{"id":156,"date":"2016-01-13T20:19:38","date_gmt":"2016-01-13T19:19:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=156"},"modified":"2016-01-13T20:19:38","modified_gmt":"2016-01-13T19:19:38","slug":"gott-ist-treu","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/gott-ist-treu\/","title":{"rendered":"Gott ist treu"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nRut und Noomi<br \/>\n(Ruth und Naomi, Noemi)<\/p>\n<p>Bibeltext: Rut 1-2<br \/>\nLehre: Gott ist treu.<\/p>\n<p>Bibelvers: Hebr\u00e4er 10,23 b (Elb): Denn treu ist er, der die Verhei\u00dfung gegeben hat.<\/p>\n<p>&#8222;Was sollen wir nur tun, Elimelech? Ich habe den ganzen Tag versucht, Getreide zu kaufen, aber nirgendwo kann ich etwas bekommen. Aber die Jungs brauchen doch etwas zu essen.&#8220; Noomi schaute ihren Mann fragend an. &#8222;Wir packen unsere Koffer und gehen&#8220;, antwortete Elimelech entschieden. Die Hungersnot in Israel war immer schlimmer geworden. Es gab kaum noch Nahrung zu kaufen und das Wenige, was es zu kaufen gab, wurde immer teurer. Noomi wusste nicht mehr, was sie f\u00fcr ihre Familie kochen sollte. Aber ihre zwei Jungs, Machlon und Kiljon, hatten Hunger. Wo war denn Gott? Hatte er sie verlassen? Nein. Gott ist treu. Gott hat immer treu f\u00fcr sein Volk Israel und f\u00fcr jeden einzelnen gesorgt. Gott hat es ja versprochen. Und Gott h\u00e4lt immer, was er verspricht. Auch, wenn es mal schwierig ist. Gott ist treu, auch in der Not.<\/p>\n<p>Elimelech hatte schlie\u00dflich entschieden, wegzugehen. &#8222;In Moab gibt es genug zu essen&#8220;, sagte er zu Noomi. &#8222;Dort k\u00f6nnen wir besser leben.&#8220; Also gingen sie weg von Bethlehem, ihrer Heimat. In Moab fanden sie eine Wohnung und Arbeit und konnten sich endlich wieder satt essen. Hier waren sie gl\u00fccklich. Erst einmal. Aber das hielt nicht lange an. Denn bald wurde Eliemelech krank. Kein Arzt konnte ihm helfen und er starb. Noomi war sehr traurig und weinte viel. Wie gut, dass sie ihre S\u00f6hne hatte. Machlon und Kiljon k\u00fcmmerten sich liebevoll um ihre Mutter. Als Machlon dann Rut und Kiljon Orpa heirateten, hatte Noomi auch wieder eine gr\u00f6\u00dfere Familie. &#8222;Gott ist gut&#8220;, dachte sie und war dankbar. Gott ist treu. Geht es dir gut? Dann kannst du Gott daf\u00fcr danken. Es gibt so viel Gutes, was wir haben. Genug zu essen, genug Kleidung, genug Spielsachen, Freunde. Hast du Gott daf\u00fcr schon danke gesagt?<\/p>\n<p>Ich denke, Noomi sagte Gott Danke f\u00fcr ihre kleine Familie. Sie hatten ein gutes Leben. Aber nach 10 Jahren \u00e4nderte sich das pl\u00f6tzlich. Erst starb ihr einer Sohn und kurz darauf ihr anderer Sohn. Jetzt waren nur noch Noomi und ihre Schwiegert\u00f6chter Rut und Opra \u00fcbrig. Jetzt waren sie ganz allein. F\u00fcr Frauen war das zu der Zeit noch schwieriger. Sie hatten keinen Mann, der arbeitete und das Geld verdiente. So hatte Noomi sich das Leben in Moab nicht vorgestellt. Manchmal kommt alles anders. Manchmal wird jemand aus deiner Familie krank. Manchmal bekommst du nicht das, was du m\u00f6chtest. Manchmal hast du pl\u00f6tzlich Streit mit deiner Freundin. Du hast das alles nicht geplant. Aber trotzdem ist Gott da. Er ist treu. Er wei\u00df, wie es dir geht und er sorgt trotzdem f\u00fcr dich, auch wenn du es gerade nicht merkst. Vertraue ihm, denn er ist treu.<\/p>\n<p>Noomi war sehr sehr traurig und verzweifelt. Was sollte sie jetzt tun? Schlie\u00dflich rief sie ihre Schwiegert\u00f6chter, um ihnen ihren Entschluss mitzuteilen. &#8222;Ich gehe zur\u00fcck in meine Heimat, nach Israel. Dort gibt es wieder genug zu essen. Gott hat den Menschen in Israel geholfen. Vielleicht wird er mir dort auch helfen&#8220;, erkl\u00e4rte sie. &#8222;Wir werden mit dir gehen&#8220;, sagten Rut und Orpa sofort. Sie wollten ihre Schwiegermutter nicht allein lassen. &#8222;Nein, bleibt ihr hier&#8220;, erwiderte Noomi. &#8222;Bleibt hier und sucht euch einen neuen Mann, der f\u00fcr euch sorgt.&#8220; Aber Rut und Orpa bestanden darauf. Sie packten zusammen, was sie besa\u00dfen und zogen los.<\/p>\n<p>Als sie schon einige Zeit gegangen waren, blieb Noomi stehen. &#8222;Es ist besser f\u00fcr euch, dass ihr umkehrt&#8220;, sagte sie. &#8222;Ich kann doch gar nicht f\u00fcr euch sorgen.&#8220; Orpa nah Noomi in den Arm. Sie umarmten sich lange und weinten. Der Abschied fiel beiden schwer. Aber es war besser so. Orpa schaute Rut an. Aber Rut sch\u00fcttelte den Kopf. &#8222;Nein, ich komme mit&#8220;, entgegnete sie. So ging Orpa zur\u00fcck nach Moab. Aber Rut blieb bei Noomi. &#8222;Bist du dir sicher?&#8220;, fragte Noomi. &#8222;Ja. Wo du hingehst, da will ich auch hingehen. Ich m\u00f6chte zu deinem Volk geh\u00f6ren und auch zu deinem Gott.&#8220; Ich denke, Rut hatte gelernt, dass Gott treu ist auch in der Not. Und sie wollte auch treu sein. Sie wollte treu zu Noomi halten.<\/p>\n<p>Gott ist treu. Bist du auch treu? H\u00e4ltst du zu Gott, auch wenn es dir mal schlecht geht? Gott hat so viel Gutes f\u00fcr uns getan. Er ist es wert, dass wir ihm treu sind und mit ihm leben. Wenn du dein Leben bisher ohne Gott gelebt hast, dann bitte Gott um Vergebung daf\u00fcr. Und dann nimm ihn als deinen Herrn an. Sage ihm: &#8222;Gott, ich m\u00f6chte f\u00fcr dich leben, auch wenn es mir mal nicht gut geht. Ich m\u00f6chte, dass du der Herr in meinem Leben bist. Bitte hilf mir dabei.&#8220; Gott ist treu, und du?<\/p>\n<p>Rut war treu und blieb bei Noomi. Sie kamen zusammen nach Bethlehem. \u00dcber 10 Jahre her war es, dass Noomi mit Elimelech Israel verlassen hatte. Jetzt kamen sie zur\u00fcck. Ihre alten Freunde und Verwandten erkannte Noomi kaum. &#8222;Bist du es wirklich, Noomi?&#8220; fragten sie. &#8222;Ja, ich bin Noomi. Aber ich m\u00f6chte gar nicht mehr so hei\u00dfen. Ich bin mit leeren H\u00e4nden zur\u00fcckgekommen. Ich habe gar nichts mehr. Gott hat mir viel Bitteres angetan. Nennt mich lieber Mara, das hei\u00dft die Bittere.&#8220; Noomi war wieder in ihrer Heimat. Aber es war trotzdem nicht einfach. Sie und Rut waren allein ohne einen Mann, der arbeitete. F\u00fcr Frauen gab es keine Arbeit. Aber Rut hatte eine Idee: &#8222;Das Getreide ist doch gerade reif und wird geerntet. Ich werde auf die Felder gehen. Wenn die Arbeiter das Feld abgeerntet haben, dann schaue ich, ob noch einzelne \u00c4hren auf den Feldern liegen, die ich aufsammeln kann.&#8220; Das war oft so in Israel. Die Armen durften hinter den Arbeitern gehen und das, was liegen blieb, aufsammeln. Es war nicht viel, aber so k\u00f6nnten sie etwas zu Essen bekommen. Rut war bereit, f\u00fcr sich und Noomi zu arbeiten.<\/p>\n<p>Rut fand ein Feld, auf dem sie \u00c4hren aufsammeln konnte. Und Gott ist treu. In allem, was Noomi und Rut Schlechtes erlebt hatten, war Gott immer da. Auch jetzt sorgte er f\u00fcr sie. Rut kam n\u00e4mlich auf ein Feld, dass Boas geh\u00f6rte. Rut wusste nicht, dass Boas mit ihnen verwandt war. Sie war dankbar, dass sie dort \u00c4hren aufsammeln konnte. Den ganzen Morgen arbeitete sie flei\u00dfig und sammelte ohne Pause die \u00c4hren auf, die sie fand. Gegen Mittag kam ein Mann auf sie zu. Es war Boas. &#8222;Du kannst auf meinem Acker bleiben und hier \u00c4hren sammeln&#8220;, sagte er zu ihr. &#8222;Komm jeden Tag wieder solange die Ernte dauert. Wenn du Durst hast, dann nimm dir von dem Wasser, das auch meine Arbeiter trinken.&#8220; Rut war verwundert. &#8222;Womit habe ich das verdient, dass du so freundlich bist?&#8220;, fragte sie erstaunt. &#8222;Ich bin doch nur eine Ausl\u00e4nderin und du kennst mich gar nicht.&#8220; &#8222;Ich habe dich beobachtet&#8220;, erkl\u00e4rte Boas, &#8222;ich habe gesehen, wie flei\u00dfig du bist. Und ich habe geh\u00f6rt, wie du treu f\u00fcr deine Schwiegermutter sorgst und bei ihr geblieben bist. Gott soll dich daf\u00fcr belohnen.&#8220;<\/p>\n<p>Gott ist treu. Er hatte sie direkt auf das Feld von Boas gef\u00fchrt. Gott wusste, wie er Rut und Noomi am Besten helfen konnte. Er wei\u00df auch, was das Beste f\u00fcr dich ist. Er ist treu und er wird dir helfen, auch wenn du es jetzt noch nicht so siehst. Denn er hat es versprochen. Deshalb vertraue ihm und hab keine Angst.<\/p>\n<p>Gott hatte Rut direkt auf das Feld von Boas gef\u00fchrt. Boas staunte, wie flei\u00dfig Rut war. &#8222;Komm, setzte dich zu uns&#8220;, lud Boas Rut am Mittag ein. &#8222;Du kannst zusammen mit den Arbeitern essen.&#8220; Er gab ihr etwas Brot und ger\u00f6stete K\u00f6rner. Rut lie\u00df es sich schmecken. Sonst hatten sie ja nicht sehr viel zu essen, sie waren arm. Dann arbeitete sie weiter bis zum Abend. Am Abend nahm sie die \u00c4hren, die sie gesammelt hatten. Sie klopfte die Getreidek\u00f6rner aus den \u00c4hren aus. Als sie das geschafft hatte, hatte sie einen ganzen Sack voll mit Gerste. Er war gar nicht so leicht zu tragen. Aber gl\u00fccklich brachte sie ihn zu Noomi nach Hause. &#8222;Noomi, ich bin wieder da&#8220;, rief sie. &#8222;Ich habe Getreide f\u00fcr uns gesammelt. Ich war auf dem Feld eines Mannes, der ganz freundlich zu mir war. Er hat mir sogar Essen und Wasser gegeben.&#8220; Noomi staunte. Dann wurde sie ganz nachdenklich. Vielleicht hatte Gott sie ja doch nicht vergessen. Vielleicht war Gott trotz der ganzen Not ja doch treu und war bei ihnen. &#8222;Bei wem warst du denn auf dem Feld?&#8220;, fragte sie. &#8222;Der Mann hei\u00dft Boas&#8220;, antwortete Rut. Und da wusste Noomi pl\u00f6tzlich, dass Gott wirklich treu war. Sie bekam wieder neue Hoffnung. &#8222;Gott hat dich auf das Feld von Boas gef\u00fchrt&#8220;, sagte sie \u00fcberzeugt. &#8222;Boas ist ein Verwandter von uns. Er kann uns helfen. Gott ist so gut!&#8220;<\/p>\n<p>Jeden Tag ging Rut jetzt hinaus auf das Feld von Boas. Jeden Tag arbeitete sie flei\u00dfig und sammelte die \u00c4hren, die die Arbeiter von Boas liegen lie\u00dfen. Sie blieb dort solange, bis alle Felder abgeerntet waren. Jetzt waren sie erst einmal versorgt, denn Rut hatte einen kleinen Vorrat an Getreide sammeln k\u00f6nnen, von dem sie erst einmal leben konnten. Und auch dann w\u00fcrde Gott sie weiter versorgen, da waren sie sich ganz sicher. Denn Gott ist treu.<\/p>\n<p>Gott ist treu. Er sorgte treu f\u00fcr Rut und er wird auch treu f\u00fcr dich sorgen. Bist du Gott auch treu?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Rut und Noomi (Ruth und Naomi, Noemi) Bibeltext: Rut 1-2 Lehre: Gott ist treu. Bibelvers: Hebr\u00e4er 10,23 b (Elb): Denn treu ist er, der die Verhei\u00dfung gegeben hat. &#8222;Was sollen wir nur tun, Elimelech? Ich habe den ganzen Tag versucht, Getreide zu kaufen, aber nirgendwo kann ich etwas bekommen. Aber die Jungs brauchen doch etwas zu essen.&#8220; Noomi schaute ihren Mann fragend an. &#8222;Wir packen unsere Koffer und gehen&#8220;, antwortete Elimelech entschieden. Die Hungersnot in Israel war immer schlimmer geworden. Es gab kaum noch Nahrung zu kaufen und das Wenige, was es zu kaufen gab, wurde immer teurer. Noomi wusste nicht mehr, was sie f\u00fcr ihre Familie kochen sollte. Aber ihre zwei Jungs, Machlon und Kiljon, hatten Hunger. Wo war denn Gott? Hatte er sie verlassen? Nein. Gott ist treu. Gott hat immer treu f\u00fcr sein Volk Israel und f\u00fcr jeden einzelnen gesorgt. Gott hat es ja versprochen. Und Gott h\u00e4lt immer, was er verspricht. Auch, wenn es mal schwierig ist. Gott ist treu, auch in der Not. Elimelech hatte schlie\u00dflich entschieden, wegzugehen. &#8222;In Moab gibt es genug zu essen&#8220;, sagte er zu Noomi. &#8222;Dort k\u00f6nnen wir besser leben.&#8220; Also gingen sie weg von Bethlehem, ihrer Heimat. In Moab fanden sie eine Wohnung und Arbeit und konnten sich endlich wieder satt essen. Hier waren sie gl\u00fccklich. Erst einmal. Aber das hielt nicht lange an. Denn bald wurde Eliemelech krank. Kein Arzt konnte ihm helfen und er starb. Noomi war sehr traurig und weinte viel. 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