{"id":177,"date":"2016-01-13T21:11:44","date_gmt":"2016-01-13T20:11:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=177"},"modified":"2016-01-13T21:11:44","modified_gmt":"2016-01-13T20:11:44","slug":"du-kannst-gott-vertrauen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/du-kannst-gott-vertrauen\/","title":{"rendered":"Du kannst Gott vertrauen"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nDavid verschont Saul in En-Gedi<br \/>\n(In der H\u00f6hle Engedi)<\/p>\n<p>Bibeltext: 1. Samuel 24<br \/>\nLehre: Du kannst Gott vertrauen.<\/p>\n<p>Bibelvers: Spr. 3,5 (Luth): Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand.<\/p>\n<p>&#8222;Wo ist er blo\u00df? Ich werde ihn finden. Er kann sich ja nicht ewig vor mir verstecken.&#8220; So schimpfte Saul. Eben war er von der Verfolgung der Philister zur\u00fcck gekommen und schon dachte er wieder an David. &#8222;Ich werde David finden und t\u00f6ten&#8220;, sagte er sich immer wieder.<\/p>\n<p>David war froh gewesen, dass er etwas verschnaufen konnte. In der W\u00fcste En-Gedi konnten er und seine M\u00e4nner sich etwas ausruhen. Aber David wusste, dass Saul nicht so schnell aufgeben w\u00fcrde. Saul w\u00fcrde ihn wieder versuchen zu t\u00f6ten. Trotz allen vertraute David auf Gott. &#8222;Gott ist allm\u00e4chtig und deshalb kann Gott mir auch helfen&#8220; glaubte David. Das kann Gott auch. Nichts ist Gott zu schwer. Er kann alles tun. Schlie\u00dflich hat er auch die ganze Erde gemacht. Und deshalb kann er auch helfen, egal in welcher Situation. Du kannst Gott vertrauen.<\/p>\n<p>David tat das. Aber schon bald h\u00f6rte er: &#8222;Saul ist auf den Weg hierher, wir m\u00fcssen uns verstecken.&#8220; Saul hatte herausgefunden, wo David war und sich sofort auf den Weg gemacht. Davids Leute hatten ihn schon von Weiten gesehen. Saul kam mit 3000 starken Soldaten an. David schaute sich um. Hier in der W\u00fcste gab es viele Felsen und H\u00f6hlen. Dort dr\u00fcben, die H\u00f6hle sah recht gro\u00df aus. David ging hinein. Tats\u00e4chlich, als David weiter hineinging, sah er, dass sie hinten riesig gro\u00df war. Dort hatten seine M\u00e4nner genug Platz. &#8222;Kommt alle hier her&#8220;, rief er ihnen zu. Und so dr\u00e4ngten sich die M\u00e4nner in die H\u00f6hle hinein. Die H\u00f6hle war so gro\u00df, dass man die M\u00e4nner vom Eingang her \u00fcberhaupt nicht mehr sehen konnte. Das war ein gutes Versteck. Hier w\u00fcrde Saul nicht nach ihnen suchen.<\/p>\n<p>&#8222;Achtung, Saul kommt n\u00e4her&#8220;, rief einer von Davids M\u00e4nnern, der sich am Eingang versteckt hatte, um nach Saul Ausschau zu halten. Jetzt mussten sie ganz still sein. Denn sonst w\u00fcrde Saul sie vielleicht h\u00f6ren. Alle hockten sich im hinteren Teil der H\u00f6hle hin und schwiegen. Vielleicht hat David im Stillen gebetet. Das kannst du auch tun, wenn du Sorgen hast. Du kannst Gott vertrauen. Gott liebt dich und Gott m\u00f6chte dir helfen, weil du ihm wichtig bist. Rede mit ihm und sag ihm, was dir Sorgen macht. Er will dir helfen. Vertraue ihm, so wie David.<\/p>\n<p>David sa\u00df hinten in der H\u00f6hle. Immer wieder schaute er zum Ausgang der H\u00f6hle. Pl\u00f6tzlich wurde es dort dunkel. Eine gro\u00dfe Gestalt erschien. David erschrak. Er erkannte, wer dort am Eingang der H\u00f6hle stand. Es war Saul. &#8222;Jetzt hat er uns entdeckt, jetzt ist es zu sp\u00e4t&#8220;, f\u00fcrchtete David. Aber Saul schien gar keine Eile zu haben, mit seinen M\u00e4nnern in die H\u00f6hle zu kommen. Stattdessen kam er ganz alleine.<\/p>\n<p>Saul hatte David gar nicht entdeckt. Sie waren durch die W\u00fcste En-Gedi gezogen und hatten \u00fcberall nach David und seinen M\u00e4nnern gesucht. Schlie\u00dflich kamen sie auch in die N\u00e4he der H\u00f6hle. Sie waren lange unterwegs gewesen, und Saul brauchte dringend eine Toilette. Weil es aber in der W\u00fcste keine Toiletten gab, schaute er sich nach einem anderen Ort um. Da sah er schlie\u00dflich die H\u00f6hle.<\/p>\n<p>&#8222;Ich brauche eine kurze Pause. Ich bin gleich wieder da&#8220;, rief Saul seinen M\u00e4nnern zu und verschwand in der H\u00f6hle. Alles war sehr dunkel und er sah nicht, dass im Hintergrund der H\u00f6hle David und seine M\u00e4nner versteckt waren.<\/p>\n<p>Davids M\u00e4nner hatten Saul auch erkannte. Sie stie\u00dfen David an und fl\u00fcsterten: &#8222;David, das ist deine Chance. Gott hat dir deinen Feind in die Hand gegeben. Jetzt kannst du ihn t\u00f6ten und du bist alle deine Sorgen los.&#8220; David \u00fcberlegte. Seine M\u00e4nner hatten Recht. Wenn er jetzt Saul umbrachte, dann m\u00fcsste er sich nicht mehr verstecken. Dann k\u00f6nnte er selbst K\u00f6nig \u00fcber Israel werden, so wie Gott es doch versprochen hatte. David sp\u00fcrte mit der Hand sein Messer. Jetzt war seine Gelegenheit. Aber war das denn richtig? War es richtig, zu t\u00f6ten? Und noch dazu den K\u00f6nig? Gott hatte damals Saul zum K\u00f6nig gesalbt. David sch\u00fcttelte den Kopf. &#8222;Nein!&#8220;, entschied er. &#8222;Ich werde auf Gott vertrauen. Gott kann mir helfen. Ich muss nicht Unrecht tun, um zu meinem Recht zu kommen. Ich will auf Gott vertrauen.&#8220;<\/p>\n<p>H\u00e4ttest du das auch getan? David konnte Gott gehorchen, weil er Gott vertraute. Er wusste, dass Gott alles tun kann und Gott es gut mit ihm meinte. Gott meint es auch gut mit dir. Vielleicht verstehst du manche Gebote Gottes nicht. Vielleicht verstehst du nicht, warum du nicht l\u00fcgen sollst, wenn es doch alle machen. Gott hat es gesagt. Und Gott meint es gut mit dir. Deshalb vertraue ihm und gehorche ihm. David wollte Gott gehorchen. Aber trotzdem stand er leise auf und schlich von hinten an Saul heran. Was hatte er blo\u00df vor? David zog sein Messer. Er hielt es fest in der Hand. Dann schnitt er vorsichtig von Sauls Mantel ein St\u00fcckchen ab. Schnell zog er sich wieder zu seinen M\u00e4nnern zur\u00fcck. Saul hatte von alledem nichts gemerkt.<\/p>\n<p>Als David bei seinen M\u00e4nnern ankam, schauten sie ihn verst\u00e4ndnislos an. &#8222;Sollen wir ihn t\u00f6ten?&#8220;, schlug jemand vor. &#8222;Nein, tut es nicht! Saul ist ein Gesalbter Gottes. Gott w\u00fcrde es nicht gefallen, wenn wir ihn t\u00f6ten.&#8220; Davids M\u00e4nner sch\u00fcttelten verst\u00e4ndnislos den Kopf. So eine einmalige Gelegenheit! Aber sie h\u00f6rten auf David, ihren Chef. Sie blieben still sitzen, bis Saul die H\u00f6hle wieder verlassen hatte. Dann warteten sie ab. Sie sahen auf David. Was w\u00fcrde er jetzt tun?<\/p>\n<p>David stand auf und schaute vorsichtig aus der H\u00f6hle. Saul war mit seinen M\u00e4nnern schon ein ganzes St\u00fcck weiter gezogen. Sie waren weit genug weg, so dass sich David traute, aus der H\u00f6hle heraus zu kommen. Saul merkte von alledem nichts. Aber pl\u00f6tzlich h\u00f6rte er, wie jemand rief: &#8222;Saul, mein Herr und K\u00f6nig!&#8220; Das war doch Davids Stimme! Saul schaute sich um und sah David in einiger Entfernung stehen.<\/p>\n<p>David verneigte sich vor Saul. Dann rief er: &#8222;Warum glaubst du den Leuten, die sagen, ich w\u00e4re dein Feind? Schau doch her. Heute hat Gott mir die Gelegenheit gegeben, dich zu t\u00f6ten. Aber ich habe es nicht getan. Ich habe dich verschont, denn du bist doch der K\u00f6nig, du bist von Gott gesalbt.&#8220; Dann hielt David das St\u00fcck von Sauls Mantel hoch, das er abgeschnitten hatte. &#8222;Schau doch her, Saul&#8220;, rief er wieder. &#8222;Diesen Zipfel von deinen Mantel habe ich abgeschnitten. Daran siehst du, dass ich dich h\u00e4tte t\u00f6ten k\u00f6nnen. Aber ich habe es nicht getan.&#8220; Saul wusste nicht, was er darauf sagen sollte. Er merkte auf einmal, in was f\u00fcr einer Gefahr er gewesen war.<\/p>\n<p>David sprach weiter: &#8222;Warum verfolgst du mich und willst mich t\u00f6ten?&#8220; Jetzt erkannte Saul, dass er gar keinen Grund hatte gegen David zu k\u00e4mpfen. &#8222;Bist du das wirklich, David?&#8220; fragte er. &#8222;Du bist gerechter als ich und hast mich verschont. Ich habe Unrecht getan, dass ich dich verfolgt habe.&#8220; David atmete erleichtert auf. Jetzt war Saul gar nicht mehr w\u00fctend auf ihn. Saul und seine M\u00e4nner kehrten um und zogen heim.<\/p>\n<p>David hatte auf Gott vertraut und Gott hatte ihn bewahrt. Gott ist auch immer bei dir, vertraue ihm.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de David verschont Saul in En-Gedi (In der H\u00f6hle Engedi) Bibeltext: 1. Samuel 24 Lehre: Du kannst Gott vertrauen. Bibelvers: Spr. 3,5 (Luth): Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand. &#8222;Wo ist er blo\u00df? Ich werde ihn finden. Er kann sich ja nicht ewig vor mir verstecken.&#8220; So schimpfte Saul. Eben war er von der Verfolgung der Philister zur\u00fcck gekommen und schon dachte er wieder an David. &#8222;Ich werde David finden und t\u00f6ten&#8220;, sagte er sich immer wieder. David war froh gewesen, dass er etwas verschnaufen konnte. In der W\u00fcste En-Gedi konnten er und seine M\u00e4nner sich etwas ausruhen. Aber David wusste, dass Saul nicht so schnell aufgeben w\u00fcrde. Saul w\u00fcrde ihn wieder versuchen zu t\u00f6ten. Trotz allen vertraute David auf Gott. &#8222;Gott ist allm\u00e4chtig und deshalb kann Gott mir auch helfen&#8220; glaubte David. Das kann Gott auch. Nichts ist Gott zu schwer. Er kann alles tun. Schlie\u00dflich hat er auch die ganze Erde gemacht. Und deshalb kann er auch helfen, egal in welcher Situation. Du kannst Gott vertrauen. David tat das. Aber schon bald h\u00f6rte er: &#8222;Saul ist auf den Weg hierher, wir m\u00fcssen uns verstecken.&#8220; Saul hatte herausgefunden, wo David war und sich sofort auf den Weg gemacht. Davids Leute hatten ihn schon von Weiten gesehen. Saul kam mit 3000 starken Soldaten an. David schaute sich um. Hier in der W\u00fcste gab es viele Felsen und H\u00f6hlen. Dort dr\u00fcben, die H\u00f6hle sah recht gro\u00df aus. David ging hinein. 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