{"id":66,"date":"2016-01-13T15:12:44","date_gmt":"2016-01-13T14:12:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=66"},"modified":"2016-01-13T15:12:44","modified_gmt":"2016-01-13T14:12:44","slug":"gott-passt-auf-seine-kinder-auf","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/gott-passt-auf-seine-kinder-auf\/","title":{"rendered":"Gott passt auf seine Kinder auf"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nJakobs Flucht vor Laban<\/p>\n<p>Bibeltext: 1. Mose 31,1-54<br \/>\nLehre: Gott passt auf seine Kinder auf.<\/p>\n<p>Bibelvers: 1. Mose 28,15a (Elb): Und siehe, ich bin mit dir, und ich will dich beh\u00fcten \u00fcberall, wohin du gehst.<\/p>\n<p>Jetzt war Jakob schon 20 Jahre bei Laban. Er hatte hart f\u00fcr ihn gearbeitet. Erst 14 Jahre lang, damit er Lea und Rahel heiraten durfte. In den Jahren danach hat Laban immer wieder versucht, Jakob zu betr\u00fcgen. Erst hat er gesagt: als Lohn bekommst du alle Schafe, die geboren werden und schwarze Flecken haben. Wenn dann viele Schafe mit schwarzen Flecken geboren wurden, sagte Laban: Nein, dein Lohn sind alle neugeborenen Schafe, die einfarbig sind. Aber Jakob arbeitete trotzdem weiter f\u00fcr Laban. Und Gott passt auf seine Kinder auf. Gott passte auch auf Jakob auf. Gott sorgte daf\u00fcr, dass Jakob trotzdem immer einen guten Lohn bekam. So hatte Jakob jetzt schon eine eigene gro\u00dfe Herde. Er war reich. Er sorgte weiter gut f\u00fcr Labans Tiere und er sorgte f\u00fcr seine eigenen Tiere und f\u00fcr seine Familie.<\/p>\n<p>Die S\u00f6hne von Laban, die Br\u00fcder von Rahel und Lea, sahen alles und sie waren neidisch. Sie waren neidisch, dass Gott Jakob so segnete. Deshalb gingen sie zu ihrem Vater und beschwerten sich. \u201eAlles was Jakob hat, hat er von dir\u201c, sagten sie. Auch Laban wurde neidisch und Jakob merkte, dass er ihn oft b\u00f6se anschaute. Gott sah das auch. \u201eEs ist Zeit, dass du wieder in dein Heimatland zu deiner Familie gehst\u201c, sagte Gott zu Jakob. \u201eIch will mit dir sein und auf dich aufpassen\u201c, versprach Gott noch.<\/p>\n<p>Gott passt auf seine Kinder auf. Geh\u00f6rst du zu Gottes Kindern? Jeder, der Jesus angenommen hat, ist ein Kind Gottes, der geh\u00f6rt zu Gott. Wenn du zu Gott geh\u00f6ren willst, dann sag ihm das. Bitte Gott um Vergebung f\u00fcr das, was du falsch getan hast und nimm Jesus als Retter an. Dann geh\u00f6rst du zu Gott und bist ein Kind Gottes. Und Gott passt auf seine Kinder auf. Er passt dann auch auf dich auf, wenn du z.B. Angst hast oder nicht mehr weiter wei\u00dft. Du kannst ihm vertrauen.<\/p>\n<p>\u201eIch passe auf dich auf!\u201c, hatte Gott Jakob versprochen. Und Jakob wollte auf Gott h\u00f6ren und in seine Heimat zur\u00fcckkehren. Aber er hatte Angst vor Laban. \u201eVielleicht l\u00e4sst Laban mich nicht gehen\u201c, \u00fcberlegte er. Deshalb wollte er heimlich weggehen. Er rief Rahel und Lea zu sich und erkl\u00e4rte ihnen, was er vorhatte. \u201eEuer Vater hat mich so oft betrogen. Aber Gott hat auf mich aufgepasst und alles gesehen. Er hat mich gesegnet und deshalb bin ich trotzdem reich geworden. Jetzt ist euer Vater neidisch auf mich. Gott ist mir im Traum erschienen und hat mir gesagt, ich solle in meine Heimat zu meiner Familie zur\u00fcckkehren.\u201c Rahel und Lea waren sofort einverstanden und so wurde alles f\u00fcr die Reise vorbereitet.<\/p>\n<p>Laban war gerade bei seinen Schafen auf dem Feld. Es war die Zeit, in der die Schafe geschoren wurden. Deshalb merkte er nicht, wie Jakob alles vorbereitet. Jakob lud seine Frauen und seine Kinder auf die Kamele und machte sich auf den Weg. Erst drei Tage sp\u00e4ter erfuhr Laban, dass Jakob mit seiner Familie weggegangen war. Laban wurde w\u00fctend. \u201eWarum ist er einfach abgehauen?\u201c, schimpfte er. \u201eIch werde ihn einholen und zeigen, dass das nicht geht.\u201c Laban war wirklich w\u00fctend. Sofort jagte er hinter Jakob her. Jakob war unterwegs mit seinen Herden und seiner Familie. Deshalb kam er nur langsam voran. Laban war viel schneller.<\/p>\n<p>Laban war immer noch voller Wut. Im Gebirge Gilead konnte Laban Jakob endlich von weitem sehen. \u201eMorgen kriegen wir ihn\u201c, dachte er noch und dann legte er sich schlafen. Laban war stark, er h\u00e4tte Jakob t\u00f6ten k\u00f6nnen oder ihm alles wegnehmen, was er hat. Aber w\u00e4hrend er schlief, sprach Gott im Traum zu Laban: \u201eTue Jakob nichts und rede nur freundlich mit ihm! Ich passe auf Jakob auf.\u201c Gott passt auf seine Kinder auf und Gott lie\u00df es auch nicht zu, dass Laban Jakob etwas antut. So kann Gott auch auf dich aufpassen. Du kannst ihm vertrauen und brauchst keine Angst zu haben.<\/p>\n<p>Als Laban am n\u00e4chsten Tag Jakob einholte, dachte er die ganze Zeit daran, was Gott zu ihm im Traum, gesagt hatte. Deshalb konnte er Jakob nichts B\u00f6ses tun. Laban versuchte, ruhig zu bleiben, als er mit Jakob redete. \u201eWarum bist du einfach so abgehauen, ohne mir Bescheid zu geben?\u201c, wollte er wissen. \u201eAu\u00dferdem hast du mir ein G\u00f6tzenbild gestohlen.\u201c Jakob wusste nichts davon und er wusste auch nicht, dass Rahel heimlich die Statue mitgenommen hatte. \u201eIch hatte Angst, dass du deine T\u00f6chter nicht mitgehen l\u00e4sst\u201c, erkl\u00e4rte Jakob. \u201eUnd du kannst bei mir alles durchsuchen. Wenn du etwas findest, das dir geh\u00f6rt, dann nimm es wieder mit. Der Dieb wird bestraft werden.\u201c<\/p>\n<p>Laban durchsuchte alles, erst das Zelt Jakobs, dann die anderen Zelte. Rahel versteckte das G\u00f6tzenbild unter einen Kamelsattel und setzte sich darauf. Es war nicht richtig, dass sie es gestohlen hatte. Aber trotzdem wollte Gott nicht, dass Laban Jakob oder Rahel etwas B\u00f6ses tun konnte. Deshalb besch\u00fctzte er sie auch jetzt. \u201eIch kann nicht aufstehen, mir geht es nicht so gut\u201c, erkl\u00e4rte Rahel und so fand Laban das G\u00f6tzenbild nicht.<\/p>\n<p>\u201eWarum verfolgst du mich wie einen Dieb?\u201c, fragte Jakob. \u201eWas habe ich dir B\u00f6ses getan? Ich habe immer gut f\u00fcr dich gearbeitet. Du hast mich oft betrogen, trotzdem habe ich immer f\u00fcr deine Tiere gesorgt. Gott hat auf mich aufgepasst und daf\u00fcr gesorgt, dass ich trotzdem Lohn f\u00fcr meine Arbeit bekomme.\u201c Jakob und Laban redete noch eine Zeit lang. Aber sie wollten Frieden schlie\u00dfen. Schlie\u00dflich waren sie ja miteinander verwandt.<\/p>\n<p>Sie sammelten Steine und machten daraus einen gro\u00dfen Steinhaufen. Einen Stein richteten sie als Denkmal auf. \u201eDiese Steine sollen uns daran erinnern, dass keiner dem anderen etwas B\u00f6ses tut\u201c, erkl\u00e4rten beide. Der Steinhaufen lag auf dem Weg zwischen den beiden. Wenn Jakob zu Laban wollte oder Laban zu Jakob, dann w\u00fcrde er an dem Steinhaufen vorbeikommen. Dann w\u00fcrden sie sofort an ihr Versprechen erinnern werden, dem anderen nichts B\u00f6ses zu tun.<\/p>\n<p>Jakob brachte Gott ein Opfer und dankte ihn, dass Gott auf ihn aufgepasst hatte. Dann lud er Laban und seine Leute zum Essen ein. Sie a\u00dfen zusammen und weil es schon sp\u00e4t am Abend war, \u00fcbernachteten sie dort. Am n\u00e4chsten Morgen verabschiedete sich Laban. Er umarmte Rahel und Lea, seine T\u00f6chter. Und auch die Kinder von ihnen, seine Enkel. Dann zog er weg. Jakob schaute ihn hinterher. Er war dankbar, dass Gott auf ihn aufgepasst hatte und dass er mit Laban Frieden schlie\u00dfen konnte.<\/p>\n<p>Gott passt auf seine Kinder auf. Auch auf dich. Du brauchst keine Angst zu haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Jakobs Flucht vor Laban Bibeltext: 1. Mose 31,1-54 Lehre: Gott passt auf seine Kinder auf. Bibelvers: 1. Mose 28,15a (Elb): Und siehe, ich bin mit dir, und ich will dich beh\u00fcten \u00fcberall, wohin du gehst. Jetzt war Jakob schon 20 Jahre bei Laban. Er hatte hart f\u00fcr ihn gearbeitet. Erst 14 Jahre lang, damit er Lea und Rahel heiraten durfte. In den Jahren danach hat Laban immer wieder versucht, Jakob zu betr\u00fcgen. Erst hat er gesagt: als Lohn bekommst du alle Schafe, die geboren werden und schwarze Flecken haben. Wenn dann viele Schafe mit schwarzen Flecken geboren wurden, sagte Laban: Nein, dein Lohn sind alle neugeborenen Schafe, die einfarbig sind. Aber Jakob arbeitete trotzdem weiter f\u00fcr Laban. Und Gott passt auf seine Kinder auf. Gott passte auch auf Jakob auf. Gott sorgte daf\u00fcr, dass Jakob trotzdem immer einen guten Lohn bekam. So hatte Jakob jetzt schon eine eigene gro\u00dfe Herde. Er war reich. Er sorgte weiter gut f\u00fcr Labans Tiere und er sorgte f\u00fcr seine eigenen Tiere und f\u00fcr seine Familie. Die S\u00f6hne von Laban, die Br\u00fcder von Rahel und Lea, sahen alles und sie waren neidisch. Sie waren neidisch, dass Gott Jakob so segnete. Deshalb gingen sie zu ihrem Vater und beschwerten sich. \u201eAlles was Jakob hat, hat er von dir\u201c, sagten sie. Auch Laban wurde neidisch und Jakob merkte, dass er ihn oft b\u00f6se anschaute. 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