vergab den Israeliten. Und auch Mose und Aaron. Obwohl Mose aus Wut gegen den Felsen schlug, tat Gott ein Wunder und es kam Wasser heraus. Jetzt hatten alle genug zu trinken. Gott vergibt S\u00fcnden. Gott hat auch Mose seine Wut vergeben, aber manchmal m\u00fcssen wir mit den Folgen unserer S\u00fcnde leben. Stell dir vor, du hast Geld gestohlen. Dann siehst du ein, es war falsch. Du bittest Gott um Vergebung. Gott vergibt dir. Darfst du das Geld dann behalten? Nein, nat\u00fcrlich nicht. Die Folge des Diebstahls ist, dass du das Geld zur\u00fcckzahlen musst, auch, wenn Gott dir vergeben hat.<\/p>\n<p>Mose musste auch mit den Folgen seiner S\u00fcnde leben. Gott sprach zu ihm und Aaron: \u201eIhr solltet allen zeigen, dass ich Wunder tun kann. Aber stattdessen wart ihr w\u00fctend und habt nur gesagt, was ihr selbst Gutes tun k\u00f6nnt. Deshalb d\u00fcrft ihr nicht in das Land kommen, das ich dem Volk Israel versprochen habe. F\u00fcr Mose und Aaron war das sehr traurig. So lange wanderten sie schon durch die W\u00fcste und freuten sich immer wieder auf das versprochene Land von Gott. Aber sie wussten, es war gerecht. Und das Wichtigste war, dass Gott ihnen vergeben hatte und sie trotzdem weiter mit Gott leben konnten.<\/p>\n<p>Gott will, dass wir nicht s\u00fcndigen. Aber wenn es dir doch wieder mal passiert, dann darfst du trotzdem immer wieder zu Gott kommen, und ihn um Vergebung bitten. Er vergibt dir gerne.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Moses S\u00fcnde (Wasser aus dem Felsen, Haderwasser) Bibeltext: 4. Mose 20,1-13 Lehre: Gott vergibt immer wieder. Bibelvers: 1. Joh. 1,9 (Luth): Wenn wir aber unsre S\u00fcnden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die S\u00fcnden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. Das Volk Israel zog immer noch durch die W\u00fcste. Es waren schon viele Jahre vergangen, seit sie aus \u00c4gypten ausgezogen waren. Die Kinder, die mit aus \u00c4gypten ausgezogen waren, waren jetzt schon erwachsen. Und viele der Erwachsenen lebten nicht mehr. Auch Mirjam, die Schwester von Mose und Aaron, war schon gestorben. Die Israeliten wurden weiter von Gott durch die W\u00fcste gef\u00fchrt. Jeden Tag konnten sie die Wolkens\u00e4ule und die Feuers\u00e4ule sehen. Und sie erlebten, wie Gott sie mit Manna versorgte. Aber all das gen\u00fcgte ihnen nicht. Sobald es Schwierigkeiten gab, fingen sie wieder an, an Gott zu zweifeln und zu meckern. Fallen euch noch einige Situationen ein, wo das so war? (die Kinder antworten lassen). Genau, als die Israeliten nicht genug zu essen hatten, wollten sie sofort umkehren. Und als ihnen das Wasser ausging, haben sie auch wieder gemeckert. Aber jedes Mal hat Gott ihnen geholfen. Jetzt waren sie schon wieder ein paar Tage ohne Wasser. \u201eWir haben Durst. Warum m\u00fcssen wir schon wieder auf Wasser warten. Wo bleibt das Wasser?\u201c riefen einige. \u201eAch, wir h\u00e4tten es einfacher, wenn wir schon gestorben w\u00e4ren\u201c, jammerte jemand anderes. 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