{"id":52,"date":"2016-01-13T15:01:45","date_gmt":"2016-01-13T14:01:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=52"},"modified":"2016-01-13T15:01:45","modified_gmt":"2016-01-13T14:01:45","slug":"jeder-ist-gott-wichtig","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/jeder-ist-gott-wichtig\/","title":{"rendered":"Jeder ist Gott wichtig"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nHagar und Ismael<br \/>\n(Ismaels Vertreibung)<\/p>\n<p>Bibeltext: 1. Mose 21,8-21<br \/>\nLehre: Jeder ist Gott wichtig.<\/p>\n<p>Bibelvers: Jesaja 41,10a (Luth): F\u00fcrchte dich nicht, denn ich bin bei dir.<\/p>\n<p>\u201eJetzt bin ich nicht mehr wichtig. Niemand will mich haben\u201c, so dachte Ismael. Am Anfang war alles anders gewesen. Weil Sara, Abrahams erste Frau keine Kinder bekommen konnte, hat Abraham noch ihre Magd Hagar geheiratet. Und Hagar und Abraham haben dann zusammen einen Sohn bekommen. Das war Ismael. Abraham war schon alt und hatte sein Leben lang auf Kinder gewartet. Deshalb war er so froh, dass er Ismael hatte und er liebte Ismael sehr. Sara mochte ihn nicht so sehr, aber das war Ismael fast egal. Denn sein Vater Abraham und seine Mutter Hagar liebten ihn.<\/p>\n<p>Doch dann wurde mit einem Mal alles anders. Denn was niemand gedacht hatte, geschah doch noch. Sara bekam auch einen Sohn. Und das war der Sohn, den Gott Abraham versprochen hatte. Ismael war der \u00e4ltere, er war 13 Jahre \u00e4lter. Aber Isaak war der wichtigere. Jeder liebte ihn und es gab ein riesiges Fest, als er geboren wurde. Auch sein Vater Abraham hatte kaum noch Zeit f\u00fcr Ismael. \u201eIch bin niemandem mehr wichtig\u201c, dachte sich Ismael.<\/p>\n<p>Vielleicht denkst du manchmal so. Vielleicht gibt es Zeiten, in denen deine Eltern nicht so viel Zeit f\u00fcr dich haben. Oder deine Freundin k\u00fcmmert sich nicht mehr um dich. Du denkst, niemand interessiert sich f\u00fcr dich. Wei\u00dft du was? Gott liebt dich und du bist Gott sehr wichtig. Egal wie du bist oder was andere \u00fcber dich sagen: Gott liebt dich!<\/p>\n<p>Ismael f\u00fchlte sich trotzdem ungeliebt. Deshalb mochte er seinen kleinen Halbbruder Isaak gar nicht. Und wenn niemand hinschaute, dann \u00e4rgerte er seinen kleinen Bruder und machte sich \u00fcber ihn lustig. Aber Sara, Isaaks Mutter, passte gut auf ihren kleinen Sohn auf. Sie sah, dass Ismael ihn \u00e4rgerte. Weil Ismael aber nicht auf sie h\u00f6rte, ging sie zu Abraham.<\/p>\n<p>\u201eAbraham, du musst Hagar wegschicken. Sie und ihr Sohn sollen nicht mehr hier wohnen\u201c, klagte Sara bei Abraham. \u201eIsaak ist doch der richtige Sohn von dir. Ismael ist nur der Sohn von einer Magd. Er soll nicht als dein Sohn gelten. Ich will nicht, dass Ismael auch mal etwas von allem erbt, sondern nur Isaak soll alles erben.\u201c Sara war schon immer neidisch auf Hagar und ihren Sohn gewesen und jetzt wollte sie ihn loswerden. Abraham wusste erst nicht, was er dazu sagen sollte. Er liebte Ismael auch. Ismael war doch auch sein Sohn, auch wenn seine Mutter nur eine Magd war.<\/p>\n<p>Abraham fragte Gott um Rat. \u201eMach dir keine Sorgen um die Magd und um deinen Sohn!\u201c, antwortete Gott. \u201eTue alles so, wie Sara gesagt hat. Schicke Ismael weg. Isaak ist der Sohn, den ich dir versprochen habe. Nur er soll dein Erbe sein.\u201c Vielleicht dachte sich Abraham jetzt: \u201eUnd was ist mit Ismael? Ist dir Ismael egal?\u201c Gott war Ismael nicht egal. Aber Gott hat f\u00fcr jeden Menschen einen anderen Plan. Der Plan f\u00fcr Isaak war, dass aus ihm das Volk wird, das Gott Abraham als Nachkommen versprochen hat. Das war nicht der Plan f\u00fcr Ismael. Aber Gott liebte Ismael auch, denn Gott liebt jeden Menschen. Und Gott k\u00fcmmerte sich auch um Ismael. \u201eIch will auch Ismael zu einem gro\u00dfen Volk machen, weil er dein Sohn ist\u201c, versprach Gott Abraham.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen stand Abraham fr\u00fch auf. Er bereitete etwas Brot vor und f\u00fcllte einen Schlauch mit frischem Wasser. Das alles gab er Hagar. \u201eIhr m\u00fcsst gehen\u201c, sagte er zu ihr. Dann verabschiedete er sich von der Magd und von seinem Sohn. Hagar und Ismael gingen weg. Ich denke mir, dass Ismael sehr traurig war. Jetzt konnte er nicht mal mehr bei seinem Vater bleiben. Liebte ihn denn \u00fcberhaupt jemand? Wortlos lief er neben seiner Mutter her. Aber Hagar wusste auch nicht, wohin sie gehen sollte. Sie lief in die W\u00fcste und irrte dort hin und her. Es war sehr hei\u00df und beide waren sehr traurig. Bald hatten sie das Wasser ausgetrunken.<\/p>\n<p>\u201eMama, ich habe Durst\u201c, sagte Ismael zu seiner Mutter. Hagar zuckte mit den Schultern. \u201eWir haben nichts mehr\u201c, seufzte sie. Der Durst wurde immer st\u00e4rker und Ismael wurde immer schw\u00e4cher. Ohne Wasser kann man nicht \u00fcberleben und erst recht nicht in der W\u00fcste. Das wusste auch Hagar. \u201eJetzt ist alles vorbei. Jetzt m\u00fcssen wir sterben\u201c, dachte sie sich. Als Ismael nicht mehr weiter konnte, legte sie ihn unter einen Strauch in den Schatten. Dann ging sie etwas weiter und setzte sich dort hin. Sie konnte nicht bei Ismael bleiben, sie hatte zu viel Angst, dass er jetzt sterben m\u00fcsste. \u201eIch kann es nicht mit ansehen, wie er stirbt\u201c, jammerte sie. Tr\u00e4nen traten in ihre Augen. Sie waren jetzt ganz alleine.<\/p>\n<p>Aber trotzdem gab es jemanden, der sie sah. Gott wusste, wie es ihnen ging. Gott war bei ihnen. Gott liebte Ismael genauso, auch wenn er nicht der Lieblingssohn von Abraham war, auch wenn er jetzt sogar von seinem Vater weg musste. Gott liebt jeden. Auch dich. Du bist nicht zu unwichtig f\u00fcr Gott. Auch wenn manche Menschen dich vielleicht nicht beachten, Gott bist du wichtig. Er ist immer bei dir. Du kannst ihm vertrauen. Er war auch bei Ismael und h\u00f6rte, wie er und seine Mutter weinten.<\/p>\n<p>\u201eHagar, was ist mit dir?\u201c, h\u00f6rte Hagar pl\u00f6tzlich in der W\u00fcste eine Stimme. Es war ein Engel, den Gott zu ihr geschickt hatte. \u201eHab keine Angst!\u201c, sagte der Engel. \u201eGott ist bei euch. Er h\u00f6rt euch und er passt auf euch auf.\u201c Endlich merkte Hagar wieder, dass Gott da war. Gott w\u00fcrde ihnen helfen, denn Gott liebte auch sie. \u201eSteh auf!\u201c, sagte der Engel weiter. \u201eNimm den Jungen an die Hand und geht weiter. Ich werde euch segnen. Ich werde Ismael zu einem gro\u00dfen Volk machen.\u201c<\/p>\n<p>Dann war der Engel verschwunden. Hagar schaute auf. Und da zeigte Gott ihr, dass ganz in der N\u00e4he ein Brunnen war. Sofort sprang Hagar auf und lief zu dem Brunnen. Sie holte ihren Schlauch und f\u00fcllte ihn neu mit Wasser. Dann lief sie zu Ismael und gab Ismael etwas zu trinken. Beide tranken, bis sie genug hatten. Jetzt ging es ihnen wieder besser. Sie konnten aufstehen und weiter gehen, bis sie einen Ort fanden, an dem sie wohnen bleiben konnten. Gott segnete auch Ismael, denn er liebte ihn.<\/p>\n<p>Auch du bist Gott wichtig. Er interessiert sich f\u00fcr dich, er liebt dich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Hagar und Ismael (Ismaels Vertreibung) Bibeltext: 1. Mose 21,8-21 Lehre: Jeder ist Gott wichtig. Bibelvers: Jesaja 41,10a (Luth): F\u00fcrchte dich nicht, denn ich bin bei dir. \u201eJetzt bin ich nicht mehr wichtig. Niemand will mich haben\u201c, so dachte Ismael. Am Anfang war alles anders gewesen. Weil Sara, Abrahams erste Frau keine Kinder bekommen konnte, hat Abraham noch ihre Magd Hagar geheiratet. Und Hagar und Abraham haben dann zusammen einen Sohn bekommen. Das war Ismael. Abraham war schon alt und hatte sein Leben lang auf Kinder gewartet. Deshalb war er so froh, dass er Ismael hatte und er liebte Ismael sehr. Sara mochte ihn nicht so sehr, aber das war Ismael fast egal. Denn sein Vater Abraham und seine Mutter Hagar liebten ihn. Doch dann wurde mit einem Mal alles anders. Denn was niemand gedacht hatte, geschah doch noch. Sara bekam auch einen Sohn. Und das war der Sohn, den Gott Abraham versprochen hatte. Ismael war der \u00e4ltere, er war 13 Jahre \u00e4lter. Aber Isaak war der wichtigere. Jeder liebte ihn und es gab ein riesiges Fest, als er geboren wurde. Auch sein Vater Abraham hatte kaum noch Zeit f\u00fcr Ismael. \u201eIch bin niemandem mehr wichtig\u201c, dachte sich Ismael. Vielleicht denkst du manchmal so. Vielleicht gibt es Zeiten, in denen deine Eltern nicht so viel Zeit f\u00fcr dich haben. Oder deine Freundin k\u00fcmmert sich nicht mehr um dich. Du denkst, niemand interessiert sich f\u00fcr dich. Wei\u00dft du was? 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