{"id":173,"date":"2016-01-13T21:09:34","date_gmt":"2016-01-13T20:09:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=173"},"modified":"2016-01-13T21:09:34","modified_gmt":"2016-01-13T20:09:34","slug":"echte-freunde-halten-zusammen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/echte-freunde-halten-zusammen\/","title":{"rendered":"Echte Freunde halten zusammen"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nDavid und Jonatan<br \/>\n(David und Jonathan)<\/p>\n<p>Bibeltext: 1. Samuel 20 (auch 18,1-4)<br \/>\nLehre: Echte Freunde halten zusammen.<\/p>\n<p>Bibelvers: 2. Tim 2,13a (Elb) Sind wir untreu, so bleibt er doch treu.<\/p>\n<p>Hast du einen richtig guten Freund? Ich denke, es ist toll, wenn man viele Freunde hat. Und viele der Freunde helfen auch, wenn es einem mal schlecht geht. David hatte einen ganz besonderen Freund. Eigentlich h\u00e4tte es sein Feind werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>David war am Hof von K\u00f6nig Saul. Alles lief gut, er war ein guter Krieger und bei allen beliebt. Aber genau aus diesem Grund wurde Saul eifers\u00fcchtig auf David. Denn Saul hatte Angst, dass David irgendwann K\u00f6nig werden k\u00f6nnte. &#8222;Aber das geht nicht. Mein Sohn Jonatan muss nach mir K\u00f6nig werden!&#8220;, schimpfte Saul. Jonatan war der Prinz. Er war der Nachfolger Sauls. Schon seit er ein Kind war, wusste er, dass er einmal K\u00f6nig werden sollte. Aber jetzt war David da. David war beliebt. Und Gott hatte sogar schon gesagt, dass David der n\u00e4chste K\u00f6nig werden soll.<\/p>\n<p>Jonatan sah David oft. Er sprach mit ihm. Und Jonatan mochte David. Und David mochte Jonatan. Sie waren eigentlich Rivalen, nur einer k\u00f6nnte K\u00f6nig werden. Trotzdem wurden sie echte Freunde. Und echte Freunde halten zusammen.<\/p>\n<p>Einmal kam Jonatan zu David. &#8222;David,&#8220; sagte er. &#8222;Du bist wirklich mein bester Freund. Ich m\u00f6chte dir ein Geschenk machen.&#8220; Dann nahm Jonatan seinen Mantel und seine R\u00fcstung. &#8222;Hier David, das ist f\u00fcr dich.&#8220; David staunte: &#8222;Wirklich f\u00fcr mich?&#8220; &#8222;Ja, David&#8220;, entgegnete Jonatan, &#8222;das soll dir zeigen, wie wichtig mir unsere Freundschaft ist.&#8220; Dann nahm Jonatan noch sein Schwert, seinen Bogen und seinen G\u00fcrtel. Alles gab er David. David war ger\u00fchrt. Er nahm Jonatan in den Arm. &#8222;Wir wollen immer zusammen halten, versprochen.&#8220;<\/p>\n<p>Hast du das schon mal zu einem Freund gesagt? Manchmal sagen wir so etwas, aber dann hat man Streit und das Versprechen ist einfach vergessen. Wei\u00dft du, was echte Freunde sind? Echte Freunde sind die, die sich zwar mal streiten, aber dann immer wieder vertragen und zueinander halten. Wenn du Streit mit deinem Freund hast, dann entschuldige dich hinterher bei ihm und vertragt euch wieder. Manchmal muss man auch nachgeben, denn eine Freundschaft ist mehr Wert. Echte Freunde halten immer zusammen.<\/p>\n<p>David hatte einen echten Freund. Aber trotzdem musste er jetzt fliehen. Saul hatte wieder einmal versucht, ihn umzubringen. Saul war Jonatans Vater. Was w\u00fcrde jetzt aus ihrer Freundschaft werden. W\u00fcrde Jonatan zu seinem Vater halten? Endlich gab es eine Gelegenheit, dass die zwei Freunde sich treffen und aussprechen konnten.<\/p>\n<p>&#8222;Was habe ich getan? Warum will dein Vater mich umbringen?&#8220; fragte David. &#8222;Warum sollte mein Vater das tun?&#8220;, verteidigte Jonatan seinen Vater. &#8222;Du wirst nicht sterben. Mein Vater sagt mir doch alles, was er tut. Und davon hat er mir nichts gesagt.&#8220; &#8222;Aber Saul wei\u00df doch, dass wir Freunde sind. Deshalb hat er dir nichts gesagt. Aber er hat versucht, mich zu t\u00f6ten. Beinahe h\u00e4tte er es auch geschafft.&#8220; &#8222;Ich halte zu dir, David&#8220;, sagte Jonatan. &#8222;Sag mir, was ich tun soll.&#8220;<\/p>\n<p>Echte Freunde halten zusammen. Aber trotzdem k\u00f6nnen auch Freunde einen manchmal entt\u00e4uschen. Es gibt aber jemanden, der m\u00f6chte unser Freund sein und der wird wirklich immer zu uns halten. Gott hat es versprochen. Gott ist treu. Auch wenn wir mal etwas tun, was ihm traurig macht, er h\u00e4lt zu uns. Gott kennt uns n\u00e4mlich ganz genau. Er wei\u00df, was gestern war, er wei\u00df auch, was morgen ist. Er kennt all unsere Gedanken. Und trotzdem will er uns als Freunde haben. Er will, dass du sein Freund bist und bietet dir seine Freundschaft an. Gott ist ein Freund, der wirklich immer zu uns h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Gott hatte auch David vor Saul bewahrt, denn Gott war Davids Freund. Auch Jonatan wollte David helfen. &#8222;Ich habe eine Idee&#8220;, sagte David. &#8222;Morgen feiert Saul doch ein Fest, das drei Tage lange gehen soll. Ich bin auch eingeladen. Aber ich werde nicht hingehen, sondern mich weiter verstecken. Geh du zu dem Fest. Wenn er nachfragt, sag ihm, dass ich bei meiner Familie bin und mit ihnen feiere. Je nachdem, wie er reagiert, siehst du dann, ob er noch w\u00fctend auf mich ist oder nicht.&#8220; Jonatan fand die Idee gut: &#8222;In drei Tagen treffen wir uns wieder hier auf dem Feld. Dann sage ich dir, ob mein Vater dir B\u00f6ses tun will oder nicht.&#8220;<\/p>\n<p>Schweren Herzens verabschiedeten sich die Freunde. Das Warten viel David schwer. Aber er wusste, dass er sich auf seinen Freund verlassen konnte. Jonatan ging am n\u00e4chsten Tag zum Fest seines Vaters. Der Tisch war gedeckt. Alle waren da: Saul, gegen\u00fcber sa\u00df Jonatan, an einer Seite sa\u00df Abner. Aber der Platz and der anderen Seite blieb leer. Am ersten Tag sagte Saul nichts \u00fcber David. Aber am zweiten Tag fragte er: &#8222;Jonatan, wei\u00dft du, warum David nicht zum Fest gekommen ist? Er war gestern nicht da und heute auch nicht.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;David hat mich gefragt, ob er zum Fest zu seiner Familie nach Bethlehem gehen kann&#8220;, antwortete Jonatan. &#8222;Deshalb ist er nicht gekommen.&#8220; Dann sah Jonatan seinen Vater an und wartete auf seine Reaktion. Saul sprang auf. Er wurde richtig w\u00fctend. &#8222;Jonatan, warum verstehst du das nicht?&#8220;, schimpfte er. &#8222;Solange David lebt, wirst du nie K\u00f6nig werden k\u00f6nnen. David muss sterben.&#8220; Jetzt hatte Jonatan es direkt von seinem Vater geh\u00f6rt. Saul wollte David immer noch t\u00f6ten. Aber Jonatan war Davids Freund und echte Freunde halten zusammen. Deshalb hielt Jonatan zu David. &#8222;Warum willst du ihn t\u00f6ten? Was hat er dir denn getan?&#8220;, fragte er seinen Vater.<\/p>\n<p>Da wurde Saul noch zorniger. Er nahm seinen Speer und warf ihn auf Jonatan. Jonatan erschrak. So w\u00fctend hatte er seinen Vater noch nie gesehen. Ohne noch etwas zu sagen, ging er weg. Jonatan war sehr traurig. Jetzt wusste er, dass David wirklich in Gefahr war. David musste fliehen. Am n\u00e4chsten Tag ging Jonatan aufs Feld, wo er sich mit David verabredet hatte. David sollte sich dort verstecken. Jonatan nahm Pfeil und Bogen. Dann schoss er drei Pfeile ab. Das war das verabredete Zeichen. Wenn er zu seinem Diener sagen w\u00fcrde: &#8222;Die Pfeile liegen hier n\u00e4her bei mir&#8220;, dann hie\u00dfe das, dass es keine Gefahr f\u00fcr David gab. Aber wenn Jonatan sagen w\u00fcrde: &#8222;Die Pfeile liegen weiter weg&#8220;, das sollte hei\u00dfen, dass David fliehen musste.<\/p>\n<p>David sah in seinem Versteck hinter einem Steinhaufen. Er sah Jonatan und sah, wie Jonatan die Pfeile abschoss. Dann h\u00f6rte er, wie Jonatan seinen Diener rief: &#8222;Schnell, geh und hole die Pfeile, die Pfeile liegen weiter weg.&#8220; Der Diener lief los und holte die Pfeile. David aber wartete in seinem Versteck. Er hatte die Botschaft verstanden. Sie hie\u00df: &#8222;Du bist in Gefahr, du musst fliehen.&#8220; David war sehr traurig. Er w\u00fcrde sich von Jonatan verabschieden m\u00fcssen. Seinen Freund Jonatan w\u00fcrde er lange nicht mehr sehen. Aber David war trotzdem nicht alleine. Er hatte ja noch einen viel gr\u00f6\u00dferen Freund. Gott war sein Freund, denn David glaubte an ihn und liebte ihn. Und Gott w\u00fcrde immer zu ihm halten und immer bei ihm sein. Willst du auch Gottes Freund sein? Du kannst Gottes Freund sein, wenn du an ihn glaubst und wenn du ihm gehorchst. Er wird immer zu dir halten.<\/p>\n<p>Der Diener hatte Jonatan die Pfeile gebracht. Jonatan schickte ihn nach Hause. Jetzt waren er und David allein auf dem Feld. David stand auf und kam zu Jonatan. Sie umarmten sich lange und weiten. Ob sie sich je wieder sehen w\u00fcrden? &#8222;Geh in Frieden&#8220;, sagte Jonatan. &#8222;Wir werden immer Freunde bleiben, das haben wir uns geschworen. Aber versprich mir, dass wenn du K\u00f6nig wirst, du auch mir und meiner Familie und meinen Nachkommen nichts tust.&#8220; Das wollte David gerne versprechen. Sie wollten zusammen halten, so wie echte Freunde zusammen halten.<\/p>\n<p>Gott will dir ein echter Freund sein, der immer zu dir h\u00e4lt. M\u00f6chtest du Gottes Freund werden?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de David und Jonatan (David und Jonathan) Bibeltext: 1. Samuel 20 (auch 18,1-4) Lehre: Echte Freunde halten zusammen. Bibelvers: 2. Tim 2,13a (Elb) Sind wir untreu, so bleibt er doch treu. Hast du einen richtig guten Freund? Ich denke, es ist toll, wenn man viele Freunde hat. Und viele der Freunde helfen auch, wenn es einem mal schlecht geht. David hatte einen ganz besonderen Freund. Eigentlich h\u00e4tte es sein Feind werden k\u00f6nnen. David war am Hof von K\u00f6nig Saul. Alles lief gut, er war ein guter Krieger und bei allen beliebt. Aber genau aus diesem Grund wurde Saul eifers\u00fcchtig auf David. Denn Saul hatte Angst, dass David irgendwann K\u00f6nig werden k\u00f6nnte. &#8222;Aber das geht nicht. Mein Sohn Jonatan muss nach mir K\u00f6nig werden!&#8220;, schimpfte Saul. Jonatan war der Prinz. Er war der Nachfolger Sauls. Schon seit er ein Kind war, wusste er, dass er einmal K\u00f6nig werden sollte. Aber jetzt war David da. David war beliebt. Und Gott hatte sogar schon gesagt, dass David der n\u00e4chste K\u00f6nig werden soll. Jonatan sah David oft. Er sprach mit ihm. Und Jonatan mochte David. Und David mochte Jonatan. Sie waren eigentlich Rivalen, nur einer k\u00f6nnte K\u00f6nig werden. Trotzdem wurden sie echte Freunde. Und echte Freunde halten zusammen. Einmal kam Jonatan zu David. &#8222;David,&#8220; sagte er. &#8222;Du bist wirklich mein bester Freund. 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