{"id":62,"date":"2016-01-13T15:10:23","date_gmt":"2016-01-13T14:10:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=62"},"modified":"2016-01-13T15:10:23","modified_gmt":"2016-01-13T14:10:23","slug":"gott-ist-trotzdem-bei-dir","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/gott-ist-trotzdem-bei-dir\/","title":{"rendered":"Gott ist trotzdem bei dir"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nJakob schaut die Himmelsleiter<br \/>\n(Jakobs Flucht und Traum)<\/p>\n<p>Bibeltext: 1. Mose 28,10-22<br \/>\nLehre: Gott ist trotzdem bei dir.<\/p>\n<p>Bibelvers: 2. Timotheus 2,13a (Luth): Sind wir untreu, so bleibt er doch treu.<\/p>\n<p>\u201eIch bringe ihn um! Ich bringe ihn um!\u201c Immer wieder kreisten dieser Worte seines Bruders in Jakobs Kopf herum. Esau war wirklich w\u00fctend gewesen. Kein Wunder, Jakob hatte ihren Vater betrogen und so Esaus Segen gestohlen. \u201eDu musst fliehen!\u201c, hatte seine Mutter Rebekka dann zu ihm gesagt. Jakob hatte kaum Zeit. Er verabschiedete sich von seiner Mutter und von seinem Vater, um nach Haran zu gehen. Haran war der Heimatort seiner Mutter. Es lag sehr weit weg. Er w\u00fcrde einige Tage unterwegs sein. Aber wenigstens war es auch weit weg von Esau.<\/p>\n<p>Jetzt hatte Jakob Zeit, nachzudenken. Denn er war allein. So lief er die einsame Stra\u00dfe entlang. Nur ab und zu kam ihm mal jemand entgegen. \u201eWar es wirklich so gut, was wir getan haben?\u201c, \u00fcberlegte er. Jetzt hatte er den Segen des Vaters, aber was brachte der ihm noch. Er musste fliehen, vielleicht fand Esau ihn sogar und brachte ihn um. Und seine Eltern sah er jetzt auch lange Zeit nicht mehr. Nein, es war wirklich nicht gut, was Jakob getan hatte. Er war zum Betr\u00fcger geworden, um Gottes Segen zu bekommen. Aber konnte Gott einen Betr\u00fcger \u00fcberhaupt noch segnen? Was ist, wenn Gott ihm nach dem, was er getan hatte, nun auch noch alleine lie\u00df.<\/p>\n<p>Gott hasst S\u00fcnde. Auch bei uns. Gott ist heilig, er tut nie etwas Falsches. Und es ist Gott nicht egal, wenn du schlechte Dinge tust. Aber trotz allem liebt Gott dich. Gott ist trotzdem bei dir. Gott war auch bei Jakob, die ganze Zeit. Jakob war schon viele Stunden gelaufen. Langsam ging die Sonne unter. Jakob war froh, als er nach Lus kam. Er suchte sich au\u00dferhalb der Stadt einen ruhigen Ort, an dem er \u00fcbernachten konnte. Er nahm einen flachen Stein, der dort lag, als Kopfkissen.<\/p>\n<p>Eigentlich war er zu aufgeregt zum Schlafen. In den letzten Tagen war so viel passiert. Aber jetzt war Jakob auch m\u00fcde. Er war weit gelaufen und war froh, dass er sich ausruhen konnte. Und so schlief er auch bald ein. Aber in dieser Nacht tr\u00e4umte Jakob. Es war ein besonderer Traum. Manchmal tr\u00e4umt man irgendetwas, das keine Bedeutung hat. Aber dieser Traum von Jakob war anders. Es war ein Traum von Gott. Zu Jakobs Zeit hat Gott \u00f6fter zu den Menschen in Tr\u00e4umen gesprochen. Es gab noch keine Bibel, in der man Gottes Wort lesen konnte. Jetzt sprach Gott zu Jakob durch diesen Traum.<\/p>\n<p>Im Traum sah Jakob eine gro\u00dfe Leiter. Sie stand vor ihm auf dem Boden. Er schaute noch oben, um zu sehen, wo die Leiter endete. Aber sie war sehr hoch. Sie ging bis in den Himmel hinein. W\u00e4hrend Jakob die Leiter anschaute, stiegen Engel die Leiter hoch und runter. Es war wie eine T\u00fcr zum Himmel. Sie war direkt hier vor Jakob. Jakob staunte. Hier unten stand er, der Betr\u00fcger. Er war sich nicht einmal sicher, ob Gott ihn noch liebte. Aber Gott war trotzdem bei ihm. Gott war genau hier bei Jakob. Er schickte seine Engel zu Jakob. Und dann sah Jakob oben an der Leiter Gott selbst stehen.<\/p>\n<p>\u201eIch bin der Herr, der Gott, den dein Gro\u00dfvater Abraham und dein Vater Isaak angebetet haben\u201c, sprach Gott zu ihm. \u201eSo wie ich bei deinem Vater und Gro\u00dfvater war, will ich auch bei dir sein. Ich will dich segnen und du wirst zu einem gro\u00dfen Volk werden. Deine Nachkommen werden so viel sein, wie der Sand. Man kann sie nicht z\u00e4hlen. Und all das Land, das du hier siehst, wird dir einmal geh\u00f6ren.\u201c Das war genau das Versprechen, das Gott schon Abraham und Isaak gegeben hatte. Jakob hatte gedacht, er hat versagt. Er war zum Betr\u00fcger geworden, aber Gott liebte ihn trotzdem und versprach auch ihn dasselbe.<\/p>\n<p>Auch wenn du denkst, du bist vielleicht zu schlecht, Gott ist trotzdem bei dir. Gott liebt dich und egal, was du getan hast, du kannst immer wieder zu Gott kommen. Wenn du ges\u00fcndigt hast, dann bitte Gott um Vergebung. Jesus selbst ist f\u00fcr deine S\u00fcnde gestorben, er hat die Strafe f\u00fcr deine S\u00fcnde auf sich genommen. Deshalb kann Gott dir vergeben und dich annehmen. Das m\u00f6chte Gott tun, egal, was du getan hast. Bitte ihn darum. Gott hat Jakob angenommen, den Betr\u00fcger, der seinen eigenen Vater \u00fcberlistet hatte.<\/p>\n<p>Gott gab Jakob noch ein besonderes Versprechen. (1. Mose 28,15 lesen:) \u201eUnd siehe, ich bin mit dir und will dich beh\u00fcten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land. Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich alles tue, was ich dir zugesagt habe.\u201c Gott war trotzdem bei Jakob. Und Gott versprach Jakob sogar, dass er eines Tages zu seiner Familie zur\u00fcck kehren konnte. Aber auch vorher schon wollte Gott jeden Tag bei Jakob sein und auf ihn aufpassen.<\/p>\n<p>Jetzt wachte Jakob auf. Er dachte einige Zeit \u00fcber seinen Traum nach. \u201eGott selbst ist wirklich hier an diesem Ort\u201c, dachte er, \u201eund ich wusste es gar nicht.\u201c Da bekam Jakob pl\u00f6tzlich Angst. \u201eWenn Gott selbst hier ist, dann ist der Ort heilig. Hier ist das Haus Gottes.\u201c Jakob wusste, dass Gott heilig und gerecht ist. Gott tut nie etwas falsches, er denkt nie etwas falsches, alles was er tut, ist richtig. Er ist heilig. Aber wir Menschen sind es nicht, wir sind s\u00fcndig. Aber Gott ist trotzdem bei uns. Und er kann uns vergeben und dann will er uns helfen, immer mehr so zu werden, dass wir zu ihm passen. Gott hatte Jakob vergeben.<\/p>\n<p>Jakob stand auf. Es war bereits fr\u00fcher Morgen. Diesen Ort wollte er nie vergessen. Er wollte sich immer daran erinnern, dass Gott ihm hier begegnet war. Deshalb nahm er den Stein, den er als Kopfkissen genommen hatte. Er stellte ihn auf und goss \u00d6l dar\u00fcber. Dieses Denkmal sollte ihn an seine Begegnung mit Gott erinnern. Jakob nannte den Ort \u201eBethel\u201c, das hei\u00dft \u201eHaus Gottes\u201c.<\/p>\n<p>Dann fasste Jakob einen Entschluss. Er hatte verstanden, dass Gott trotzdem immer bei ihm war. Gott hatte ihn angenommen und sehr viel versprochen. \u201eWenn Gott so viel f\u00fcr mich tut\u201c, dachte sich Jakob, \u201edann will ich auch f\u00fcr Gott leben.\u201c Jakob bete zu Gott: \u201eHerr, wenn du bei mir bist und mich auf dem Weg bewahrst, wenn du mir genug zu essen und anzuziehen gibst und mich dann wieder in Frieden zur\u00fcck zu meinen Vater bringst, dann sollst du mein Gott sein.\u201c<\/p>\n<p>Kannst du das auch sagen? Gott hat so viel f\u00fcr dich getan. Gott ist trotz allem immer bei dir. Er liebt dich, er hilft dir. Lass ihn deinen Gott sein. Das hei\u00dft, h\u00f6re auf ihn, gehorche ihn, lass ihn den Herr in deinem Leben sein. Jakob wollte mit diesem Gott leben. \u201eIch werde aus diesem Stein ein Gotteshaus machen\u201c, versprach er. \u201eUnd ich werde von allem, was du mir gibst, dir den zehnten Teil geben.\u201c<\/p>\n<p>Jetzt konnte Jakob in Frieden weiter gehen. Er hatte noch einen langen Weg vor sich bis nach Haran. Aber jetzt hatte Jakob keine Angst mehr. Er wusste, Gott ist trotzdem bei ihm. Denn Gott selbst hatte es ihm versprochen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Jakob schaut die Himmelsleiter (Jakobs Flucht und Traum) Bibeltext: 1. Mose 28,10-22 Lehre: Gott ist trotzdem bei dir. Bibelvers: 2. Timotheus 2,13a (Luth): Sind wir untreu, so bleibt er doch treu. \u201eIch bringe ihn um! Ich bringe ihn um!\u201c Immer wieder kreisten dieser Worte seines Bruders in Jakobs Kopf herum. Esau war wirklich w\u00fctend gewesen. Kein Wunder, Jakob hatte ihren Vater betrogen und so Esaus Segen gestohlen. \u201eDu musst fliehen!\u201c, hatte seine Mutter Rebekka dann zu ihm gesagt. Jakob hatte kaum Zeit. Er verabschiedete sich von seiner Mutter und von seinem Vater, um nach Haran zu gehen. Haran war der Heimatort seiner Mutter. Es lag sehr weit weg. Er w\u00fcrde einige Tage unterwegs sein. Aber wenigstens war es auch weit weg von Esau. Jetzt hatte Jakob Zeit, nachzudenken. Denn er war allein. So lief er die einsame Stra\u00dfe entlang. Nur ab und zu kam ihm mal jemand entgegen. \u201eWar es wirklich so gut, was wir getan haben?\u201c, \u00fcberlegte er. Jetzt hatte er den Segen des Vaters, aber was brachte der ihm noch. Er musste fliehen, vielleicht fand Esau ihn sogar und brachte ihn um. Und seine Eltern sah er jetzt auch lange Zeit nicht mehr. Nein, es war wirklich nicht gut, was Jakob getan hatte. Er war zum Betr\u00fcger geworden, um Gottes Segen zu bekommen. Aber konnte Gott einen Betr\u00fcger \u00fcberhaupt noch segnen? Was ist, wenn Gott ihm nach dem, was er getan hatte, nun auch noch alleine lie\u00df. Gott hasst S\u00fcnde. Auch bei uns. 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