{"id":24,"date":"2016-01-13T14:34:37","date_gmt":"2016-01-13T13:34:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=24"},"modified":"2016-01-13T14:34:37","modified_gmt":"2016-01-13T13:34:37","slug":"vertraue-gott-und-folge-ihm","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/vertraue-gott-und-folge-ihm\/","title":{"rendered":"Vertraue Gott und folge ihm"},"content":{"rendered":"<p>Abrams Berufung und Auszug aus Ur<br \/>\n(Abrahams Berufung)<\/p>\n<p>Bibeltext: 1. Mose 12,1-9<br \/>\nLehre: Vertraue Gott und folge ihm.<\/p>\n<p>Bibelvers: Psalm 32,8 (Luth): Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.<\/p>\n<p>\u201eLos, packt alles zusammen, morgen brechen wir auf!\u201c So rief Terach seine Familie zusammen. Terach war schon alt. Er hatte viele Kinder. Nahor war einer von ihnen, und Haran. Aber Haran war leider schon gestorben. Ein anderer Sohn hie\u00df Abram. Ihr habt den Namen sicherlich schon geh\u00f6rt, oder? Genau, es klingt so \u00e4hnlich wie Abraham. Und es ist auch Abraham. Aber eigentlich hie\u00df er Abram und erst sp\u00e4ter \u00e4nderte Gott seinen Namen. Abram war mit Sarai verheiratet. Sarai war sehr sch\u00f6n und Abram liebte sie. Terach, Abrams Vater wollte wegziehen. Sie wohnten in Ur, einer Stadt in Chald\u00e4a. Aber hier gefiel es ihm nicht mehr. So zog er viele hunderte Kilometer weiter in die Stadt Haran. Hier blieb die Familie erst einmal, obwohl Terach eigentlich noch viel weiter ziehen wollte.<\/p>\n<p>Irgendwann starb Terach. Abram und die anderen Kinder blieben alleine in Haran. In Haran gefiel es ihnen. Sie hatten viele Tiere und waren reich. Nur Kinder hatten Abram und Sarai nicht. Sie w\u00fcnschten sich sehr ein Kind, aber Sarai konnte keine Kinder bekommen. So verging viel Zeit. Jetzt war Abram schon 75 Jahre alt.<\/p>\n<p>Eines Tages h\u00f6rte Abram pl\u00f6tzlich eine Stimme. \u201eAbram!\u201c, h\u00f6rte er. Abram lauschte. Wer konnte das nur sein. Es war niemand in seiner N\u00e4he. Und die Stimme h\u00f6rte sich auch nicht an, wie die Stimme eines Menschen. \u201eEs muss Gott sein\u201c, dachte sich Abram. Dort in Haran, wo er lebte, verehrten die meisten Menschen tote G\u00f6tzen. Sie konnten nicht h\u00f6ren und auch nicht helfen. Sie waren nicht lebendig. Aber jetzt redete Gott, der Herr, selbst mit Abram. Abram war ganz aufgeregt. Dass Gott gerade ihn ansprach! Er h\u00f6rte gut zu, was Gott ihm sagte.<\/p>\n<p>\u201eAbram, du sollst umziehen. Du sollst weggehen von hier, von deinem Land und von deinen Verwandten. Ich will dir ein anderes Land zeigen. Dorthin sollst du gehen.\u201c Abram war sofort bereit, auf Gott zu h\u00f6ren. Er wusste nicht genau, wo es hin gehen sollte. Aber Gott w\u00fcrde ihm den Weg zeigen. Er wollte Gott gehorchen, denn er vertraute Gott.<\/p>\n<p>Du kannst Gott vertrauen, denn Gott liebt dich. Gott will das Beste f\u00fcr dich. Er will, dass es dir gut geht. Und Gott wei\u00df auch, was das Beste f\u00fcr dich ist. Deshalb gehorche ihm. H\u00f6re auf Gott, wenn er dir etwas sagt. Du h\u00f6rst vielleicht nicht direkt Gottes Stimme so wie Abram, aber Gott spricht auch heute zu uns, z.B. in der Bibel. H\u00f6re auf Gott, denn du kannst ihm vertrauen.<\/p>\n<p>Abram war bereit zu gehen. Und Gott sagte noch mehr: \u201eAbram, ich will dich zu einem gro\u00dfen Volk machen. Ich werde dich segnen. Du wirst \u00fcberall bekannt sein und f\u00fcr viele andere Menschen ein Segen sein.\u201c Das war ein gro\u00dfes Versprechen. \u201eIch hab ja gar keine Kinder\u201c, dachte Abram f\u00fcr einen Moment, \u201ewie will Gott dann aus meinen Nachkommen ein gro\u00dfes Volk machen?\u201c Aber Abram vertraute Gott. \u201eGott wird alles richtig machen\u201c, dachte er sich. \u201eGott wird bei mir sein.\u201c<\/p>\n<p>Nachdem Gott mit ihm gesprochen hatte, ging Abram sofort zu seiner Familie. \u201eSarai, ich muss dir etwas Wichtiges sagen\u201c, begann er. \u201eWir werden umziehen.\u201c \u201eWohin denn?\u201c, wollte Sarai wissen. \u201eIch wei\u00df es nicht genau. Das Land hei\u00dft Kanaan. Gott wird uns dahin f\u00fchren.\u201c \u201eWenn Gott es gesagt hat, dann wollen wir gehen\u201c, antwortete Sarai. Sie wollte Gott gehorchen, denn sie vertraute ihm. Die Geschwister von Abram fanden die Idee gar nicht so gut. \u201eWieso sollten wir wieder umziehen? Hier ist es doch sch\u00f6n. Nein, wir wollen hier nicht weg\u201c, sagten sie. Nur Lot ging zu Abram hin. \u201eIch werde mit dir kommen\u201c, sagte er. Lot war der Neffe von Abram. Sein Vater Haran war schon gestorben. Er wollte mit seinem Onkel mitgehen.<\/p>\n<p>Es dauerte noch einige Zeit, bis alles soweit war. Abram hatte viel Besitz, er hatte viele Tiere, er war reich. Und alles musste erst einmal gepackt werden. Sarai half mit und auch die Knechte, die f\u00fcr Abram arbeiteten, halfen mit. Alles, was sie hatten, wurde auf Kamele geladen. Auch die Knechte mussten ihre Sachen packen, die sie zogen mit Abram mit. Lot packte alles ein, was er hatte. Er war auch reich und hatte viele Tiere und viele Knechte. Bald war alles fertig. Es war eine gro\u00dfe Karawane. Abrams Geschwister und die anderen Leute aus Haran kamen, um Abram zu verabschieden. \u201eBist du dir wirklich sicher, dass du gehen willst?\u201c, fragte Nahor, Abrams Bruder, noch einmal. \u201eJa, ich bin mir sicher\u201c, antwortete Abram. \u201eIch vertraue Gott und will ihm gehorchen.\u201c So winkten alle zum Abschied und die Karawane setzte sich in Bewegung.<\/p>\n<p>Abram gehorchte Gott, denn er vertraute ihm. Kennst du Gott und vertraust du ihm? Dann gehorche ihm auch. Dann h\u00f6re auf ihn, wenn er dir etwas sagt. Denn Gott meint es wirklich gut mit dir. Selbst, wenn es dir manchmal nicht einfach scheint, was Gott von dir m\u00f6chte. Gott wird dir helfen. Abram Reise war auch nicht einfach. Sie mussten viele hundert Kilometer weiter reisen. Jeden Tag waren sie unterwegs. Abends schlugen sie ihre Zelte auf, in denen sie \u00fcbernachteten. So konnten sie sich etwas ausruhen und auch die Tiere konnten fressen und sich erholen. Aber dann ging es am n\u00e4chsten Tag direkt weiter. Es war anstrengend, aber Abram wusste: Gott ist bei mir, ich kann ihm vertrauen. Und so zog er jeden Tag weiter.<\/p>\n<p>Und endlich kam er in das Land Kanaan. Abram zog weiter bis er in die Stadt Sichem kam. \u201eAbram!\u201c, h\u00f6rte er dort wieder die Stimme Gottes. Gott war die ganze Zeit bei ihm gewesen und jetzt war Gott auch hier in Kanaan bei ihm. Abram lauschte der Stimme Gottes. \u201eAbram, ich werde dieses Land deinen Nachkommen geben. Sie sollen hier wohnen.\u201c \u201eIch bin also hier richtig\u201c, dachte Abram erleichtert. Aber dann stellte er sich wieder dieselbe Frage, die ihm schon vor seiner Reise kam. \u201eWie will Gott das Land meinen Nachkommen geben, wenn ich gar keine Kinder haben?\u201c Aber Gott hatte ihm bis hier in das Land Kanaan gebracht. Und auch jetzt vertraute Abram Gott weiter. \u201eGott wei\u00df, was er tut und ich kann ihm vertrauen\u201c, dachte Abram.<\/p>\n<p>Abram suchte sich einige gro\u00dfe Steine. Aus ihnen baute er einen Altar. Die Menschen hier in Kanaan beteten auch tote G\u00f6tzen an. Aber Abram kannte und vertraute ja dem lebendigen Gott. Und f\u00fcr Gott, dem Herrn, baute er jetzt einen Altar und betete Gott an. Er dankte Gott, dass er ihn bis hier ins Land Kanaan gef\u00fchrt hatte. Abram war gl\u00fccklich, dass er Gott vertraut und Gott gehorcht hatte.<\/p>\n<p>Gott liebt dich. Deshalb kannst du Gott auch vertrauen und gehorchen. Dann kannst du auch erleben, wie Gott dich f\u00fchrt und dir hilft. So wie Abram.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abrams Berufung und Auszug aus Ur (Abrahams Berufung) Bibeltext: 1. Mose 12,1-9 Lehre: Vertraue Gott und folge ihm. Bibelvers: Psalm 32,8 (Luth): Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten. \u201eLos, packt alles zusammen, morgen brechen wir auf!\u201c So rief Terach seine Familie zusammen. Terach war schon alt. Er hatte viele Kinder. Nahor war einer von ihnen, und Haran. Aber Haran war leider schon gestorben. Ein anderer Sohn hie\u00df Abram. Ihr habt den Namen sicherlich schon geh\u00f6rt, oder? Genau, es klingt so \u00e4hnlich wie Abraham. Und es ist auch Abraham. Aber eigentlich hie\u00df er Abram und erst sp\u00e4ter \u00e4nderte Gott seinen Namen. Abram war mit Sarai verheiratet. Sarai war sehr sch\u00f6n und Abram liebte sie. Terach, Abrams Vater wollte wegziehen. Sie wohnten in Ur, einer Stadt in Chald\u00e4a. Aber hier gefiel es ihm nicht mehr. So zog er viele hunderte Kilometer weiter in die Stadt Haran. Hier blieb die Familie erst einmal, obwohl Terach eigentlich noch viel weiter ziehen wollte. Irgendwann starb Terach. Abram und die anderen Kinder blieben alleine in Haran. In Haran gefiel es ihnen. Sie hatten viele Tiere und waren reich. Nur Kinder hatten Abram und Sarai nicht. Sie w\u00fcnschten sich sehr ein Kind, aber Sarai konnte keine Kinder bekommen. So verging viel Zeit. Jetzt war Abram schon 75 Jahre alt. Eines Tages h\u00f6rte Abram pl\u00f6tzlich eine Stimme. \u201eAbram!\u201c, h\u00f6rte er. Abram lauschte. Wer konnte das nur sein. Es war niemand in seiner N\u00e4he. 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