{"id":191,"date":"2016-01-13T21:20:31","date_gmt":"2016-01-13T20:20:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=191"},"modified":"2016-01-13T21:20:31","modified_gmt":"2016-01-13T20:20:31","slug":"gott-laesst-dich-nie-allein-er-ist-geduldig","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/gott-laesst-dich-nie-allein-er-ist-geduldig\/","title":{"rendered":"Gott l\u00e4sst dich nie allein, er ist geduldig"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nElia auf der Flucht und am Berg Horeb<\/p>\n<p>Bibeltext: 1. K\u00f6nige 19,1-18<br \/>\nLehre: Gott l\u00e4sst dich nie allein.<br \/>\nLehre: Gott ist geduldig.<\/p>\n<p>Bibelvers: Josua 1,5 (Luth): Ich will dich nicht verlassen!<\/p>\n<p>Elia hatte viel erlebt in den letzten Tagen. Er hatte gegen die Baalspriester gewonnen und sie umgebracht. Er war vor Ahabs Wagen her bis nach Jesreel gelaufen. Er hatte immer wieder erlebt, wie Gott ihm Kraft gegeben hat. Aber jetzt war Elia m\u00fcde. Er hatte keine Kraft mehr. Er wollte sich etwas ausruhen.<\/p>\n<p>K\u00f6nig Ahab ruhte sich nicht aus. Er ging sofort zu seiner Frau Isebel und erz\u00e4hlte ihr alles, was geschehen war. W\u00e4hrend er erz\u00e4hlte, wurde Isebel immer unruhiger. Ihr Gesicht sah richtig w\u00fctend aus. \u201eWas?\u201c, schrie sie, \u201edieser Elia hat die Baalspriester umgebracht? Was denkt er denn von sich? Denkt er etwa, er w\u00e4re etwas Besseres? Das wird er b\u00fc\u00dfen m\u00fcssen!\u201c Sie lie\u00df ihren Diener rufen. Der eilte sofort zu der K\u00f6nigin und fiel vor ihr nieder. \u201eLos!\u201c, rief sie, \u201eGeh sofort zu Elia. Sage ihm: So wie du die Baalspriester umgebracht hast, werde ich dich innerhalb der n\u00e4chsten 24 Stunden umbringen.\u201c Der Boote eilte los und kam schnell bei Elia an. Was denkt ihr, wie hat Elia auf die Nachricht reagiert? Hat er sich gefreut? Sicher nicht.<\/p>\n<p>Elia bekam einen gro\u00dfen Schreck. Er bekam Angst. Ohne nachzudenken, nahm er seinen Diener mit und lief los. Er lief bis nach Beerscheba. Ich denke, er hat l\u00e4nger als einen Tag f\u00fcr die Strecke gebraucht. Er lief und lief. Er hatte Panik. Aber auch in Beerscheba konnte er sich nicht ausruhen. Seinen Diener lie\u00df er dort, aber Elia floh weiter. Er lief um sein Leben. Er floh in die W\u00fcste, einen Tag lang rannte er nur um sein Leben.<\/p>\n<p>Er hatte vorher erlebt, dass Gott da war und ihm geholfen hatte. Aber jetzt war er so ersch\u00f6pft, dass er das ganz verga\u00df. Er f\u00fchlte sich alleine. Und deshalb rannte er davon. Er rannte sogar vor Gott davon, statt Gott um Hilfe zu bitten. Aber egal, wie schnell jemand wegl\u00e4uft, Gott ist immer da. Er ist geduldig und Gott hat die ganze Zeit auf Elia gewartet. Aber Elia merkte es nicht. Als Elia an einen Wacholderstrauch ankam, setzte er sich hin. Er konnte nicht mehr weiter. Er wollte nicht mehr weiter. Er f\u00fchlte sich ganz alleine. Er wollte nur noch sterben. Jetzt betete er sogar zu Gott: \u201eHerr, es ist genug. Lass mich sterben!\u201c<\/p>\n<p>Hast du dich schon einmal so am Ende gef\u00fchlt? Oder vielleicht auch nur ein kleines bisschen so wie Elia? Du hast gedacht: Es geht nicht mehr weiter. Ich kann nicht mehr. Es versteht mich eh niemand und niemand kann mir helfen. In der Bibel hat Gott uns ein Versprechen gegeben. Er hat gesagt: (Josua 1,5) \u201eIch werde dich nie verlassen!\u201c Das stimmt. Gott ist immer da, denn er ist geduldig. Auch wenn du mal so fertig bist, dass du ihn gar nicht sp\u00fcren kannst. Gott ist da, er l\u00e4sst dich nicht allein und er versteht dich. Er wird dir helfen, vertraue ihm und bitte ihm darum.<\/p>\n<p>Elia wollte sterben, aber dieses Gebet erh\u00f6rte Gott nicht so, wie Elia es wollte. Gott liebte Elia und er wollte ihm zeigen, dass er nicht allein war. Elia war so ersch\u00f6pft, dass er sich unter den Wacholderstrauch legte und einschlief. Gott war da, auch jetzt, als Elia schlief. Nach einiger Zeit erwachte Elia, weil ihn jemand anfasste. Elia rieb sich die Augen. Vor ihm stand ein Engel. \u201eSteh auf und iss etwas!\u201c, forderte der Engel Elia auf. Elia schaute sich um. Da sah er auf dem Boden frisch gebackenes Brot liegen und einen Krug mit frischem Wasser. Elia merkte, dass er gro\u00dfen Hunger hatte. Also setzte er sich hin und a\u00df und trank, bis er satt war.<\/p>\n<p>Als er aufgegessen hatte, merkte er, dass er immer noch sehr m\u00fcde war. Er legte sich wieder hin und schlief weiter. Etwas sp\u00e4ter kam der Engel wieder zu Elia und weckte ihn. \u201eSteh auf und iss!\u201c, sagte er wieder, \u201eDu hast noch einen weiten Weg vor dir.\u201c Elia a\u00df sich wieder satt und trank etwas. Jetzt hatte er neue Kraft. Gott war da, dass wusste er jetzt wieder. Gott war die ganze Zeit da gewesen, auch als Elia sich so ersch\u00f6pft gef\u00fchlt hatte. Elia stand auf. Er ging los. Durch das Essen, dass der Engel ihm gebracht hatte, hatte er die Kraft, 40 Tage und N\u00e4chte lang zu laufen, bis er zum Berg Horeb kam. Das war der Berg, an dem Gott viele Jahre vorher dem Volk Israel und Mose die 10 Gebote gegeben hatte.<\/p>\n<p>Elia fand dort eine H\u00f6hle im Berg. Es war schon abends. Deshalb \u00fcbernachtete er in der H\u00f6hle. Da h\u00f6rte Elia eine Stimme. Es war Gott, der zu ihm sprach. \u201eElia\u201c, rief Gott ihn, \u201eElia, was machst du hier?\u201c Elia klagte Gott sein Leid: \u201eIch habe f\u00fcr dich gek\u00e4mpft. Aber ich bin ganz alleine \u00fcbrig geblieben. Niemand sonst steht zu mir. Und jetzt wollen sie mich auch umbringen.\u201c Gott wusste, was Elia jetzt brauchte. Deshalb forderte er ihn auf, vor die H\u00f6hle zu gehen. \u201eIch werde dir begegnen\u201c, versprach Gott.<\/p>\n<p>Elia f\u00fchlte sich allein. Aber Gott war da. Gott war immer bei ihm gewesen. Gott ist auch immer bei dir. Du kannst ihn nicht sehen, aber du kannst es trotzdem wissen, dass er da ist. Du kannst zu ihm beten. Und du kannst in der Bibel lesen. Dort zeigt sich Gott dir. Elia h\u00f6rte auf Gott und ging zum Eingang der H\u00f6hle.<\/p>\n<p>Da kam ein starker Wind, es war ein richtiger Sturm. In der Bibel steht, dass der Wind Berge zerriss und Felsen zerbrach. Es war ein gro\u00dfes Unwetter. \u201eGott ist m\u00e4chtig\u201c, dachte sich Elia vielleicht. Gott ist so m\u00e4chtig, wie dieser Wind. Aber Gott war nicht in dem Wind. Elia wartete weiter auf Gott.<\/p>\n<p>Kurz danach begann die Erde zu wackeln. Es war ein Erdbeben. Das war noch viel st\u00e4rker als der Wind. Alles bewegte sich. Elia musste aufpassen, dass er nicht umfiel. Aber auch jetzt erschien Gott noch nicht. Elia wartete weiter. Als n\u00e4chstes sah Elia ein Feuer. \u201eDa ist Gott bestimmt!\u201c, dachte er. Aber er sah nur das Feuer, wie gro\u00df und m\u00e4chtig es war. Aber Gott sah er nicht.<\/p>\n<p>Dann wurde alles still. Es war ganz ruhig. Elia h\u00f6rte nur ein stilles sanftes Sausen. Vielleicht h\u00f6rte es sich so an, wie, wenn die Bl\u00e4tter vom Baum leicht durch den Wind rascheln. Es war nur ganz leicht. \u201eJetzt ist Gott da\u201c, wusste Elia. Schnell bedeckte er sein Gesicht mit seinem Mantel. Er wusste, Gott ist so heilig, dass er ihn nicht direkt anschauen konnte. Elia ging aus der H\u00f6her heraus. Ja, jetzt war Gott da.<\/p>\n<p>Gott war nicht im Sturm oder im Erdbeben, oder im Feuer, sondern im leichten Sausen. Wir wollen manchmal gro\u00dfes erleben, um zu wissen, dass Gott da ist. Aber wir k\u00f6nnen Gott eigentlich nur finden, wenn wir still werden. Geh zuhause mal in dein Zimmer und nimm dir die Bibel. Lese ein paar Verse und dann bete zu Gott. Dass sind die Zeiten, in denen du Gott am Besten begegnen kannst und das meiste von ihm lernen kannst. Gott ist da, er wartet darauf, dass du dir Zeit f\u00fcr ihn nimmst.<\/p>\n<p>Elia ging raus zu Gott. Und wieder fragte Gott ihn, warum er hier ist. \u201eSie wollen mich umbringen, ich bin ganz allein\u201c, klagte Elia. \u201eNein, du bist nicht allein!\u201c, erkl\u00e4rte Gott Elia. Es gibt noch viele Menschen in Israel, die nicht den G\u00f6tzen Baal angebetet haben, sondern an mich glauben.\u201c Jetzt wusste Elia: Gott ist da und es gibt andere, die auch an ihn glauben. Elia war nicht allein. Gott gab Elia einen neuen Auftrag: Geh wieder zur\u00fcck. Ich habe einen neuen K\u00f6nig ausgesucht, den du salben sollst. Und ich werde dir jemanden zeigen, der dein Nachfolger sein wird und deine Arbeit weiter machen wird.<\/p>\n<p>Elia gehorchte. Jetzt hatte er wieder neuen Mut. Wie hatte er nur vergessen k\u00f6nnen, dass Gott immer da ist. Immer wollte er jetzt daran denken. Gott ist da. Gott ist heute da. Du bist nicht allein, Gott ist bei dir und Gott wartet darauf, dass du dir Zeit f\u00fcr ihn nimmst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Elia auf der Flucht und am Berg Horeb Bibeltext: 1. K\u00f6nige 19,1-18 Lehre: Gott l\u00e4sst dich nie allein. Lehre: Gott ist geduldig. Bibelvers: Josua 1,5 (Luth): Ich will dich nicht verlassen! Elia hatte viel erlebt in den letzten Tagen. Er hatte gegen die Baalspriester gewonnen und sie umgebracht. Er war vor Ahabs Wagen her bis nach Jesreel gelaufen. Er hatte immer wieder erlebt, wie Gott ihm Kraft gegeben hat. Aber jetzt war Elia m\u00fcde. Er hatte keine Kraft mehr. Er wollte sich etwas ausruhen. K\u00f6nig Ahab ruhte sich nicht aus. Er ging sofort zu seiner Frau Isebel und erz\u00e4hlte ihr alles, was geschehen war. W\u00e4hrend er erz\u00e4hlte, wurde Isebel immer unruhiger. Ihr Gesicht sah richtig w\u00fctend aus. \u201eWas?\u201c, schrie sie, \u201edieser Elia hat die Baalspriester umgebracht? Was denkt er denn von sich? Denkt er etwa, er w\u00e4re etwas Besseres? Das wird er b\u00fc\u00dfen m\u00fcssen!\u201c Sie lie\u00df ihren Diener rufen. Der eilte sofort zu der K\u00f6nigin und fiel vor ihr nieder. \u201eLos!\u201c, rief sie, \u201eGeh sofort zu Elia. Sage ihm: So wie du die Baalspriester umgebracht hast, werde ich dich innerhalb der n\u00e4chsten 24 Stunden umbringen.\u201c Der Boote eilte los und kam schnell bei Elia an. Was denkt ihr, wie hat Elia auf die Nachricht reagiert? Hat er sich gefreut? Sicher nicht. Elia bekam einen gro\u00dfen Schreck. Er bekam Angst. Ohne nachzudenken, nahm er seinen Diener mit und lief los. Er lief bis nach Beerscheba. Ich denke, er hat l\u00e4nger als einen Tag f\u00fcr die Strecke gebraucht. 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