{"id":70,"date":"2016-01-13T15:15:34","date_gmt":"2016-01-13T14:15:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=70"},"modified":"2016-01-13T15:15:34","modified_gmt":"2016-01-13T14:15:34","slug":"lebe-in-frieden-mit-anderen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/lebe-in-frieden-mit-anderen\/","title":{"rendered":"Lebe in Frieden mit anderen"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nJakob begegnet Esau<br \/>\n(Jakobs Vers\u00f6hnung mit Esau; Jakobs Heimkehr)<\/p>\n<p>Bibeltext: 1. Mose 33,1-20; 35,1-29; s.a. 1. Mose 32,14-22<br \/>\nLehre: Lebe in Frieden mit anderen.<\/p>\n<p>Bibelvers: R\u00f6mer 12,18 (EU): Soweit es euch m\u00f6glich ist, haltet mit allen Menschen Frieden!<\/p>\n<p>Sandra hatte etwas Angst. Sie hatte sich mit ihrer Freundin gestritten und dann war sie einfach gegangen. Aber heute sah sie ihre Freundin in der Schule wieder. Wie sie wohl reagieren w\u00fcrde? Ob sie immer noch sauer auf Sandra war? Sandra wollte sich eigentlich gerne wieder vertragen, aber vielleicht wollte ihre Freundin das gar nicht mehr.<\/p>\n<p>So etwa f\u00fchlte sich auch Jakob. Vor 20 Jahren hatte er seinen Bruder Esau zum letzten Mal gesehen. Damals wollte Esau Jakob sogar umbringen, weil er so w\u00fctend auf ihn war. Jakob war geflohen. Aber jetzt, nach 20 Jahren, kehrte er wieder zur\u00fcck. \u201eEsau kommt dir mit 400 M\u00e4nnern entgegen\u201c, berichteten ihm die Boten, die er zu Esau geschickt hatte. War Esau also immer noch w\u00fctend auf Jakob? Was hatte Esau vor? Jakob wollte in Frieden mit Esau leben.<\/p>\n<p>Das ist auch das, was Gott wollte. Gott hat in der Bibel gesagt: (R\u00f6mer 12,18 vorlesen) \u201eSoweit es euch m\u00f6glich ist, haltet mit allen Menschen Frieden!\u201c Wir sollen uns nicht immer um jede Kleinigkeit streiten. Das ist ja auch f\u00fcr uns nicht sch\u00f6n. Es ist viel sch\u00f6ner, wenn wir uns vertragen und in Frieden mit den anderen leben. Das wollte Jakob auch. Aber er wusste nicht, was Esau dar\u00fcber dachte.<\/p>\n<p>\u201eIch werde ein Geschenk f\u00fcr Esau vorbereiten\u201c, \u00fcberlegte sich Jakob. Jakob hatte gro\u00dfe Herden von Tieren. Jetzt suchte er von allen Tieren einige aus, die er Esau geben wollte. Dann rief er einige seiner Knechte. Dem ersten Knecht gab er 200 Ziegen. \u201eGehe damit vor uns her, Esau entgegen\u201c, befahl er dem Knecht. \u201eWenn Esau dann kommt und dich fragt: zu wem geh\u00f6rst du und wem geh\u00f6ren die ganzen Tiere?, dann sage ihm: Es geh\u00f6rt deinem Knecht Jakob und er schickt es dir als Geschenk.\u201c Hinter dem ersten Knecht mit den Ziegen schickte Jakob einen zweiten Knecht los mit 20 Ziegenb\u00f6cken. Er sollte dasselbe zu Esau sagen. Dahinter kam noch ein Knecht mit 200 Schafen. Danach kamen noch Knechte mit Widdern, Kamelen, K\u00fchen, Stieren, Eselinnen und Eseln. Alle sollten dasselbe zu Esau sagen und die Tiere Esau als Geschenk geben.<\/p>\n<p>\u201eVielleicht ist Esau dann nicht mehr so w\u00fctend auf mich und vergibt mit, wenn er die ganzen Geschenke sieht\u201c, hoffte Jakob. Jakob wollte in Frieden mit Esau leben. Aber dann sah Jakob Esau in der Ferne auf ihn zukommen. Die 400 M\u00e4nner waren bei ihm. Jetzt bekam Jakob noch mehr Angst. Vor allem bekam er Angst um seine Familie. Er teilte seine Frauen und Kinder auf. Die M\u00e4gde Bilha und Silpa gingen mit ihren Kindern direkt hinter Jakob. Hinter ihnen ging Lea mit ihren Kindern und ganz zum Schluss Jakobs Lieblingsfrau Rahel. Sie nahm Josef, Jakobs Lieblingssohn an die Hand. Als Jakob nahe vor Esau war, verbeugte er sich tief bis zur Erde. Er wollte Esau zeigen, dass Esau f\u00fcr ihn wichtig war. Dann verneigte sich Jakob noch einmal, und noch einmal. Insgesamt sieben Mal.<\/p>\n<p>Jakob h\u00e4tte sich ja auch verteidigen k\u00f6nnen: \u201eIch hatte damals Recht. Du hast mir doch dein Erstgeburtsrecht verkauft, deshalb hatte ich das Recht, dir den Segen wegzunehmen, denn er geh\u00f6rt mir.\u201c Aber Jakob dachte nicht so. Jakob hatte eingesehen, dass er selbst auch einen gro\u00dfen Fehler gemacht hatte und sein Verhalten nicht in Ordnung gewesen war.<\/p>\n<p>Gott m\u00f6chte, dass wir in Frieden miteinander leben. Deshalb musst du dich auch nicht immer verteidigen. Wenn du mit jemanden Streit hast, dann gehe hin und entschuldige dich daf\u00fcr. Vielleicht hat der andere ja angefangen. Aber du hast mitgemacht und hast dem anderen auch weh getan. Daf\u00fcr kannst du dich entschuldigen. Das hei\u00dft nicht, dass du dir alles gefallen lassen musst. Aber bei einem Streit haben meist beide etwas falsch gemacht. Deshalb versuche du, in Frieden zu leben und entschuldige dich f\u00fcr das, was du falsch gemacht hast. Gott wird dir dabei helfen.<\/p>\n<p>Jakob hatte alles getan, was er konnte. Jetzt wartete er ab, wie Esau reagieren w\u00fcrde. Esau stand dort mit seinen 400 M\u00e4nnern. Doch pl\u00f6tzlich lief er los und lief Jakob entgegen. Er hatte die Arme ausgebreitet. Dann fiel Esau Jakob um den Hals und umarmte ihn. Er weinte laut. Damit hatte Jakob nicht gerechnet. Esau hatte ihm vergeben. Esau freute sich sogar, ihn, den Betr\u00fcger, zu sehen. Jakob hatte vorher zu Gott gebetet und Gott hatte Jakobs Gebet erh\u00f6rt. Wir k\u00f6nnen einiges dazu tun, dass wir in Frieden mit anderen leben, aber Gott kann noch viel mehr tun. Wenn du dich mit jemandem immer wieder streitest, dann bitte Gott darum, dass er dir hilft, in Frieden zu leben und nicht zu streiten. Gott m\u00f6chte dir helfen, so wie er Jakob geholfen hat.<\/p>\n<p>Esau schaute Jakob an. Er hatte sich sehr ver\u00e4ndert, es war ja auch so viel Zeit vergangen. Und dann sah er noch mehr Leute hinter Jakob, seine Frauen und seine Kinder. \u201eWer ist das?\u201c, fragte Esau. Das sind meine Frauen und meine Kinder, die Gott mir gegeben hat.\u201c Jakob stellte sie vor, und die Frauen und die Kinder verneigten sich vor Esau.<\/p>\n<p>\u201eWof\u00fcr waren die vielen Tiere, die mir begegnet sind?\u201c, wollte Esau dann wissen. \u201eEs ist ein Geschenk f\u00fcr dich\u201c, erkl\u00e4rte Jakob. Esau lehnte ab: \u201eIch habe genug, du kannst alles behalten.\u201c Aber Jakob wollte unbedingt, dass Esau das Geschenk annimmt. Er wollte wieder gutmachen, was er damals getan hatte. Und schlie\u00dflich nahm Esau das Geschenk an. Auch er wollte jetzt in Frieden mit Jakob leben. Sie sprachen noch viel miteinander. Dann kehrte Esau zur\u00fcck. Jakob wollte langsam hinterher gehen. \u201eDie Tiere und die Kinder sind nicht so schnell, ich komme hinterher\u201c, erkl\u00e4rte er Esau. Als Esau weg war, musste Jakob noch einmal \u00fcber alles nachdenken. Er war so froh, dass Esau ihm verziehen hatte. Und daf\u00fcr dankte er auch Gott.<\/p>\n<p>\u201eGeh nach Bethel\u201c, sagte Gott zu Jakob. Bethel war der Ort, an dem Jakob die Himmelsleiter gesehen hatte, als er vor Esau floh. Damals hatte er Gott versprochen, dass er immer mit Gott leben wollte, wenn Gott ihn gesund in sein Heimatland zur\u00fcckbringen w\u00fcrde. Dort ging Jakob jetzt hin. \u201eJa, Gott hat mir in den ganzen Jahren immer wieder geholfen\u201c, \u00fcberlegte er. \u201eGott soll f\u00fcr immer mein Gott sein und ich m\u00f6chte f\u00fcr ihn leben, so wie ich ihm versprochen habe.\u201c Gott hat sein Wort gehalten und Jakob wollte auch sein Wort halten. Er war Gott so dankbar f\u00fcr alles, was er getan hatte. Und jetzt sprach Gott noch einmal zu ihm: \u201eIch habe dich Israel genannt, so sollst du auch hei\u00dfen. Und ich werde ein gro\u00dfes Volk aus dir machen. Das ganze Land soll dir und deinen Nachkommen geh\u00f6ren.\u201c Jakob dankte Gott und brachte ihn Opfer.<\/p>\n<p>Kurz darauf bekam Rahel ihr zweites Kind. Aber die Geburt war sehr schwer und Rahel starb dabei. Jakob war sehr traurig, aber trotzdem freute er sich \u00fcber seinen kleinen Sohn Benjamin.<\/p>\n<p>Jetzt war Jakob endlich in seiner Heimat angekommen. Und er beeilte sich, damit er auch seine Eltern wiedersehen konnte. Sein Vater Isaak war schon 180 Jahre alt. Er freute sich riesig, als er seinen Sohn Jakob wiedersah. Und Jakob war froh, dass er noch rechtzeitig dorthin gekommen war. Denn kurz darauf starb Isaak. Zusammen mit seinem Bruder Esau beerdigte Jakob seinen Vater. Dieses Mal stritten sie nicht. Sie standen zusammen am Grab von ihrem Vater, weinten zusammen und tr\u00f6steten sich gegenseitig. Gott hatte aus Feinden wieder Freunde gemacht. Jakob freute sich, dass sie jetzt endlich in Frieden zusammen leben konnten.<\/p>\n<p>Gott m\u00f6chte, dass wir in Frieden miteinander leben. Wir sollen daf\u00fcr alles tun, was und m\u00f6glich ist, und Gott wird uns dabei helfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Jakob begegnet Esau (Jakobs Vers\u00f6hnung mit Esau; Jakobs Heimkehr) Bibeltext: 1. Mose 33,1-20; 35,1-29; s.a. 1. Mose 32,14-22 Lehre: Lebe in Frieden mit anderen. Bibelvers: R\u00f6mer 12,18 (EU): Soweit es euch m\u00f6glich ist, haltet mit allen Menschen Frieden! Sandra hatte etwas Angst. Sie hatte sich mit ihrer Freundin gestritten und dann war sie einfach gegangen. Aber heute sah sie ihre Freundin in der Schule wieder. Wie sie wohl reagieren w\u00fcrde? Ob sie immer noch sauer auf Sandra war? Sandra wollte sich eigentlich gerne wieder vertragen, aber vielleicht wollte ihre Freundin das gar nicht mehr. So etwa f\u00fchlte sich auch Jakob. Vor 20 Jahren hatte er seinen Bruder Esau zum letzten Mal gesehen. Damals wollte Esau Jakob sogar umbringen, weil er so w\u00fctend auf ihn war. Jakob war geflohen. Aber jetzt, nach 20 Jahren, kehrte er wieder zur\u00fcck. \u201eEsau kommt dir mit 400 M\u00e4nnern entgegen\u201c, berichteten ihm die Boten, die er zu Esau geschickt hatte. War Esau also immer noch w\u00fctend auf Jakob? Was hatte Esau vor? Jakob wollte in Frieden mit Esau leben. Das ist auch das, was Gott wollte. Gott hat in der Bibel gesagt: (R\u00f6mer 12,18 vorlesen) \u201eSoweit es euch m\u00f6glich ist, haltet mit allen Menschen Frieden!\u201c Wir sollen uns nicht immer um jede Kleinigkeit streiten. Das ist ja auch f\u00fcr uns nicht sch\u00f6n. Es ist viel sch\u00f6ner, wenn wir uns vertragen und in Frieden mit den anderen leben. Das wollte Jakob auch. 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