{"id":60,"date":"2016-01-13T15:09:25","date_gmt":"2016-01-13T14:09:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=60"},"modified":"2016-01-13T15:09:25","modified_gmt":"2016-01-13T14:09:25","slug":"vertraue-auf-gott","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/vertraue-auf-gott\/","title":{"rendered":"Vertraue auf Gott"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nGestohlener Segen<br \/>\n(Jakobs Betrug)<\/p>\n<p>Bibeltext: 1. Mose 27,1-28,5<br \/>\nLehre: Vertraue auf Gott.<\/p>\n<p>Bibelvers: Spr. 3,5 (Luth): Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand.<\/p>\n<p>\u201eJakob, komm schnell zu mir!\u201c, rief ihm seine Mutter Rebekka zu. Jakob h\u00f6rte schon an ihrer Stimme, dass irgendetwas nicht stimmte. \u201eWas ist denn los?\u201c, fragte er besorgt. Rebekka berichtete, was sie soeben geh\u00f6rt hatte: \u201eDein Vater Isaak hat deinen Bruder Esau zu sich gerufen. Esau soll ein Tier jagen und daraus deinem Vater sein Lieblingsessen kochen. Dann will Isaak ihn segnen.\u201c Jakob verstand sofort, was das bedeutete.<\/p>\n<p>Bevor ein Vater zu der Zeit starb, segnete er den erstgeborenen Sohn. Damit bekam er einen besonderen Segen von Gott. Und jetzt wollte Isaak seinen \u00e4ltesten Sohn segnen. \u201eAber\u201c, wand Jakob ein, \u201eEsau hat mir doch sein Erstgeburtsrecht verkauft. Ich m\u00fcsste doch den Segen bekommen. Au\u00dferdem hat Gott dir doch schon vor unserer Geburt gesagt, dass ich der bin, der besonders gesegnet sein sollte.\u201c Das stimmte. Gott hatte gesagt, dass Jakob der gesegnete Sohn sein sollte, obwohl Esau der \u00e4ltere war. Und deshalb konnten sich Jakob und auch Rebekka eigentlich auf Gott verlassen. Aber jetzt waren beide ganz unruhig. \u201eWir m\u00fcssen doch etwas tun!\u201c, \u00fcberlegte Jakob.<\/p>\n<p>\u201eH\u00f6r mir genau zu, ich habe einen Plan\u201c, erkl\u00e4rte Rebekka ihrem Lieblingssohn. \u201eEsau ist jetzt auf dem Feld um zu jagen. Wir haben etwas Zeit. Geh zur Herde und hole mir zwei Ziegenb\u00f6cke. Ich werde daraus deinem Vater sein Lieblingsessen zubereiten. Dann wirst du es ihm bringen und er wird dich segnen.\u201c Jakob \u00fcberlegte. Sein Vater war schon sehr alt und er konnte nichts mehr sehen. Daher w\u00fcrde er nicht sehen, dass es eigentlich Jakob war. Aber Jakob hatte trotzdem Zweifel. \u201eDu wei\u00dft doch, Esau ist behaart, auch an den Armen hat er viele Haare, aber ich nicht. Unser Vater k\u00f6nnte mich doch anfassen und dann merkt er sofort, dass ich es bin und nicht Esau. Dann denkt er, ich w\u00e4re ein Betr\u00fcger und wird mich verfluchen statt mich zu segnen.\u201c<\/p>\n<p>Jakob wusste, dass es eigentlich nicht in Ordnung war. Aber am meisten hatte er Angst davor, erwischt zu werden. Aber Rebekka beruhigte ihn: \u201eGehorche mir einfach und hole die Tiere!\u201c Rebekka wollte selbst alles in die Hand nehmen. Sie vertraute nicht auf Gott. Aber wir k\u00f6nnen auf Gott vertrauen. Gott wei\u00df alles, er kennt alles, er kennt dich und wei\u00df auch, was du brauchst. Und Gott kann alles tun, was er will. Deshalb kannst du ihm vertrauen. Versuche nicht, selbst ein Problem auf schlechte Art und Weise zu l\u00f6sen. Warte lieber ab und vertraue Gott. Er wird helfen.<\/p>\n<p>Jakob vertraute nicht, er gehorchte seiner Mutter und holte schnell die Ziegenb\u00f6cke von der Weide. Rebekka bereitete daraus das Lieblingsessen von Isaak vor. Dann holte sie einige Kleidung von Esau und gab sie Jakob. \u201eZieh das an!\u201c, forderte sie ihn auf. Jakob gehorchte. Dann nahm Rebekka das Fell von den Ziegen und band es Jakob um die H\u00e4nde und um den Hals. Jetzt f\u00fchlten sie sich nicht mehr so glatt an, sondern so behaart wie Esaus H\u00e4nde. Rebekka gab Jakob das Essen in die Hand und schickte ihm los.<\/p>\n<p>Jakobs Herz klopfte und ihm war nicht ganz wohl. Aber langsam ging er zum Zelt seines Vaters. \u201eMein Vater!\u201c, rief er Isaak zu. Isaak konnte nicht sehen, wer da zu ihm kam. Deshalb fragte er: \u201eWer bist du, mein Sohn?\u201c \u201eIch bin Esau, dein erstgeborener Sohn\u201c, log Jakob, \u201eIch habe das Essen vorbereitet, so wie du es wolltest. Komm und iss und dann segne mich.\u201c Isaak war verwundert: \u201eDas ging aber schnell! Wie hast du das Tier so schnell jagen k\u00f6nnen?\u201c \u201eGott hat mir geholfen\u201c, log Jakob wieder.<\/p>\n<p>\u201eKomm zu mir\u201c, bat Isaak seinen Sohn, \u201eIch will dich anfassen, damit ich merke, ob du Esau bist oder nicht.\u201c Jakob ging auf seinen Vater zu. Sein Herz schlug noch schneller. Jetzt w\u00fcrde sich zeigen, ob er seinen Vater \u00fcberlisten konnte oder nicht. Er reichte Isaak seine H\u00e4nde. Isaak faste ihn an und sp\u00fcrte das Ziegenfell. \u201eDu h\u00f6rst dich an wie Jakob, aber die H\u00e4nde sind die von Esau\u201c, sagte Isaak. \u201eBist du wirklich Esau?\u201c, fragte Isaak dann noch einmal. \u201eJa, ich bin es\u201c, erkl\u00e4rte Jakob ohne zu z\u00f6gern. Jetzt gab es kein Zur\u00fcck mehr. Er hatte angefangen zu l\u00fcgen und konnte nicht mehr aus der Sache heraus. Und das alles, weil er nicht auf Gott vertraut hatte.<\/p>\n<p>Aber Isaak schien nichts zu merken: \u201eBring mir das Essen!\u201c, bat er seinen Sohn. Jakob brachte ihn das Essen, dass seine Mutter zubereitet hatte und gab ihm auch etwas zu trinken. Isaak schmeckte es sehr gut. Jakob schaute unruhig zu. Immer wieder schaute er zum Zelteingang. Er hatte Angst, dass Esau dort auf einmal auftauchte. Aber Esau war nirgendwo zu sehen. Endlich hatte Isaak aufgegessen. \u201eKomm zu mir, mein Sohn, ich m\u00f6chte dir einen Kuss geben\u201c, forderte Isaak Jakob auf. Jakob kam zu ihm und gab ihm einen Kuss. Isaak roch die Kleidung, die Jakob anhatte. Er hatte ja Esaus Kleider angezogen. \u201eIch kann riechen, dass du es bist, Esau\u201c, sagte Isaak.<\/p>\n<p>Und dann segnete Isaak Jakob endlich. \u201eGott soll dich segnen\u201c, sprach er. \u201eDeine Ernte soll immer gro\u00df sein und du sollst genug Getreide und Wein haben. Du wirst \u00fcber viele V\u00f6lker herrschen und du wirst der Herr \u00fcber deine Br\u00fcder sein.\u201c Als Jakob wieder das Zelt verlie\u00df, war er erleichtert. Er hatte den Segen bekommen, so wie er schon das Erstgeburtsrecht erkauft hatte. Jetzt war alles gut geworden, weil er und seine Mutter, zusammen seinen Vater betrogen hatten.<\/p>\n<p>Aber war wirklich alles gut? Jakob hatte gelogen, seinen eigenen Vater \u00fcberlistet. Er hatte nicht auf Gott vertraut. Dabei hat Gott einen guten Weg f\u00fcr jeden von uns. Gott hat auch f\u00fcr dich alles vorbereitet. Und er wird alles gut f\u00fchren. In der Bibel steht: wenn wir zu Gott geh\u00f6ren, dann wird uns alles zum Besten dienen. Versuche nicht, Unrecht zu tun, damit es dir gut geht. Vertraute stattdessen auf Gott, er wird alles gut machen.<\/p>\n<p>Jakob dachte, alles w\u00e4re in Ordnung. Aber fr\u00fcher oder sp\u00e4ter w\u00fcrde Esau zur\u00fcckkommen. Und das geschah auch. Esau hatte auf der Jagd etwas gefangen und das Lieblingsessen seines Vaters zubereitet. Jetzt ging er mit dem Essen zu Isaak hinein. \u201eVater, komm und iss, ich habe alles f\u00fcr dich vorbereitet\u201c, rief Esau ihm zu. Isaak war verwundert. \u201eWer bist du?\u201c, fragte er. \u201eIch bin Esau, dein erstgeborener Sohn\u201c, antwortete Esau. Isaak erschrak. \u201eAber eben war doch schon jemand hier und hat mir das Essen gebracht und ich habe ihn gesegnet, wer war das denn?\u201c, fragte er. Esau war schnell klar, wer ihn um seinen Segen betrogen hatte. Er fing an zu jammern und weinen und war sehr traurig. \u201eSegne mich auch, Vater\u201c, bettelte er, \u201ehast du denn keinen Segen mehr f\u00fcr mich?\u201c<\/p>\n<p>\u201eDen Segen kann ich nicht \u00e4ndern\u201c, erkl\u00e4rte Isaak. \u201eIch habe deinen Bruder mit guter Ernte und Wein gesegnet und ihn als Herr \u00fcber dich gesetzt.\u201c \u201eJetzt hat er mich schon zweimal \u00fcberlistet\u201c, jammerte Esau, \u201eerst hat er mir das Erstgeburtsrecht genommen und jetzt den Segen.\u201c Isaak konnte nichts mehr daran \u00e4ndern. Der Segen des Vaters galt damals sehr viel. Jakob war jetzt der, der alles hatte. Jakob hatte gewonnen, oder? Esau war so w\u00fctend auf Jakob, dass er beschloss, ihn umzubringen. \u00dcberall redete er davon und so h\u00f6rte es auch Rebekka. Schnell holte sie Jakob zu sich: \u201eDu muss fliehen, Esau will dich umbringen\u201c, bat sie ihren Lieblingssohn. \u201eGeh zu meinem Bruder Laban nach Haran und bleibe dort, bis Esau nicht mehr so w\u00fctend ist.\u201c<\/p>\n<p>Dann sprach Rebekka mit Isaak: \u201eLass uns doch Jakob zu meinem Bruder Laban schicken. Ich m\u00f6chte nicht, dass er eine Frau von hier heiratet. Sie glauben nicht an Gott. Er soll sich in Haran eine Frau suchen.\u201c Isaak stimmte zu. Und so floh Jakob vor seinem Bruder. Er hatte zwar jetzt den Segen seines Vaters, aber er war zum Betr\u00fcger geworden und musste vor seinem eigenen Bruder fliehen. Und das, weil er nicht auf Gott vertraut hatte.<\/p>\n<p>Du kannst auf Gott vertrauen. Und wenn du dich unrecht behandelt f\u00fchlst, dann antworte nicht mit Unrecht. Bitte Gott, alles zu kl\u00e4ren und dann vertraue ihn. Er wird es richtig machen, denn er hat einen guten Plan f\u00fcr dich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Gestohlener Segen (Jakobs Betrug) Bibeltext: 1. Mose 27,1-28,5 Lehre: Vertraue auf Gott. Bibelvers: Spr. 3,5 (Luth): Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand. \u201eJakob, komm schnell zu mir!\u201c, rief ihm seine Mutter Rebekka zu. Jakob h\u00f6rte schon an ihrer Stimme, dass irgendetwas nicht stimmte. \u201eWas ist denn los?\u201c, fragte er besorgt. Rebekka berichtete, was sie soeben geh\u00f6rt hatte: \u201eDein Vater Isaak hat deinen Bruder Esau zu sich gerufen. Esau soll ein Tier jagen und daraus deinem Vater sein Lieblingsessen kochen. Dann will Isaak ihn segnen.\u201c Jakob verstand sofort, was das bedeutete. Bevor ein Vater zu der Zeit starb, segnete er den erstgeborenen Sohn. Damit bekam er einen besonderen Segen von Gott. 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