{"id":187,"date":"2016-01-13T21:17:59","date_gmt":"2016-01-13T20:17:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=187"},"modified":"2016-01-13T21:17:59","modified_gmt":"2016-01-13T20:17:59","slug":"gott-ist-der-staerkste","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/gott-ist-der-staerkste\/","title":{"rendered":"Gott ist der St\u00e4rkste"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nElia am Berg Karmel<br \/>\n(Elia und die Baalspriester)<\/p>\n<p>Bibeltext: 1. K\u00f6nige 18,1-40<br \/>\nLehre: Gott ist der St\u00e4rkste.<\/p>\n<p>Bibelvers: 1. K\u00f6nige 18,21 (Elb): Wenn der HERR der wahre Gott ist, dann folgt ihm nach.<\/p>\n<p>Schon 3 Jahre lang hat es in Israel nicht geregnet. Alles vertrocknete. Selbst der K\u00f6nig hatte nicht mehr genug Wasser f\u00fcr seine Tiere. Er musste durch das Land ziehen und Wasserstellen suchen, die noch nicht vertrocknet waren. K\u00f6nig Ahab war w\u00fctend auf Elia. Denn Elia hatte vor 3 Jahren gesagt, dass es ganz lange nicht mehr regnen wird. \u201eElia ist schuld an allem\u201c, dachte sich K\u00f6nig Ahab. Aber eigentlich war er selbst schuld. Denn er hatte Gott nicht gehorcht und hatte falsche G\u00f6tter angebetet. Deshalb hat Gott gesagt, es soll jetzt lange nicht mehr regnen. Elia war nur derjenige, der die Botschaft K\u00f6nig Ahab brachte. Danach hatte Elia sich versteckt, weil er wusste, wie w\u00fctend K\u00f6nig Ahab auf ihn war.<\/p>\n<p>Doch jetzt sprach Gott wieder zu Elia: \u201eGehe zu K\u00f6nig Ahab. Sage ihm, dass ich es wieder regnen lassen werde.\u201c Elia zog los. Unterwegs traf er Obadja. Obadja glaubte auch an Gott und gehorchte ihm. Obadja war ein Diener von K\u00f6nig Ahab. Deshalb schickte Elia ihn zum K\u00f6nig: \u201eSage Ahab, dass ich mit ihm reden will.\u201c Obadja hatte etwas Angst: \u201eUnd wenn ich es dem K\u00f6nig sage und dann versteckt Gott dich wieder? Was soll ich denn dann tun. Dann findet der K\u00f6nig dich nicht und wird mich umbringen.\u201c Aber Elia beruhigte ihn: \u201eNein, ich werde mich Ahab zeigen, gehe zu ihm und sage ihm, dass ich da bin.\u201c<\/p>\n<p>So ging Obadja los. Sobald Ahab h\u00f6rte, dass Elia aus seinem Versteck gekommen war, ging er ihm entgegen. Schon von weitem rief er ihm zu: \u201eDa bist du also wieder. Du bist schuld daran, dass es uns in Israel so schlecht geht.\u201c Aber Elia blieb ruhig. \u201eDas ist nicht meine Schuld\u201c, antwortete er. \u201eDu hast Gott nicht gehorcht, und deshalb geht es dem Land jetzt so schlecht. Aber jetzt soll es wieder regnen. Doch vorher will Gott zeigen, dass er der m\u00e4chtigste ist. Versammle alle Leute am Berg Karmel und hole auch die Priester von Baal und Aschera.\u201c K\u00f6nig Ahab wusste nicht genau, was Elia vorhatte. Aber trotzdem tat er, was Elia sagte.<\/p>\n<p>Schon fr\u00fch am morgen waren sehr viele Leute am Berg Karmel versammelt. Alle waren neugierig, was geschehen w\u00fcrde. Auch die Priester von Baal und Aschera waren da. Baal und Aschera waren tote G\u00f6tzen, die der K\u00f6nig Ahab und seine Frau Isebel anbeteten. Aber sie lebten nicht und konnten nicht helfen. Sie hatten keine Macht. Gott allein ist der wahre Gott und er ist allm\u00e4chtig. Er ist der st\u00e4rkste. Trotzdem beteten viele Leute die G\u00f6tzen an. Es gab viele Priester, die dort im Tempel arbeiteten und den G\u00f6tzen Opfer brachten. Sie waren alle gekommen. 450 Priester von Baal und noch einmal 400 Priester von Aschera.<\/p>\n<p>Als alle zusammen gekommen waren, stand Elia auf. Sofort wurde es still. Jeder wollte h\u00f6ren, was Elia sagte. \u201eWie lange hinkt ihr auf beiden Seiten?\u201c fragte Elia die Israeliten, \u201eMal dient ihr Gott und mal den G\u00f6tzen Baal. Wenn der Herr Gott ist, dann gehorcht ihm auch. Wenn Baal der wahre Gott ist, dann k\u00f6nnt ihr ihm nachfolgen. Aber Gott wird jetzt zeigen, dass er der st\u00e4rkste ist.\u201c<\/p>\n<p>Die Israeliten h\u00f6rten zu. \u201eJa, Elia hat recht\u201c, dachten sich einige. \u201eEs kann ja nur einen allm\u00e4chtigen Gott geben. Wir wollen sehen, wer der wahre Gott ist. Und dann wollen wir ihm gehorchen.\u201c Wie denkst du dar\u00fcber? Wenn es einen allm\u00e4chtigen Gott gibt, dann m\u00fcssen wir ihm nachfolgen, an ihn glauben und ihm gehorchen. Aber vielleicht fragst du dich genau wie die Israeliten: \u201eWer ist denn nun der allm\u00e4chtige Gott?\u201c Der allm\u00e4chtige Gott ist der st\u00e4rkste, er kann alles und nichts ist ihm zu schwer. Es kann nur einen St\u00e4rksten geben.<\/p>\n<p>Die Israeliten wollten jetzt wissen, wer der st\u00e4rkste ist. War der G\u00f6tze Baal st\u00e4rker, oder der Gott, an den Elia glaubte? Sie schauten gespannt zu, was geschah. Auf der einen Seite stand Elia, ganz allein. Und auf der anderen Seite waren sehr viele Baalspriester. Jetzt erkl\u00e4rte Elia die Regeln: \u201eBaut ihr einen Altar, legt Holz darauf und das Opfer. Aber ihr sollt es nicht selbst anz\u00fcnden. Ich werde das gleiche machen. Dann sollt ihr zu Baal rufen, ich werde zu meinen Gott beten. Der Gott, der Feuer vom Himmel fallen l\u00e4sst und sein Opfer selbst anz\u00fcndet, der ist der wahre Gott. Denn das kann nur ein starker, ein allm\u00e4chtiger Gott tun.\u201c Die Israeliten waren begeistert von der Idee: \u201eJa, das ist eine gute Idee!\u201c riefen sie. \u201eDas ist ein fairer Kampf. Dann werden wir wissen, wer der wahre Gott ist.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIhr d\u00fcrft anfangen\u201c, sagte Elia zu den Baalspriestern. Also machten sie sich an die Arbeit. Sie holten Holz und legten es auf den Altar. Dann legten sie das Opfertier oben drauf. Sie beteten zu Baal. Erst leise, dann wurden sie immer lauter. Aber nichts geschah. Immer wieder lauschten sie, ob ihr Gott ihnen vielleicht antwortet. Aber nichts war zu h\u00f6ren. Bis zum Mittag tanzten sie um den Altar herum. Aber das Opfer lag immer noch auf dem Altar. \u201eRuft doch etwas lauter!\u201c, spottete Elia, \u201eVielleicht ist Baal gerade besch\u00e4ftigt oder er schl\u00e4ft.\u201c Elia wusste ja, dass Baal gar kein Gott war. Baal war nur ein toter G\u00f6tze. Er hatte keine Macht, er konnte nichts tun und so auch kein Feuer anz\u00fcnden.<\/p>\n<p>Das Geschrei der Baalspriester wurde noch lauter. Dann fingen sie an, sich mit Messer zu schneiden. Sie dachten, dass das vielleicht helfen k\u00f6nnte. Aber bis zum Abend war immer noch nichts geschehen. Das ganze Spektakel war umsonst. Baal hatte keine Macht, er konnte nichts tun.<\/p>\n<p>Jetzt wollten die Israeliten wissen, ob der Gott Elias st\u00e4rker war. \u201eKommt zu mir\u201c, rief Elia sie. So gingen sie hin\u00fcber zu dem Ort, an dem Elia stand. Dort war fr\u00fcher mal ein Altar f\u00fcr Gott gewesen. Elia nahm 12 Steine und baute damit den Altar wieder auf. Aber dann tat er etwas Ungew\u00f6hnliches. Er machte einen gro\u00dfen Graben um den Altar herum. Dann legte er das Holz und den Stier auf den Altar. Aber Elia war noch nicht fertig. \u201eHolt mir schnell diese 4 Eimer voll Wasser!\u201c rief er. Einige Leute liefen los und holten Wasser. Sie wunderten sich, was Elia damit vorhatte. Elia nahm das Wasser und goss es auf das Opfer und auf das Holz. Manche Israeliten sch\u00fcttelten den Kopf. Wusste Elia nicht, dass nasses Holz viel schlechter brennt als trockenes? Die Chancen, dass sein Opfer brannte, waren sowieso schlecht. Aber wenn er jetzt noch Wasser darauf goss, dann war es doch ganz unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wusste Elia das. Aber er wollte zeigen, dass Gott wirklich der allm\u00e4chtige und st\u00e4rkste ist. Als das Wasser auf dem Opfer war, schickte der die Leute noch zweimal los. 12 Eimer Wasser hatte er \u00fcber seinen Altar gegossen. Jetzt wussten sie auch, wozu der Graben war. Das Wasser war \u00fcber den Altar geflossen und hatte sich dann im Graben gesammelt. Jetzt wurde es spannend. Die 850 Priester von Baal und Aschera hatten nichts ausrichten k\u00f6nnen. Konnte Elia, der ganz alleine bei seinem Opfer stand, mehr tun? War sein Gott st\u00e4rker?<\/p>\n<p>Elia tanzte nicht um den Altar herum. Er blieb ruhig und betete laut zu Gott: \u201eHerr, bitte zeige heute, dass du der wahre Gott bist und dass ich dir diene. H\u00f6re mein Gebet, damit die Israeliten erkennen, dass du Gott bist und damit sie dir wieder folgen.\u201c Das war schon alles, was Elia tat. Jetzt war er still und wartete. Die Israeliten waren auch still und hielten den Atem an. Auch die Baalspriester schauten neugierig zu.<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich fiel Feuer vom Himmel. Das Holz brannte, das Opfer und sogar die Steine und das Wasser. Das war Gott. Das konnte nur Gott, nur der allm\u00e4chtige Gott, der der st\u00e4rkste ist, den es gibt. Das erkannten auch die Israeliten: \u201eDer Herr ist wirklich Gott!\u201c, riefen sie. Gott ist der st\u00e4rkste. Das hat er bei den Israeliten bewiesen, aber das gilt auch heute noch. Gott hat Himmel und Erde gemacht und alles was es darin gibt. Gott hat Jesus von den Toten auferweckt. Gott ist allm\u00e4chtig. Und das kann Gott auch dir zeigen. Bei uns wird vielleicht kein Feuer vom Himmel fallen. Aber wenn du es wirklich wissen m\u00f6chtest, dann bitte Gott, dir zu zeigen, dass er allm\u00e4chtig ist. Und dann warte ab und vertraue darauf, dass Gott es dir in irgendeiner Weise zeigen wird. Gott ist allm\u00e4chtig, deshalb folge ihm nach.<\/p>\n<p>Die Israeliten erkannten, dass Baal nur ein toter G\u00f6tze war, der keine Macht hatte. \u201eNehmt die Baalspriester fest!\u201c, rief Elia. Dann brachte Elia die Baalspriester um, denn sie hatten das Volk verf\u00fchrt, einen toten G\u00f6tzen anzubeten.<\/p>\n<p>Das Volk Israel hatte erkannte, dass es nur einen wahren Gott gibt. Sie hatten erkannte, dass Baal nur ein toter G\u00f6tze war und der Herr der allm\u00e4chtige Gott. Und ihm wollten sie jetzt auch nachfolgen. Gott ist der allm\u00e4chtige Gott, glaube an ihn und folge du ihm auch nach!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Elia am Berg Karmel (Elia und die Baalspriester) Bibeltext: 1. K\u00f6nige 18,1-40 Lehre: Gott ist der St\u00e4rkste. Bibelvers: 1. K\u00f6nige 18,21 (Elb): Wenn der HERR der wahre Gott ist, dann folgt ihm nach. Schon 3 Jahre lang hat es in Israel nicht geregnet. Alles vertrocknete. Selbst der K\u00f6nig hatte nicht mehr genug Wasser f\u00fcr seine Tiere. Er musste durch das Land ziehen und Wasserstellen suchen, die noch nicht vertrocknet waren. K\u00f6nig Ahab war w\u00fctend auf Elia. Denn Elia hatte vor 3 Jahren gesagt, dass es ganz lange nicht mehr regnen wird. \u201eElia ist schuld an allem\u201c, dachte sich K\u00f6nig Ahab. Aber eigentlich war er selbst schuld. Denn er hatte Gott nicht gehorcht und hatte falsche G\u00f6tter angebetet. Deshalb hat Gott gesagt, es soll jetzt lange nicht mehr regnen. Elia war nur derjenige, der die Botschaft K\u00f6nig Ahab brachte. Danach hatte Elia sich versteckt, weil er wusste, wie w\u00fctend K\u00f6nig Ahab auf ihn war. Doch jetzt sprach Gott wieder zu Elia: \u201eGehe zu K\u00f6nig Ahab. Sage ihm, dass ich es wieder regnen lassen werde.\u201c Elia zog los. Unterwegs traf er Obadja. Obadja glaubte auch an Gott und gehorchte ihm. Obadja war ein Diener von K\u00f6nig Ahab. Deshalb schickte Elia ihn zum K\u00f6nig: \u201eSage Ahab, dass ich mit ihm reden will.\u201c Obadja hatte etwas Angst: \u201eUnd wenn ich es dem K\u00f6nig sage und dann versteckt Gott dich wieder? Was soll ich denn dann tun. 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