{"id":45,"date":"2016-01-13T14:57:35","date_gmt":"2016-01-13T13:57:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=45"},"modified":"2016-01-13T14:58:17","modified_gmt":"2016-01-13T13:58:17","slug":"gott-ist-ein-gerechter-richter","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/gott-ist-ein-gerechter-richter\/","title":{"rendered":"Gott ist ein gerechter Richter"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nSodom und Gomorra<br \/>\n(Lots Frau schaut zur\u00fcck. Sodom und Gomorrha)<\/p>\n<p>Bibeltext: 1. Mose 18,16-19,29<br \/>\nLehre: Gott ist ein gerechter Richter.<\/p>\n<p>Bibelvers: Johannes 5,24a (Luth): Wer mein Wort h\u00f6rt und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht.<\/p>\n<p>Die drei G\u00e4ste von Abraham brachen auf. Und Abraham begleitete sie. \u201eAbraham\u201c, sprach Gott zu ihm, \u201eDu sollst der Vater eines gro\u00dfen Volkes werden. Deshalb will ich dir auch erz\u00e4hlen, was geschehen wird.\u201c Abraham h\u00f6rte gut zu. \u201eDie Menschen von Sodom und von Gomorra sind sehr b\u00f6se. St\u00e4ndig s\u00fcndigen sie und h\u00f6ren nicht auf mich. Ich werde pr\u00fcfen, ob sie wirklich so sind und dann muss ich sie richten.\u201c<\/p>\n<p>Gott liebt die Menschen, aber Gott ist auch gerecht. Deshalb muss Gott auch S\u00fcnde bestrafen. Jeder, der etwas tut, was Gott nicht gef\u00e4llt, s\u00fcndigt. Die Menschen von Sodom und Gomorra s\u00fcndigten sehr viel und deshalb musste Gott sie bestrafen.<\/p>\n<p>Abraham erschrak. Er dachte sofort an Lot. Lot lebte doch auch in Sodom. Deshalb betete Abraham zu Gott: \u201eHerr, du bist doch gerecht, du wirst doch nicht den Gerechten mit den Gottlosen zusammen richten. Vielleicht gibt es ja in Sodom 50 gerechte Menschen, die dir gehorchen. Dann kannst du doch nicht die ganze Stadt deshalb vernichten.\u201c Gott ist ein gerechter Richter. Deshalb sagte er auch zu Abraham: \u201eWenn in der Stadt 50 gerechte Menschen leben, dann werde ich die Stadt verschonen und sie nicht vernichten.\u201c Abraham war froh, aber sofort sprach er weiter zu Gott: \u201eHerr, was ist denn, wenn nur 45 Gerechte in der Stadt leben? Du kannst doch dann nicht die ganze Stadt vernichten.\u201c Gott h\u00f6rte auf Abraham: \u201eGut, wenn es 45 Menschen gibt, die mir gehorchen, dann werde ich die Stadt verschonen.\u201c<\/p>\n<p>Abraham war immer noch nicht zufrieden: \u201eUnd wenn es nur 40 Gerechte sind?\u201c \u2013 \u201eAuch dann werde ich wegen der 40 Gerechten der Stadt nichts tun.\u201c \u2013 \u201eSei mir nicht b\u00f6se, Herr. Aber, was ist, wenn es nur 30 sind?\u201c \u2013 \u201eDann werde ich die Stadt verschonen\u201c, antwortete Gott. Gott ist gerecht. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet. Aber weil Gott ein gerechter Richter ist, muss er jeden richten, der nicht an ihn glaubt und der nicht auf ihn h\u00f6rt.<\/p>\n<p>\u201eWenn aber nur 20 Gerechte in der Stadt sind?\u201c, fragte Abraham weiter. \u201eAuch dann will ich die Stadt nicht zerst\u00f6ren\u201c, erkl\u00e4rte Gott. \u201eAber, wenn es nur 10 sind?\u201c \u2013 \u201eAuch bei 10 Gerechten werde ich alle verschonen.\u201c Immer wieder hatte Abraham nachgefragt. Jetzt war er bei 10 gerechten Menschen in der Stadt Sodom angekommen. Und Gott versprach: \u201eWenn es in Sodom 10 Menschen gibt, die auf mich h\u00f6ren, dass wird der Stadt nichts geschehen.\u201c Abraham war zufrieden. Er dachte an Lot und seine Familie. Sie waren gerecht und glaubten an Gott, dass wusste er. Und Abraham wusste, dass Gott ein gerechter Richter ist. Abraham kehrte zur\u00fcck zu seinen Zelten.<\/p>\n<p>Am Abend kamen die zwei Engel Gottes nach Sodom. Lot sa\u00df am Eingang der Stadt und sah sie. Sofort stand er auf und begr\u00fc\u00dfte sie herzlich. \u201eWollt ihr diese Nacht bei mir \u00fcbernachten?\u201c, fragte er die Fremden. \u201eMorgen k\u00f6nnt ihr dann weitergehen.\u201c \u201eNein danke, wir k\u00f6nnen doch auch hier drau\u00dfen \u00fcbernachten\u201c, erkl\u00e4rten die beiden M\u00e4nner. Aber Lot \u00fcberredete sie, dass sie schlie\u00dflich doch mitkamen. Er nahm sie mit in sein Haus und bereitete ein gutes Abendessen vor. Lot war gerecht und deshalb war er auch freundlich zu den G\u00e4sten.<\/p>\n<p>Aber die anderen Menschen in Sodom waren nicht gerecht. Sie waren b\u00f6se. Als sie h\u00f6rten, dass die zwei M\u00e4nner als G\u00e4ste bei Lot sind, umringten sie Lots Haus. \u201eLot\u201c, schrien die M\u00e4nner von Sodom \u201ewo sind die Fremden? Warum hast du sie mit ins Haus genommen. Bring sie raus. Wir wollen sie \u00fcberfallen.\u201c Lot erschrak. Die M\u00e4nner waren seine G\u00e4ste und er wollte ihnen helfen. Schnell ging er vors Haus und zog die T\u00fcr hinter sich zu. \u201eNein!\u201c, sagte er zu den M\u00e4nnern von Sodom. \u201eDie Fremden sind meine G\u00e4ste. Ihr sollt ihnen nichts B\u00f6ses tun.\u201c<\/p>\n<p>Jetzt wurden die M\u00e4nner von Sodom richtig w\u00fctend auf Lot. \u201eDu geh\u00f6rst gar nicht zu uns!\u201c, schrien sie. Warum spielst du dich als Richter hier auf.\u201c Und ehe Lot etwas tun konnte, kamen die M\u00e4nner schon auf ihn zu gerannt. \u201eJetzt werden sie mich umbringen\u201c, dachte Lot. Aber stattdessen sp\u00fcrte er eine Hand, die ihn wegzog. Seine G\u00e4ste hatten leise die T\u00fcr ge\u00f6ffnet und zogen Lot schnell ins Haus. Die M\u00e4nner von Sodom wollten hinterher, aber pl\u00f6tzlich konnten sie nichts mehr sehen. Die G\u00e4ste von Lot waren Engel Gottes und sie machten, dass die M\u00e4nner nichts mehr sehen konnten. Noch einen Moment suchten die M\u00e4nner die T\u00fcr von Lots Haus. Aber dann gaben sie auf und gingen weg.<\/p>\n<p>Lot war gerecht, aber sonst war niemand Gerechtes in Sodom. Gott hatte versprochen, die Stadt zu verschonen, wenn es 10 Gerechte dort gibt. Aber die gab es nicht. Nur Lot und seine Familie glaubten an Gott. Das Urteil \u00fcber die Stadt Sodom war klar. Gott musste sie richten, denn Gott ist ein gerechter Richter, der S\u00fcnde bestrafen muss. Aber weil Gott gerecht ist, wollte er Lot besch\u00fctzen. \u201eLot, fliehe mit deiner ganzen Familie von hier!\u201c, sagten die Engel zu Lot. \u201eGott wird die Stadt vernichten. Nimm alle mit, die zu dir geh\u00f6ren, damit du gerettet wirst.\u201c Lot bereitete alles vor. Er packte die n\u00f6tigsten Dinge zusammen. Lot hatte eine Frau und zwei T\u00f6chter. Die beiden T\u00f6chter von Lot waren verlobt. Lot lief schnell zu den Verlobten seiner T\u00f6chter hin: \u201eIhr m\u00fcsst die Stadt mit uns verlassen. Gott wird die Stadt richten, nur wenn ihr flieht, seid ihr sicher.\u201c \u201eSo ein Quatsch\u201c, entgegneten sie und lachten Lot aus. Sie wollten nicht gehen. Sie hatten die Strafe verdient. Trotzdem gab Gott ihnen die M\u00f6glichkeit, gerettet zu werden. Doch sie wollten nicht.<\/p>\n<p>Niemand ist wirklich gerecht vor Gott. Auch du nicht und ich. Wir alle sind S\u00fcnder und haben eigentlich Strafe verdient. Wegen unserer S\u00fcnde k\u00f6nnen wir nicht zu Gott kommen. Aber Gott m\u00f6chte uns retten. Jesus ist deshalb f\u00fcr deine und meine S\u00fcnden gestorben. Wenn du daran glaubst und Gott um Vergebung bittest, dann bist du gerettet. Dann vergibt Gott dir und du wirst nicht gerichtet werden. Willst du das? Glaubst du daran?<\/p>\n<p>Die beiden M\u00e4nner glaubten nicht daran, was Lot sagte. Aber Lot und seine Familie wussten, dass sie in Gefahr waren. Jetzt wurde es schon morgens. \u201eBeeilt euch!\u201c, sagten die Engel immer wieder. Schlie\u00dflich nahmen sie Lot, seine Frau und seine beiden T\u00f6chter an die Hand und zogen sie aus der Stadt heraus. Vor der Stadt lie\u00dfen die Engel sie los. \u201eLauft schnell, bleibt nicht stehen und schaut auch nicht zur\u00fcck!\u201c, warnten sie. \u201eFlieht in die Berge, damit ihr nicht sterben m\u00fcsst.\u201c<\/p>\n<p>\u201eK\u00f6nnen wir nicht in die Stadt Zoar fliehen? Sie ist hier ganz in der N\u00e4he und ist sehr klein. Lass uns doch dort hin gehen\u201c, bat Lot. \u201eOkay\u201c, sagten die Engel. \u201eDann lauft schnell nach Zoar. Aber bleibt nicht stehen und schaut euch auch nicht um!\u201c Lot und seine Familie beeilten sich. Sie waren froh, als sie in Zoar ankamen. Dann h\u00f6rten sie auch schon, was hinter ihnen geschah. Feuer kam vom Himmel und Sodom und Gomorra und das ganze Land darum verbrannte. \u201eSchaut euch nicht um!\u201c, hatten die Engel gewarnt. \u201eNur, wenn ihr nach Zoar flieht, werdet ihr gerettet.\u201c Gott ist ein gerechter Richter. Deshalb wollte er Lot und seine Familie retten. Die Engel hatten ihm genau gesagt, wie sie gerettet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aber Lots Frau war immer langsamer geworden. \u201eWarum laufen wir nur weg?\u201c, dachte sie sich. \u201eEs war doch so sch\u00f6n in Sodom. Vielleicht stimmt es ja gar nicht, was die Engel gesagt haben.\u201c Schlie\u00dflich blieb sie stehen. Ihr Mann und ihre T\u00f6chter waren schon vorgelaufen. Aber sie blieb stehen. Dann drehte sie sich um und schaute zur\u00fcck. Aber in dem Moment viel schon das Feuer vom Himmel. Die St\u00e4dte verbrannten und Lots Frau wurde zu einer Salzs\u00e4ule. Sie hatte keine M\u00f6glichkeit mehr, gerettet zu werden, denn sie hatte nicht auf Gott geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Lot und seine T\u00f6chter waren in Zoar sicher. Gott ist gerecht und deshalb hatte er sie gerettet. Gott m\u00f6chte dich auch retten. Du kannst nur gerettet werden, wenn du an Jesus glaubst. Glaube an ihn und bitte ihn um Vergebung f\u00fcr deine S\u00fcnden.<\/p>\n<p>Gott hatte Abraham vorher gesagt, was geschehen wird. \u201eWenn es nur 10 Gerechte gibt, dann werde ich die Stadt verschonen\u201c, hatte Gott versprochen. Aber die gab es nicht. Deshalb hatten Sodom und auch Gomorra die Strafe verdient. Als Abraham am n\u00e4chsten Morgen aufwachte, ging er sofort los. Er ging auf einen kleinen Berg, von dem aus er die St\u00e4dte Sodom und Gomorra sehen konnte. Aber er sah sie nicht mehr. Alles war voller Feuer und \u00fcberall war Rauch zu sehen.<\/p>\n<p>Abraham dankte Gott, dass er Lot gerettet hatte. Lot wurde gerettet, weil er an Gott glaubte. Auch uns bietet Gott Rettung an, wenn wir an ihn glauben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Sodom und Gomorra (Lots Frau schaut zur\u00fcck. Sodom und Gomorrha) Bibeltext: 1. Mose 18,16-19,29 Lehre: Gott ist ein gerechter Richter. Bibelvers: Johannes 5,24a (Luth): Wer mein Wort h\u00f6rt und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht. Die drei G\u00e4ste von Abraham brachen auf. Und Abraham begleitete sie. \u201eAbraham\u201c, sprach Gott zu ihm, \u201eDu sollst der Vater eines gro\u00dfen Volkes werden. Deshalb will ich dir auch erz\u00e4hlen, was geschehen wird.\u201c Abraham h\u00f6rte gut zu. \u201eDie Menschen von Sodom und von Gomorra sind sehr b\u00f6se. St\u00e4ndig s\u00fcndigen sie und h\u00f6ren nicht auf mich. Ich werde pr\u00fcfen, ob sie wirklich so sind und dann muss ich sie richten.\u201c Gott liebt die Menschen, aber Gott ist auch gerecht. Deshalb muss Gott auch S\u00fcnde bestrafen. Jeder, der etwas tut, was Gott nicht gef\u00e4llt, s\u00fcndigt. Die Menschen von Sodom und Gomorra s\u00fcndigten sehr viel und deshalb musste Gott sie bestrafen. Abraham erschrak. Er dachte sofort an Lot. Lot lebte doch auch in Sodom. Deshalb betete Abraham zu Gott: \u201eHerr, du bist doch gerecht, du wirst doch nicht den Gerechten mit den Gottlosen zusammen richten. Vielleicht gibt es ja in Sodom 50 gerechte Menschen, die dir gehorchen. Dann kannst du doch nicht die ganze Stadt deshalb vernichten.\u201c Gott ist ein gerechter Richter. 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