{"id":43,"date":"2016-01-13T14:56:17","date_gmt":"2016-01-13T13:56:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=43"},"modified":"2016-01-13T14:56:17","modified_gmt":"2016-01-13T13:56:17","slug":"gott-ist-nichts-unmoeglich","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/gott-ist-nichts-unmoeglich\/","title":{"rendered":"Gott ist nichts unm\u00f6glich"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nAbrahams Besuch<br \/>\n(Der Herr zu Besuch bei Abraham in Mamre)<\/p>\n<p>Bibeltext: 1. Mose 18,1-15<br \/>\nLehre: Gott ist nichts unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>Bibelvers: Lukas 1,37 (EU): Denn f\u00fcr Gott ist nichts unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>Endlich hatte Abraham einen Sohn, Ismael. Aber es war nicht der Sohn Saras, so wie es Gott versprochen hatte. War es vielleicht f\u00fcr Gott unm\u00f6glich, sein Versprechen zu halten? Nein, denn f\u00fcr Gott ist nichts unm\u00f6glich. Gott macht nur nicht alles sofort, sondern dann, wenn es am Besten ist. So vergingen einige weitere Jahre. Abraham war jetzt 99 Jahre alt und Sara auch schon 89 Jahre. Damals wurden die Menschen noch \u00e4lter als heute. Abraham wurde insgesamt 175 Jahre alt und Sara 127. Aber trotzdem waren sie jetzt schon alt und Sara konnte gar keine Kinder mehr bekommen.<\/p>\n<p>Sie wohnten immer noch in Mamre. Abraham hatte dort seine Zelte aufgeschlagen. Er hatte viele Tiere. Seine Knechte k\u00fcmmerten sich darum, dass sie immer genug Weide und Wasser hatten. In der Mittagszeit sa\u00df Abraham oft in der T\u00fcr seines Zeltes und schaute hinaus. Um die Zeit war es dort so hei\u00df, dass man gar nicht raus gehen wollte. Und arbeiten konnte man in der Hitze auch nicht. Deshalb machte Abraham Mittagspause und ruhte sich aus. Er schaute umher. Um die Zeit war kaum ein Mensch drau\u00dfen zu sehen. Alle hatten sich in ihre Zelte verkrochen.<\/p>\n<p>Aber als Abraham an diesem Tag seine Mittagspause macht, sah er dass doch jemand in der Hitze unterwegs war. Er sah drei M\u00e4nner in der hei\u00dfen Sonne stehen. Was die blo\u00df dort machten? Die M\u00e4nner standen dort und schienen auf etwas zu warten. Abraham sprang sofort auf. Er konnte die M\u00e4nner doch nicht in der Hitze dort stehen lasse. Sofort lief er zu ihnen hin. Als er bei ihnen angekommen war, verneigte er sich tief vor ihnen. Er wollte die Fremden ehren. \u201eGeht nicht vor\u00fcber\u201c, bat er die drei. \u201eKommt mit. Ihr k\u00f6nnt euch bei mir unter dem Baum etwas hinsetzen und ausruhen. Dort ist Schatten. Ich will euch Wasser bringen lassen, damit ihr euch die F\u00fc\u00dfe waschen k\u00f6nnt.\u201c<\/p>\n<p>Abraham f\u00fchrte sie zu seinen Zelten. Dort zeigte er ihnen einen Platz unter einem gro\u00dfen Baum. Dort gab es viel Schatten. Das war bei der Hitze eine gute Abk\u00fchlung. \u201eSetzt euch doch!\u201c, bat Abraham. Die M\u00e4nner setzten sich in den Schatten. Aber Abraham blieb stehen. Er war ein guter Gastgeber. Auch, wenn er die drei M\u00e4nner nicht kannte, wollte er sie einladen und ihnen Gutes tun. \u201eIch werde euch Brot bringen, damit ihr euch st\u00e4rken k\u00f6nnt. Sp\u00e4ter k\u00f6nnt ihr dann weitergehen, wenn es nicht mehr so hei\u00df ist und ihr etwas gegessen habt.\u201c Die M\u00e4nner nickten Abraham zu: \u201eOkay, wir warten hier.\u201c<\/p>\n<p>So lief Abraham sofort los. Die Hitze st\u00f6rte ihn jetzt gar nicht, der dachte nur daran, dass er seinen G\u00e4sten etwas Gutes tun wollte. Sara fand er in ihrem Zelt. Sie ruhte dort ein wenig aus. \u201eSara\u201c, rief er ihr schon von weitem zu \u201eschnell, beeile dich! Nimm feinstes Mehl und backe daraus Kuchen, damit wir etwas f\u00fcr unsere G\u00e4ste zu Essen haben.\u201c Sara machte sich sofort an die Arbeit. Sie holte Mehl und machte daraus den Teig. Dann backte sie leckeren Kuchen daraus.<\/p>\n<p>Abraham ging als n\u00e4chstes zu seinen Tieren. Er suchte sich ein junges Kalb aus und brachte es zu seinem Knecht. \u201eSchnell, beeil dich und bereite einen guten Braten daraus vor!\u201c, befahl Abraham ihm. Es dauerte einige Zeit, bis alles vorbereitet war. Aber dann ging Abraham zu seinen G\u00e4sten und brachte ihnen das leckere Essen. Er brachte ihnen Milch, den Kuchen von Sara und auch den Braten. Die drei M\u00e4nner begannen zu essen. Abraham blieb vor ihnen stehen, damit er sie bedienen konnte.<\/p>\n<p>\u201eWo ist Sara, deine Frau?\u201c, fragte schlie\u00dflich einer der M\u00e4nner. \u201eSara ist im Zelt\u201c, gab Abraham zur Antwort. \u201eIn einem Jahr werde ich wieder zu dir kommen\u201c, erkl\u00e4rte einer der M\u00e4nner, \u201edann wird Sara, deine Frau, einen Sohn haben.\u201c Abraham war \u00fcberrascht \u00fcber das, was der Fremde sagte. Wer war er, dass er so etwas sagen konnte? So etwas kann doch nur Gott wissen. Die drei M\u00e4nner waren keine normalen M\u00e4nner. Es war Gott selbst und zwei Engel die in diesen drei M\u00e4nnern zu Abraham gekommen waren. Abraham hatte es nicht gewusst, aber trotzdem hatte er seine G\u00e4ste reich bedient. Jetzt sprach Gott selbst zu Abraham: \u201eIn einem Jahr wird Sara einen Sohn haben.\u201c Gott ist nichts unm\u00f6glich. Auch wenn Sara schon alt war, Gott konnte so etwas sagen. Gott ist allm\u00e4chtig. Auch wenn uns etwas unm\u00f6glich scheint, f\u00fcr Gott ist es m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Sara war noch in ihrem Zelt, aber sie konnte alles mit anh\u00f6ren, was Abraham und Gott redeten. Sara wusste, dass sie eigentlich schon zu alt war, um Kinder zu bekommen. Deshalb musste sie auch innerlich lachen, als sie das h\u00f6rte. \u201eDas geht doch gar nicht\u201c, dachte sie sich \u201eIch bin zu alt und Abraham auch.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWarum lacht Sara und meint, dass es nicht m\u00f6glich ist, weil sie zu alt ist?\u201c fragte Gott Abraham. Sara erschrak. Der Fremde, durch den ja Gott selbst zu Abraham sprach, wusste, dass sie das nicht glauben konnte. Sara h\u00f6rte weiter, was Gott sagte: \u201eSollte dem Herrn etwas unm\u00f6glich sein?\u201c Und dann sagte Gott noch einmal dasselbe: \u201eIn einem Jahr werde ich wieder zu dir kommen und dann wird Sara einen Sohn haben.\u201c<\/p>\n<p>Gott ist nichts unm\u00f6glich. Vielleicht hast du Probleme und denkst, es ist unm\u00f6glich, sie zu l\u00f6sen. Du kannst wissen, dass Gott nichts unm\u00f6glich ist. Er macht nicht alles, was wir wollen. Aber er macht alles, was f\u00fcr uns das Beste ist. Deshalb kannst du ihm vertrauen.<\/p>\n<p>Sara glaubte in dem Moment nicht, was Gott gesagt hatte. Aber sie erschrak, als sie merkte, dass Gott sogar ihre Gedanken kannte. Sie hatte Angst, deshalb wollte sie sich schnell verteidigen. \u201eIch hab nicht gelacht!\u201c sagte sie, aber das war eine L\u00fcge. Gott ist nichts unm\u00f6glich, auch nicht, unsere Gedanken zu kennen. \u201eDoch, du hast gelacht\u201c, sagte er nur.<\/p>\n<p>Schon Jahre vorher hatte Gott Abraham das Versprechen gegeben, dass er einen Sohn bekommen sollte. Und jetzt hatte Gott sein Versprechen wiederholt. Obwohl es mittlerweile immer unm\u00f6glicher schien, dass Sara \u00fcberhaupt noch Kinder bekommen konnte. Sie wurde ja immer \u00e4lter. Aber Gott ist nichts unm\u00f6glich und Gott wollte ein Wunder tun, um sein Versprechen zu halten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Abrahams Besuch (Der Herr zu Besuch bei Abraham in Mamre) Bibeltext: 1. 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In der Mittagszeit sa\u00df Abraham oft in der T\u00fcr seines Zeltes und schaute hinaus. Um die Zeit war es dort so hei\u00df, dass man gar nicht raus gehen wollte. Und arbeiten konnte man in der Hitze auch nicht. Deshalb machte Abraham Mittagspause und ruhte sich aus. Er schaute umher. Um die Zeit war kaum ein Mensch drau\u00dfen zu sehen. Alle hatten sich in ihre Zelte verkrochen. Aber als Abraham an diesem Tag seine Mittagspause macht, sah er dass doch jemand in der Hitze unterwegs war. 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