{"id":169,"date":"2016-01-13T21:07:42","date_gmt":"2016-01-13T20:07:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=169"},"modified":"2016-01-13T21:07:42","modified_gmt":"2016-01-13T20:07:42","slug":"gott-verlaesst-dich-nicht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/gott-verlaesst-dich-nicht\/","title":{"rendered":"Gott verl\u00e4sst dich nicht"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nDavids Flucht vor Saul<br \/>\n(David flieht vor Saul)<\/p>\n<p>Bibeltext: 1. Samuel 19,1-18<br \/>\nLehre: Gott verl\u00e4sst dich nicht.<\/p>\n<p>Bibelvers: Josua 1,5 (Luth): Ich will dich nicht verlassen!<\/p>\n<p>David hatte eigentlich ein tolles Leben. Er arbeitet am K\u00f6nigshof. Er war ein erfolgreicher Soldat. Die Menschen liebten ihn. &#8222;Gott ist bei mir!&#8220;, dachte er sich. &#8222;Gott gibt mir so viel Gutes und so sehe ich, wie sehr Gott mich liebt.&#8220;<\/p>\n<p>Wenn es uns gut geht, dann sehen wir, dass Gott uns liebt und dass Gott bei uns ist. Aber was ist, wenn es mal Probleme gibt? Auch dann verl\u00e4sst Gott dich nicht. Und gerade dann will er dir helfen. Auch David bekam Probleme. Saul wurde immer eifers\u00fcchtiger auf ihn. &#8222;Ich bin doch der K\u00f6nig, mich sollen die Leute am meisten lieben&#8220;, sagte Saul. Aber die Menschen liebten David viel mehr. Saul wurde immer w\u00fctender.<\/p>\n<p>David war froh, dass Jonathan, Sauls Sohn, zu ihm hielt. Jonathan war sein Freund. Eines Tages kam Jonathan ganz aufgeregt zu David gerannt. &#8222;David, h\u00f6r mal zu&#8220;, rief er. &#8222;Wei\u00dft du, was mein Vater gesagt hat? Er hat gesagt, er will dich umbringen. Alle haben es geh\u00f6rt. David, du musst sofort fliehen.&#8220; Eigentlich wollte David nicht fliehen. Saul hatte schon mal versucht, ihn mit dem Speer zu t\u00f6ten, aber sp\u00e4ter ging es immer wieder. &#8222;Vielleicht beruhigt er sich ja wieder&#8220;, dachte David. &#8222;Versteck dich besser&#8220;, riet Jonathan ihm. &#8222;Ich werde morgen noch einmal mit meinem Vater reden und dir dann erz\u00e4hlen, was er gesagt hat.&#8220;<\/p>\n<p>David versteckte sich. &#8222;Was ist, wenn Saul mich wirklich umbringen will?&#8220;, \u00fcberlegte er. &#8222;Was tue ich dann blo\u00df?&#8220; Aber David wusste bei alledem, dass Gott ihm nicht verlassen hatte. Gott ist bei mir und wird auf mich aufpassen, egal wie es kommt. Manchmal haben wir Angst vor etwas. Wir hoffen, dass alles so wird, wie wir es uns w\u00fcnschen. Manchmal kommt aber alles anders. Trotzdem verl\u00e4sst Gott dich nicht. Gott wei\u00df, was geschieht und Gott ist bei allem bei dir. Du kannst ihm vertrauen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen ging Jonathan mit Saul spazieren. &#8222;Vater, David ist ein guter Krieger. Wei\u00dft du noch, wie er Goliath besiegt hat? Er hat sein Leben riskiert um deine Feinde zu besiegen. Du hast dich doch auch dar\u00fcber gefreut. David hat dir nie etwas Schlechtes getan. Warum willst du ihn denn jetzt t\u00f6ten? David ist dir doch immer eine gro\u00dfe Hilfe.&#8220; Saul h\u00f6rte zu, was Jonathan ihm sagte. Er dachte nach. &#8222;Du hast Recht Jonathan. Ich verspreche dir, ich werde David nicht umbringen. Ich werde ihm nichts tun.&#8220;<\/p>\n<p>Jonathan war erleichtert. Und David war auch erleichtert. Er konnte aus seinem Versteck heraus kommen und wieder ohne Angst f\u00fcr Saul arbeiten.<\/p>\n<p>Aber dann k\u00e4mpfte David wieder f\u00fcr Saul. David k\u00e4mpfte gut. Er besiegte die Feinde und alle Menschen jubelten David zu. Als David zur\u00fcck im Palast war, wurde er von den Dienern Sauls gerufen: &#8222;David, Saul wird wieder von einem b\u00f6sen Geist ge\u00e4ngstigt. Kommt bitte und mache f\u00fcr ihm Musik, damit es ihm besser geht.&#8220; David nahm sofort seine Harfe und fing an, Musik zu machen. Meist ging es Saul dann schnell wieder besser.<\/p>\n<p>David schaute zu Saul. Aber da erschrak er pl\u00f6tzlich. In Sauls Gesicht sah man seine Wut und in seiner Hand hatte er einen Speer. Saul zielte direkt auf David. David konnte noch schnell genug wegrennen. So schnell es ging, rannte er nach Hause. Er schloss die T\u00fcr und die Fenster ab. Davids Frau, Michal, schaute ihn ganz erschrocken an. &#8222;Was ist denn passiert, David?&#8220;, fragte sie. &#8222;Saul wollte mich umbringen. Jetzt wei\u00df ich, dass er immer noch vor hat, mich zu t\u00f6ten. Was soll ich denn jetzt tun?&#8220; David war ratlos. Er hatte auch etwas Angst. Aber er wusste, dass Gott ihn trotzdem nicht alleine gelassen hatte. Gott war immer noch bei ihm. Manchmal passieren Dinge in unserem Leben und wir \u00fcberlegen uns, warum. Es passiert nicht, weil Gott dich nicht mag oder dir nicht helfen konnte. Viele Dinge passieren, weil alle Menschen S\u00fcnder sind und deshalb viele Menschen immer wieder Schlechtes tun. So tun wir auch anderen Menschen weh. Aber Gott verl\u00e4sst dich nicht. Er kann dich tr\u00f6sten und dir helfen.<\/p>\n<p>David brauchte Gottes Hilfe. Als er am Abend aus dem Fenster schaute, sah er, dass Sauls Diener vor dem Haus standen. Sie bewachten das Haus, damit David nicht fliehen konnte. &#8222;Wenn du hierbleibst, werden sie dich morgen t\u00f6ten, David&#8220;, warnte Michal David. &#8222;Du musst fliehen!&#8220; Das war Davids einzige Chance. Michal \u00f6ffnete ein Seitenfenster und schaute sich um. &#8222;Hier ist niemand zu sehen, David. Hier kannst du raus!&#8220;, sagte sie. So kletterte David aus dem Fenster und schlich sich im Dunkeln weg. Sauls Diener sahen ihm nicht.<\/p>\n<p>Michal nahm eine Statue und legte sie in Davids Bett. Dann legte sie noch Kleidung auf die Statue, so dass es wie ein Mensch aussah. Als Sauls Diener morgens durchs Fenster schauten, dachten sie, David liege in seinem Bett. Sie warteten also weiter vor dem Haus. &#8222;Bringt David zu mir!&#8220;, befahl Saul einige Zeit sp\u00e4ter. Die Boten klopften an Davids T\u00fcr. &#8222;David soll sofort zum K\u00f6nig Saul kommen!&#8220;, befahlen sie. &#8222;David kann nicht kommen, er ist krank und liegt im Bett&#8220;, log Michal. Aber damit gab Saul sich nicht zufrieden. Einige Zeit danach standen Sauls Boten wieder vor der T\u00fcr. &#8222;Wenn David nicht aufstehen kann, weil er krank ist, dann bringen wir ihn im Bett zu Saul. Lass uns bitte sofort rein.&#8220; Michal \u00f6ffnete die T\u00fcr. Aber als die Boten zum Bett kamen, sahen sie nur die Statue. David war nirgends zu finden.<\/p>\n<p>David hatte inzwischen genug Zeit gehabt, zu fliehen. Jetzt hatte er alles verloren. Er konnte nicht mehr im Palast sein. Er war nicht mehr beliebt sondern wurde vom K\u00f6nig selbst verfolgt. Und er musste sogar seine Frau alleine lassen. David war traurig. Trotz allem wusste: &#8222;Gott verl\u00e4sst mich nicht.&#8220; Das ist zwar jetzt alles so passiert, aber Gott war immer noch da. &#8222;Wer kann mir jetzt noch helfen?&#8220;, \u00fcberlegte David. Wenn du denkst, niemand kann dir mehr helfen, dann vergiss nicht, dass Gott dir immer helfen kann. Geh zu ihm. Bete zu ihm und erz\u00e4hle alles, was dich traurig und \u00e4ngstlich macht. Gott verl\u00e4sst dich nicht.<\/p>\n<p>Daran dachte auch David. Er brauchte Gottes Hilfe. Und deshalb fiel ihm sofort Samuel ein. Samuel war doch Gottes Prophet. Samuel lebte f\u00fcr Gott und brachte den Menschen Botschaften von Gott. Zu ihm ging David und erz\u00e4hlte ihm alles, was geschehen war. Jetzt musste er sich verstecken, aber auch Samuel konnte David tr\u00f6sten und Gott verlie\u00df ihm nie.<\/p>\n<p>Wenn du in einer schwierigen Situation bist, dann kann Gott dir helfen. Er verl\u00e4sst dich nicht und ist immer bei dir.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Davids Flucht vor Saul (David flieht vor Saul) Bibeltext: 1. Samuel 19,1-18 Lehre: Gott verl\u00e4sst dich nicht. Bibelvers: Josua 1,5 (Luth): Ich will dich nicht verlassen! David hatte eigentlich ein tolles Leben. Er arbeitet am K\u00f6nigshof. Er war ein erfolgreicher Soldat. Die Menschen liebten ihn. &#8222;Gott ist bei mir!&#8220;, dachte er sich. &#8222;Gott gibt mir so viel Gutes und so sehe ich, wie sehr Gott mich liebt.&#8220; Wenn es uns gut geht, dann sehen wir, dass Gott uns liebt und dass Gott bei uns ist. Aber was ist, wenn es mal Probleme gibt? Auch dann verl\u00e4sst Gott dich nicht. Und gerade dann will er dir helfen. Auch David bekam Probleme. Saul wurde immer eifers\u00fcchtiger auf ihn. &#8222;Ich bin doch der K\u00f6nig, mich sollen die Leute am meisten lieben&#8220;, sagte Saul. Aber die Menschen liebten David viel mehr. Saul wurde immer w\u00fctender. David war froh, dass Jonathan, Sauls Sohn, zu ihm hielt. Jonathan war sein Freund. Eines Tages kam Jonathan ganz aufgeregt zu David gerannt. &#8222;David, h\u00f6r mal zu&#8220;, rief er. &#8222;Wei\u00dft du, was mein Vater gesagt hat? Er hat gesagt, er will dich umbringen. Alle haben es geh\u00f6rt. David, du musst sofort fliehen.&#8220; Eigentlich wollte David nicht fliehen. 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