{"id":35,"date":"2016-01-13T14:49:12","date_gmt":"2016-01-13T13:49:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=35"},"modified":"2016-01-13T14:50:18","modified_gmt":"2016-01-13T13:50:18","slug":"gott-halt-was-er-verspricht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/gott-halt-was-er-verspricht\/","title":{"rendered":"Gott halt, was er verspricht"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nAbrahams Verhei\u00dfung<\/p>\n<p>Bibeltext: 1. Mose 15-18<br \/>\nLehre: Gott h\u00e4lt, was er verspricht.<\/p>\n<p>Bibelvers: Hebr\u00e4er 10,23 b (Elb): Denn treu ist er, der die Verhei\u00dfung gegeben hat.<\/p>\n<p>\u201eNein, heute habe ich keine Zeit, aber am Samstag komme ich zu dir zum Spielen, das verspreche ich.\u201c Das hatte Lara gesagt. Verena freute sich riesig darauf und wartete den ganzen Samstag. Lara hatte es versprochen, also w\u00fcrde sie kommen. Aber am Abend war sie immer noch nicht da. Als Verena Lara am Montag in der Schule fragte, wo sie gewesen ist, sagte sie nur: \u201eIch hatte etwas anderes vor.\u201c Lara hat ihr Versprechen nicht gehalten. Aber was ist denn eigentlich ein Versprechen? (die Kinder antworten lassen) Ein Versprechen bedeutet: Wenn jemand etwas sagt, dann kann man sich darauf verlassen, dass er es auch tut. Wie gut, dass nicht alle so sind wie Lara. Aber manchmal passiert es ja auch, dass man etwas verspricht, aber es dann doch nicht halten kann. Stell dir vor, du versprichst etwas, und wirst dann krank. Das kann manchmal passieren. Aber bei Gott ist das anders. Wenn er etwas verspricht, dann wird er es auch einhalten. Da kann nichts dazwischen kommen. Auch wenn es manchmal ganz anderes aussieht.<\/p>\n<p>Abraham war schon alt. Ich wei\u00df nicht genau, wie alt, aber vielleicht so um die 80 Jahre. Er war gl\u00fccklich, er kannte Gott und gehorchte ihm. Er hatte auch sehr viel Besitz, Tiere und viele Knechte, die f\u00fcr ihn arbeiteten. Aber eines machte Abraham manchmal traurig. Er wusste, er muss irgendwann einmal sterben. Damals wurden die Leute viel \u00e4lter als heute, aber trotzdem, irgendwann w\u00fcrde er sterben. Und dann? Was war dann mit seinem ganzen Reichtum? Den w\u00fcrde wohl sein Diener Elieser bekommen. Elieser war nett und ein guter Diener, aber lieber w\u00fcrde Abraham alles an seine eigenen Kinder vererben. Aber er hatte keine.<\/p>\n<p>Abraham liebte Gott und lebte mit ihm. Zu der Zeit gab es noch keine Bibel, wie heute, durch die Gott zu uns redet. Aber Gott hat manchmal direkt zu den Menschen gesprochen. Richtig mit Worten. Heute braucht er das ja nicht mehr, weil wir in der Bibel lesen k\u00f6nnen, was er sagt. So hat Gott auch mit Abraham geredet. Er sagte: \u201eAbraham, du brauchst keine Angst zu haben. Ich bin bei dir und ich werde dir gro\u00dfen Lohn geben, weil du mir gehorchst.\u201c<\/p>\n<p>Aber Abraham antwortete etwas traurig:\u201c Was bringt mir denn mein ganzer Reichtum. Und wozu sollte ich noch mehr bekommen, wenn ich doch keine Kinder habe, die dann nach mir alles erben k\u00f6nnen. Mein Knecht wird alles bekommen. Ich bin ja schon zu alt um Kinder zu haben und Sarah kann keine Kinder bekommen.\u201c Gott widersprach ihm: \u201eNein, nicht Elieser soll alles erben. Du selbst wirst einen Sohn bekommen.\u201c Dann sagte er Abraham: \u201eSchau dir mal den Himmel an. Kannst du die Sterne z\u00e4hlen?\u201c Nat\u00fcrlich nicht, niemand kann die Sterne z\u00e4hlen. Damals mit blo\u00dfem Auge war es nicht m\u00f6glich. Aber selbst heute mit Teleskopen wei\u00df man immer noch nicht, wie viele Sterne es wirklich gibt. \u201eSo viele Nachkommen wirst du haben, Abraham. Niemand wird sie z\u00e4hlen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Wie konnte das sein? Wie konnte Abraham der Vorfahre eines so gro\u00dfen Volkes werden, wenn er selbst keine Kinder hatte? Abraham wusste es auch nicht. Aber an dieser Stelle steht ein ganz wichtiger Satz in der Bibel: \u201eUnd er glaubte Gott, (und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit).\u201c Abraham glaubte daran, dass Gott seine Versprechen einhalten kann. Er vertraute auf Gott, auch wenn es menschlich gesehen unm\u00f6glich aussah. Er wusste, Gott h\u00e4lt seine Versprechen.<\/p>\n<p>Gott hat uns auch ganz wichtige Versprechen in der Bibel gegeben. Kennt ihr einige davon? (Antworten der Kinder abwarten) Gott hat uns nie versprochen, dass es uns immer gut geht. Er hat uns nie versprochen, dass wir immer gesund sind. Aber er hat uns etwas viel wichtigeres versprochen. N\u00e4mlich, dass er uns als seine Kinder annimmt, wenn wir ein Leben mit ihm beginnen. So wie wir sind geh\u00f6ren wir nicht zu Gott, weil wir alle ohne ihn leben. Aber Gott hat versprochen, dass wir wieder zu ihm kommen d\u00fcrfen, auch wenn wir ihm ungehorsam waren. Wir d\u00fcrfen ihn um Vergebung bitten und ihm bitten, dass er in unser Leben kommt und unser Leben regiert. Und das ist das Versprechen, das Gott gibt: er vergibt uns unsere Schuld und er nimmt uns als seine Kinder an. Darauf kannst du dich verlassen.<\/p>\n<p>Aber, h\u00e4lt Gott seine Versprechen wirklich? F\u00fcr Abraham begann eine Zeit des Wartens. Er glaubte Gott, aber es passierte nichts. Sarah wurde langsam ungeduldig. Sie wusste auch, dass sie keine Kinder bekommen konnte. Deshalb hatte sie eine Idee. Wenn Abraham ihre Magd Hagar heiraten w\u00fcrde, dann k\u00f6nnte er doch mit ihr Kinder bekommen. Abraham war einverstanden. Und so heiratete er Hagar. Damals war es oft so, dass ein Mann mehrere Frauen heiratete, auch wenn es nicht in Ordnung war.<\/p>\n<p>Und Hagar bekam tats\u00e4chlich einen Sohn, Ismael. Abraham freute sich. Jetzt hatte er einen Sohn, der alles erben k\u00f6nnte und den Gott ihm ja versprochen hatte. Er dachte: Wenn nur Ismael am Leben bleibt, dann bin ich gl\u00fccklich. Aber Gott sagte ihm etwas anderes: Abraham, du sollst von Sarah ein Kind bekommen. Was Gott verspricht, das h\u00e4lt er, auch wenn es unm\u00f6glich scheint.<\/p>\n<p>Viele Jahre vergingen. Ismael war mittlerweile schon 13. Sarah hatte immer noch kein Kind. Hatte Gott sein Versprechen vergessen? Nein, Gott vergisst nie, was er verspricht. Hat er es vielleicht nicht halten k\u00f6nnen? Hat Gott etwa zu sp\u00e4t gemerkt, dass Sarah keine Kinder bekommen kann? Nein, Gott wei\u00df alles und Gott ist nichts unm\u00f6glich. Auch wenn es manchmal lange dauert, Gott h\u00e4lt seine Versprechen. Alles, was in Gottes Wort steht, das stimmt. Wenn du dort liest, dass Gott bei dir ist, das stimmt, weil Gott es versprochen hat.<\/p>\n<p>Eines Tages sa\u00df Abraham vor seinem Zelt. Er hat gerade Pause gemacht. Da sah er schon vom weiten drei M\u00e4nner kommen. Die M\u00e4nner waren keine normalen M\u00e4nner. Es waren Engel, die Gott vorbeigeschickt hat. Ich wei\u00df nicht, ob Abraham sie als Engel erkannt hat. Vielleicht nicht. Aber Abraham war sehr gastfreundlich. Sofort sprang er auf und lud sie zu sich ein. \u201eIhr k\u00f6nnt zu mir kommen. Hier habt ihr etwas Wasser, so dass ihr euch den Staub von den F\u00fc\u00dfen waschen k\u00f6nnt. Und dann ruht euch aus, ich bereite schnell etwas zum Essen vor.\u201c<\/p>\n<p>So geschah es. Die M\u00e4nner lie\u00dfen sich einladen. \u201eWo ist Sarah?\u201c fragte einer von ihnen. \u201eSarah ist dr\u00fcben im Zelt.\u201c erkl\u00e4rte Abraham. Jetzt sprach Gott durch die Engel. Er hatte eine Botschaft f\u00fcr Abraham. \u201eIn einem Jahr wird Sarah einen Sohn haben.\u201c Konnte das sein? Abraham musste bestimmt an das Versprechen Gottes denken. Gott hatte es ihm ja schon versprochen. Aber manchmal konnte er es einfach nicht mehr glauben. Sie wurden ja immer \u00e4lter und die Wahrscheinlichkeit, dass sie noch ein Kind haben k\u00f6nnten, war eigentlich gleich Null. Aber er wurde wieder daran erinnert, dass Gott seine Versprechen h\u00e4lt. Ja, Gott tut das, was er sagt. Darauf konnte er sich verlassen. Jetzt hatten die Engel ihn noch einmal daran erinnert.<\/p>\n<p>Es ist gut, wenn man sich immer wieder an die Versprechen Gottes erinnert, weil man sie ja so leicht vergisst. Vielleicht kannst du dir ganz wichtige Bibelverse aufschreiben und irgendwo hinlegen, wo du sie \u00f6fters siehst. So wirst du immer wieder daran erinnert, dass Gott bei dir ist oder dass Gott Gebet h\u00f6rt. Aber schau genau nach, was Gott dir verspricht. Gott hat zum Beispiel nie versprochen, dass wir gesund werden, wenn wir krank sind. Aber er hat versprochen, dass uns alles zum Besten dient.<\/p>\n<p>Noch jemand hatte zugeh\u00f6rt, was die M\u00e4nner redeten. Sarah. Sie stand im Zelt und schaute heraus. Sie h\u00f6rte genau, was die M\u00e4nner sagten. Aber sie konnte es nicht glauben. Sie wusste, dass sie keine Kinder bekommen konnte. Wieso sagten die M\u00e4nner denn so was? Sarah lachte. Ich denke nicht gl\u00fccklich, sondern sie lachte ganz traurig. \u201eWarum lacht Sarah dar\u00fcber?\u201c fragte Gott. \u201eUnd warum glaubt sie nicht, dass sie in ihrem Alter noch ein Kind bekommen kann. Ich habe es ihr doch versprochen. Ist f\u00fcr mich etwas zu schwer? In einem Jahr wird Sarah einen Sohn haben.\u201c<\/p>\n<p>Sarah bekam auf einmal Angst. Gott kannte sogar ihre Gedanken. \u201eNein, ich habe nicht gelacht.\u201c verteidigte sie sich schnell. Aber das stimmte nicht. Gott wusste es besser: \u201eDoch, du hast gelacht, weil du mir nicht vertraust. Aber was ich verspreche, das gilt. Du kannst mir glauben.\u201c<\/p>\n<p>Wisst ihr noch, was die Bibel am Anfang \u00fcber Abraham sagt: \u201eAbraham vertraute Gott (und das wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet).\u201c Er vertraute auch jetzt. Die, die diese Geschichte kennen, wissen, was weiter passiert. Die anderen m\u00fcssen sich noch etwas gedulden. Aber was jeder wissen kann ist, dass Gott zu seinen Versprechen steht. Das hei\u00dft, wenn Abraham und Sarah ein Kind versprochen bekommen haben, dann wird Gott dieses Versprechen auch erf\u00fcllen. So wird Gott auch seine Versprechen in seinem Wort erf\u00fcllen, die er uns gegeben hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Abrahams Verhei\u00dfung Bibeltext: 1. Mose 15-18 Lehre: Gott h\u00e4lt, was er verspricht. 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Wenn er etwas verspricht, dann wird er es auch einhalten. Da kann nichts dazwischen kommen. Auch wenn es manchmal ganz anderes aussieht. Abraham war schon alt. Ich wei\u00df nicht genau, wie alt, aber vielleicht so um die 80 Jahre. Er war gl\u00fccklich, er kannte Gott und gehorchte ihm. Er hatte auch sehr viel Besitz, Tiere und viele Knechte, die f\u00fcr ihn arbeiteten. Aber eines machte Abraham manchmal traurig. 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