{"id":33,"date":"2016-01-13T14:47:51","date_gmt":"2016-01-13T13:47:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=33"},"modified":"2016-01-13T14:47:51","modified_gmt":"2016-01-13T13:47:51","slug":"vertraue-gott-und-hilf","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/vertraue-gott-und-hilf\/","title":{"rendered":"Vertraue Gott und hilf"},"content":{"rendered":"<p>Rettung von Lot<br \/>\n(Abraham befreit Lot)<\/p>\n<p>Bibeltext: 1. Mose 14,1-24<br \/>\nLehre: Vertraue Gott und hilf.<\/p>\n<p>Bibelvers: Galater 6,10 (Hfa): Solange uns noch Zeit bleibt, wollen wir allen Menschen Gutes tun; vor allem aber denen, die mit uns an Jesus Christus glauben.<\/p>\n<p>Abram lebte in Mamre. Er verstand sich gut mit den anderen Leuten dort. Anan lebte dort und auch Eschkol und Mamre. Wenn jemand Hilfe brauchte, halfen die anderen. Das war auch Abram wichtig.<\/p>\n<p>Eines Tages sah Abram, dass jemand auf sein Zelt zu gerannt kam. Abram ging ihm entgegen. Es war einer der Diener Lots. Abram kannte ihm noch gut. Der Diener war ganz aufgeregt und ganz au\u00dfer Atem, als er bei Abram ankam. \u201eAbram, du musst uns helfen!\u201c, rief er ersch\u00f6pft. \u201eWas ist denn los? Setz dich erst einmal und dann erz\u00e4hl, was geschehen ist\u201c, bat ihm Abram. So erz\u00e4hlte der Diener alles.<\/p>\n<p>Lot lebte in Sodom. Die Leute dort waren nicht sehr gut, aber trotzdem blieb Lot dort. In Sodom gab es einen K\u00f6nig. Es war der Herrscher \u00fcber die Stadt Sodom. Und auch in den St\u00e4dten in der Umgebung regierten K\u00f6nige, in Gomorra zum Beispiel, und auch in Adma und Zebojim und Bela. Diese 5 K\u00f6nige mussten dem gro\u00dfen K\u00f6nig Kedor-Laomer dienen. Er befahl, was dort geschah und verlangte viel Geld von ihnen.<\/p>\n<p>\u201eWir wollen diesem K\u00f6nig Kedor-Laomer nicht mehr dienen\u201c, entschieden schlie\u00dflich die K\u00f6nige. \u201eWir wollen selbst bestimmen, was wir tun.\u201c Und so h\u00f6rten sie nicht mehr auf Kedor-Laomer. Dem gefiel das nat\u00fcrlich gar nicht und er kam mit 4 anderen gro\u00dfen K\u00f6nigen und ihren Heeren und k\u00e4mpfte gegen den K\u00f6nig von Sodom und die anderen. Im Tal Siddim trafen beide Heere aufeinander. Aber Kedor-Laomer war st\u00e4rker. Er hatte die besseren Krieger. Die anderen K\u00f6nige k\u00e4mpften tapfer. \u201eEs bringt nichts, wir m\u00fcssen aufgeben\u201c, rief schlie\u00dflich der K\u00f6nig von Sodom. Er und die anderen K\u00f6nige fl\u00fcchteten.<\/p>\n<p>In dem Tal gab es viele Gruben, und darin versteckten die K\u00f6nige sich, so dass Kedor-Laomer sie nicht finden konnte. Kedor-Laomer hatte gewonnen. Er zog nach Sodom und nach Gomorra und nahm alles mit, was er aus der Stadt gebrauchen konnte. Vorr\u00e4te, Gold, alles Kostbare und auch die Frauen, M\u00e4nner und Kinder, die noch in der Stadt waren. Auch Lot wurde gefangen genommen. Kedor-Laomer wollte alle Leute in seine Stadt bringen.<\/p>\n<p>Ein Diener Lots war entkommen und schnell zu Abram gerannt. Jetzt berichtete er Abram alles, was geschehen war. \u201eIch muss Lot helfen\u201c, dachte Abram sofort. Das war f\u00fcr ihn klar. Aber es war gef\u00e4hrlich. Was h\u00e4ttest du getan? H\u00e4ttest du geholfen? Auch wenn es gef\u00e4hrlich ist? Gott m\u00f6chte, dass wir f\u00fcreinander da sind, dass wir anderen helfen und Gutes tun. Und Gott verspricht, uns dabei zu helfen.<\/p>\n<p>Abram vertraute auf Gott und deshalb wollte er Lot helfen. Sofort rief er seine Knechte zusammen, die Hirten und all die anderen, die f\u00fcr ihn arbeiteten. Es waren 318 Leute. Als Abram seinen Nachbarn Anan, Eschkol und Mamre von der Situation erz\u00e4hlte, waren sie sofort bereit, auch zu helfen. \u201eWir ziehen mit dir, du kannst unsere Hilfe gebrauchen. Zusammen werden wir es schaffen, deinen Neffen zu befreien.\u201c<\/p>\n<p>Abram, seine Knechte und die anderen M\u00e4nner zogen hinter dem K\u00f6nig Kedor-Laomer her. Sie mussten sich beeilen, um ihn einzuholen. \u201eMeinst du, wir k\u00f6nnen sie besiegen?\u201c, fragte jemand Abram. Abram \u00fcberlegte: \u201eEs sind sehr viele starke Krieger. Wir m\u00fcssen uns eine Strategie \u00fcberlegen.\u201c Das mussten sie schnell tun, denn bald hatten sie Kedor-Laomer und seine Gefangenen eingeholt. Abram konnte ihr Lager sehen. Kedor-Laomer hatte Halt gemacht, um in Dan zu \u00fcbernachten.<\/p>\n<p>Es war ein gro\u00dfes Lager mit vielen kr\u00e4ftigen Kriegern. Aber Abram vertraute auf Gott. Abram wollte Lot befreien und er wusste, dass Gott ihm dabei w\u00fcrde. Gott m\u00f6chte, dass wir anderen helfen und deshalb wird er uns auch Kraft und Mut dazu geben. Abram hatte Mut. Er und seine Leute hielten sich versteckt. Sie warteten, bis es dunkel geworden war und schlichen sich dann n\u00e4her an das Lager heran. Dann teilte Abram seine Leute in 2 Gruppen auf. \u201eIhr schleicht euch von links an\u201c, sagte er zu der anderen Gruppe. \u201eWir kommen von rechts.\u201c So trennten die Gruppen sich und schlichen von unterschiedlichen Seiten zum Lager der Feinde. Kedor-Laomer ahnte nichts. Im Lager war alles ruhig. Pl\u00f6tzlich h\u00f6rten sie lautes Rufen. Von allen Seiten kamen Abram und seine M\u00e4nner auf das Lager zu. F\u00fcr Kedor-Laomer war es schon zu sp\u00e4t. Sie hatten sich nicht f\u00fcr einen Kampf vorbereitet. Und obwohl Abram viel weniger M\u00e4nner hatte, floh Kedor-Laomer mit seinen Kriegern. Gott half Abram.<\/p>\n<p>Abram konnte Lot befreien und all die anderen auch. Er war bereit gewesen, zu helfen. Bist du bereit dazu? Vielleicht siehst du, wie in der Schule jemand ge\u00e4rgert wird. Trau dich und hilf ihm. Aber du kannst auch ganz praktisch zuhause deinen Eltern helfen. Hilf beim Tischdecken oder beim Abwaschen. Gott m\u00f6chte, dass wir anderen helfen und Gutes tun. Abram war bereit zu helfen und jetzt war Lot wieder frei.<\/p>\n<p>Lot war so froh, als er Abram sah. Sie umarmten sich. \u201eDanke!\u201c, sagte Lot. \u201eDas ist doch selbstverst\u00e4ndlich\u201c, antwortete Abram ihm. \u201eWir m\u00fcssen doch einander helfen, daf\u00fcr sind wir doch da.\u201c Lot, seine Familie und auch die anderen Menschen aus der Stadt waren wieder frei. Sie nahmen all ihre Sachen, die Kedor-Laomer mitgenommen hatte, und zogen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Der K\u00f6nig von Sodom war mittlerweile mit den anderen K\u00f6nigen wieder aus seinem Versteck gekommen. Als er h\u00f6rte, dass Abram seine Leute befreit hatte, war er gl\u00fccklich. Er zog Abram entgegen. \u201eDanke, Abram!\u201c, sagte er. \u201eIch verstehe, dass alles, was du jetzt befreit hast, eigentlich dir zusteht als Belohnung. Deshalb bitte ich dich, dass du die Leute freil\u00e4sst. Alle Vorr\u00e4te, Geld und anderen Dinge kannst du f\u00fcr dich behalten.\u201c Das war damals so \u00fcblich. Es war normal, dass man die Dinge, die man im Kampf bekommt hatte, als Beute behalten durfte.<\/p>\n<p>Aber Abram sch\u00fcttelte den Kopf. \u201eNein\u201c, sagte er, \u201eich habe nicht geholfen, um dadurch reich zu werden. Ich habe geholfen, weil Gott es so wollte. Ich werde nichts von den Dingen behalten. Alle Leute sollen ihre Sachen nehmen und sie wieder mit zur\u00fcck in ihre Stadt nehmen.\u201c Abram hatte nicht geholfen, damit er belohnt w\u00fcrde. Gott m\u00f6chte, dass wir anderen helfen. Und das nicht, damit wir gelobt werden oder eine Belohnung bekommen. Wir sollen einfach helfen, um anderen Gutes zu tun. Das wollte auch Abram.<\/p>\n<p>Aber dann dachte Abram an die M\u00e4nner, die ihm geholfen hatten. \u201eLass Anan, Eschkol und Mamre ihre Belohung nehmen\u201c, bat er den K\u00f6nig von Sodom. \u201eAlles andere nimm wieder mit.\u201c So taten sie es auch. Lot und seine Familie zog zur\u00fcck nach Sodom. Und Abram ging zur\u00fcck zu seinen Zelten. Er hatte geholfen und Gott war bei ihm.<\/p>\n<p>Wenn du anderen hilfst, dann kannst du wissen, dass Gott bei dir sein wird und dir die Kraft geben wird. Denn Gott m\u00f6chte, dass wir helfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rettung von Lot (Abraham befreit Lot) Bibeltext: 1. Mose 14,1-24 Lehre: Vertraue Gott und hilf. Bibelvers: Galater 6,10 (Hfa): Solange uns noch Zeit bleibt, wollen wir allen Menschen Gutes tun; vor allem aber denen, die mit uns an Jesus Christus glauben. Abram lebte in Mamre. Er verstand sich gut mit den anderen Leuten dort. Anan lebte dort und auch Eschkol und Mamre. Wenn jemand Hilfe brauchte, halfen die anderen. Das war auch Abram wichtig. Eines Tages sah Abram, dass jemand auf sein Zelt zu gerannt kam. Abram ging ihm entgegen. Es war einer der Diener Lots. Abram kannte ihm noch gut. Der Diener war ganz aufgeregt und ganz au\u00dfer Atem, als er bei Abram ankam. \u201eAbram, du musst uns helfen!\u201c, rief er ersch\u00f6pft. \u201eWas ist denn los? Setz dich erst einmal und dann erz\u00e4hl, was geschehen ist\u201c, bat ihm Abram. So erz\u00e4hlte der Diener alles. Lot lebte in Sodom. Die Leute dort waren nicht sehr gut, aber trotzdem blieb Lot dort. In Sodom gab es einen K\u00f6nig. Es war der Herrscher \u00fcber die Stadt Sodom. Und auch in den St\u00e4dten in der Umgebung regierten K\u00f6nige, in Gomorra zum Beispiel, und auch in Adma und Zebojim und Bela. Diese 5 K\u00f6nige mussten dem gro\u00dfen K\u00f6nig Kedor-Laomer dienen. Er befahl, was dort geschah und verlangte viel Geld von ihnen. \u201eWir wollen diesem K\u00f6nig Kedor-Laomer nicht mehr dienen\u201c, entschieden schlie\u00dflich die K\u00f6nige. \u201eWir wollen selbst bestimmen, was wir tun.\u201c Und so h\u00f6rten sie nicht mehr auf Kedor-Laomer. Dem gefiel das nat\u00fcrlich gar nicht [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[14],"class_list":["post-33","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-1-mo-14"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=33"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34,"href":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33\/revisions\/34"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=33"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=33"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=33"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}