{"id":76,"date":"2016-01-13T15:19:06","date_gmt":"2016-01-13T14:19:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=76"},"modified":"2016-01-13T15:19:06","modified_gmt":"2016-01-13T14:19:06","slug":"gott-ist-in-der-not-bei-dir","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/gott-ist-in-der-not-bei-dir\/","title":{"rendered":"Gott ist in der Not bei dir"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nJosef wird verkauft<\/p>\n<p>Bibeltext: 1. Mose 37,12-36<br \/>\nLehre: Gott ist in der Not bei dir.<\/p>\n<p>Bibelvers: Josua 1,5 (Luth): Ich will dich nicht verlassen!<\/p>\n<p>Josefs Br\u00fcder waren auf dem Feld. Sie k\u00fcmmerten sich um die Tiere ihres Vaters. Immer wieder mussten sie woanders hinziehen, um frisches Gras f\u00fcr die Tiere zu finden. Jetzt waren sie in Sichem. Aber Josef war zuhause geblieben bei seinem Vater. Seine Br\u00fcder waren jetzt schon einige Tage unterwegs. Das waren sie oft, um neue Weiden f\u00fcr die Tiere zu finden. Doch jetzt machte ihr Vater sich etwas Sorgen. \u201eGeht es ihnen auch gut?\u201c, \u00fcberlegte er. Dann rief er seinen Sohn Josef. \u201eJosef!\u201c Sofort kam Josef angelaufen. \u201eHier bin ich, Vater\u201c, sprach er. \u201eGeh doch nach Sichem. Deine Br\u00fcder sind dort mit den Tieren. Schaue nach, ob es ihnen gut geht. Dann komm wieder und erz\u00e4hle mir, wie es ihnen geht.\u201c<\/p>\n<p>Also machte sich Josef auf den Weg. In Sichem lief er auf den Feldern hin und her. Aber nirgends waren seine Br\u00fcder zu sehen. Aber Josef traf einen anderen Mann. \u201eWen suchst du?\u201c, fragte der Mann Josef. \u201eIch suche meine Br\u00fcder. Sie wollten hier die Tiere h\u00fcten. Aber jetzt kann ich sie nicht finden. Wei\u00dft du, wo sie hingegangen sind?\u201c Der Mann nickte: \u201eJa, ich habe sie hier gesehen. Aber sie wollten weiterziehen nach Dotan.\u201c Josef dankte dem Mann und lief seinen Br\u00fcdern hinterher.<\/p>\n<p>Ich denke, er freute sich nicht auf das Wiedersehen mit seinen Br\u00fcdern. Es gab in letzter Zeit immer wieder Streit zwischen ihnen. Seine Br\u00fcder mochten Josef nicht. Erst waren sie eifers\u00fcchtig, dass sein Vater ihm den sch\u00f6nen Mantel geschenkt hatte. Und dann waren sie w\u00fctend, als er ihnen von seinen Tr\u00e4umen erz\u00e4hlte. Sie wollten kaum noch etwas mit Josef zu tun haben und wenn er mit ihnen redete, waren sie oft unfreundlich. Es war nicht einfach f\u00fcr Josef. Und vielleicht dachte er auch manchmal: \u201eWo ist Gott? Warum \u00e4ndert er nichts an der Situation?\u201c Gott war da. Gott war immer bei Josef, genauso wie Gott immer bei dir ist. Und gerade in der Not ist Gott bei dir. Wenn es dir nicht gut geht und du dich alleine f\u00fchlst, Gott ist da. Wenn du traurig bist, Gott ist da. Gott versteht dich. Manchmal geschehen Dinge, die dir nicht gefallen, aber gerade dann ist Gott bei dir und l\u00e4sst dich nicht allein. So war es auch bei Josef.<\/p>\n<p>Endlich konnte Josef von weitem die Herden seines Vaters erkennen. Er sah auch seine Br\u00fcder und winkte ihnen zu. Seine Br\u00fcder sa\u00dfen gerade zusammen. \u201eSchaut mal, wer da kommt\u201c, rief einer von ihnen und zeigte auf Josef, der noch weit entfernt war. \u201eDas ist doch der Tr\u00e4umer!\u201c, sagte jemand anderes und alle lachten. Aber es war ein sehr b\u00f6ses Lachen. \u201eWas will der von uns? Will er uns wieder kontrollieren und bei unserem Vater verpetzen?\u201c Das hatte Josef schon oft getan und deshalb freuten sich seine Br\u00fcder \u00fcberhaupt nicht, dass er jetzt hier auftauchte. Sie schimpften noch etwas auf Josef. Jeder hatte etwas gegen Josef zu sagen.<\/p>\n<p>Und pl\u00f6tzlich sagte einer von ihnen: \u201eWarum bringen wir Josef eigentlich nicht um? Dann sind wir ihn los. Hier sieht uns doch niemand. Wir k\u00f6nnen ihn in einen der vielen leeren Brunnen hier werfen und sagen, ein b\u00f6ses Tier habe ihn gefressen.\u201c Erst waren die anderen Br\u00fcder \u00fcberrascht, aber dann nickten sie zustimmend. \u201eDann wird man ja sehen, was aus seinen Tr\u00e4umen wird\u201c, meinte ein anderer. Aber Ruben, der \u00e4lteste, versuchte, seine Br\u00fcder etwas zu beruhigen. \u201eH\u00f6rt doch auf, so zu reden\u201c, bat er seine Br\u00fcder. \u201eLasst ihn uns nicht t\u00f6ten. Wir wollen doch nicht zu M\u00f6rdern werden. Wir k\u00f6nnen ihn doch einfach in einen Brunnen werfen, um ihn eine Lektion zu erteilen. Aber tut ihm nichts.\u201c Heimlich dachte sich Ruben: \u201eDann kann ich Josef sp\u00e4ter retten und ihm zu unseren Vater zur\u00fcck bringen.\u201c<\/p>\n<p>Seine Br\u00fcder lie\u00dfen sich von Ruben \u00fcberreden und warteten darauf, dass Josef bei ihnen ankam. Als Josef bei seinen Br\u00fcdern war, standen sie auf. Aber sie begr\u00fc\u00dften ihn nicht freundlich. Ihre Gesichter waren voller Hass und Wut. Pl\u00f6tzlich bekam Josef Angst. Aber es war zu sp\u00e4t. Seine Br\u00fcder kamen auf ihn zu und hielten ihn fest. Jemand zog ihm seinen bunten Mantel aus. Dann stie\u00dfen sie ihn vor sich her zu einem Brunnen. Josef bekam einen Sto\u00df und fiel in den Brunnen hinein. Dann h\u00f6rte er seine Br\u00fcder lachen. Jetzt war Josef ganz alleine. Im Brunnen war gerade kein Wasser, aber er war trotzdem recht tief. Josef versuchte, die Wand hinauf zu klettern, aber das ging nicht. Hier kam er alleine nicht mehr hinaus.<\/p>\n<p>\u201eHelft mir doch!\u201c, rief er voller Angst. \u201eBitte, holt mich hier raus!\u201c Aber niemand h\u00f6rte Josef. Josef war ganz alleine. Aber auch dort im Brunnen war Gott bei ihm. Manchmal l\u00e4sst Gott Dinge in unserem Leben zu, die wir nicht verstehen. Aber trotzdem liebt Gott dich. Er ist immer bei dir und gerade in der Not ist Gott bei dir. Du kannst jederzeit zu Gott beten. Bitte ihm, dich zu tr\u00f6sten und dir zu helfen. Ich denke, dass Josef in seiner Not zu Gott gebetet hat und auch, wenn alles anders lief, als Josef es sich dachte, Gott war in der Not bei ihm.<\/p>\n<p>Josef sa\u00df einige Zeit dort in dem Brunnen. Er h\u00f6rte hin und wieder die Stimmen seiner Br\u00fcder, die in einiger Entfernung gerade etwas a\u00dfen. Endlich war ein Schatten oben am Brunnen zu erkennen. Es waren seine Br\u00fcder, die Josef wieder aus dem Brunnen zogen. \u201eJetzt haben sie eingesehen, dass es nicht in Ordnung war\u201c, dachte Josef erleichtert. Doch als er oben stand, hielten seine Br\u00fcder ihn immer noch fest. Sie redeten kein Wort mit ihm. Josef sah, dass eine Karawane direkt auf sie zu kam. Es waren Ismaeliter, die mit ihren Kamelen durch die W\u00fcste zogen. Sie hatten Waren dabei, die sie nach \u00c4gypten bringen wollten.<\/p>\n<p>\u201eDas war wirklich eine gute Idee von dir, Juda\u201c, sagte einer der anderen Br\u00fcder zu Juda. Juda nickte. \u201eNat\u00fcrlich. Was bringt es denn, wenn wir Josef t\u00f6ten. Gar nichts, oder? Aber wenn wir ihn verkaufen, dann haben wir wenigstens das Geld.\u201c Josef konnte gar nicht richtig verstehen, was jetzt geschah. Seine Br\u00fcder hielten die Karawane an und verhandelten mit den Ismaelitern. \u201eOkay, f\u00fcr 20 Silberst\u00fccke k\u00f6nnt ihr ihn haben\u201c, h\u00f6rte Josef. Dann wurde er zu den H\u00e4ndlern gebracht. Sie banden ihn fest, so dass er nicht weglaufen konnte. Jetzt war Josef ein Sklave. Er musste mit der Karawane mitziehen. Seine Br\u00fcder nahmen das Geld und lie\u00dfen Josef allein. Jetzt waren sie ihn endlich los.<\/p>\n<p>Ruben hatte all das nicht mitbekommen. Er war gerade bei den Tieren gewesen, als seine Br\u00fcder Josef als Sklaven verkauften. Aber jetzt hatte er vor, Josef aus dem Brunnen herauszuholen. Er lief zum Brunnen und schaute hinein. Aber Josef war nicht zu sehen. Ruben war entsetzt. Schnell lief er zu den Br\u00fcdern. \u201eWo ist Josef?\u201c, fragte er voller Angst. \u201eEr ist nicht mehr da. Was soll ich denn jetzt unserem Vater sagen?\u201c Die Br\u00fcder erz\u00e4hlte Ruben, was geschehen war. Ruben war gar nicht begeistert. Er war der \u00e4lteste der Br\u00fcder und jetzt hatte er Angst, seinem Vater zu begegnen.<\/p>\n<p>Gemeinsam \u00fcberlegten sie, was sie jetzt tun sollten. Dann sahen sie den Mantel von Josef und hatten eine Idee. Sie zerrissen den Mantel und tauchten ihn in Blut. Dann schickten sie einen Boten mit dem Mantel zu ihrem Vater. Jakob erkannte sofort, dass es der Mantel von Josef war. \u201eEin b\u00f6ses Tier muss ihn get\u00f6tet haben\u201c, rief Jakob. Er war sehr traurig. Gerade Josef, sein Lieblingssohn, war jetzt nicht mehr da. Jakob trauerte. Er wollte niemanden sehen. Seine anderen Kinder versuchten, ihn zu tr\u00f6sten, aber Jakob wollte sich nicht tr\u00f6sten lassen. \u201eMein Sohn ist tot\u201c, weinte er immer wieder.<\/p>\n<p>Josef war nicht tot. Aber es ging Josef auch nicht gut. Er war in gro\u00dfer Not. Er war auf dem Weg nach \u00c4gypten. \u201eWahrscheinlich werden sie mich dort verkaufen\u201c, dachte er sich. Und er selbst konnte nichts dagegen tun. Trotzdem war Gott bei ihm in der Not. Gott ist auch in der Not bei dir. Er verl\u00e4sst dich nie, denn er liebt dich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Josef wird verkauft Bibeltext: 1. Mose 37,12-36 Lehre: Gott ist in der Not bei dir. Bibelvers: Josua 1,5 (Luth): Ich will dich nicht verlassen! Josefs Br\u00fcder waren auf dem Feld. Sie k\u00fcmmerten sich um die Tiere ihres Vaters. Immer wieder mussten sie woanders hinziehen, um frisches Gras f\u00fcr die Tiere zu finden. Jetzt waren sie in Sichem. Aber Josef war zuhause geblieben bei seinem Vater. Seine Br\u00fcder waren jetzt schon einige Tage unterwegs. Das waren sie oft, um neue Weiden f\u00fcr die Tiere zu finden. Doch jetzt machte ihr Vater sich etwas Sorgen. \u201eGeht es ihnen auch gut?\u201c, \u00fcberlegte er. Dann rief er seinen Sohn Josef. \u201eJosef!\u201c Sofort kam Josef angelaufen. \u201eHier bin ich, Vater\u201c, sprach er. \u201eGeh doch nach Sichem. Deine Br\u00fcder sind dort mit den Tieren. Schaue nach, ob es ihnen gut geht. Dann komm wieder und erz\u00e4hle mir, wie es ihnen geht.\u201c Also machte sich Josef auf den Weg. In Sichem lief er auf den Feldern hin und her. Aber nirgends waren seine Br\u00fcder zu sehen. Aber Josef traf einen anderen Mann. \u201eWen suchst du?\u201c, fragte der Mann Josef. \u201eIch suche meine Br\u00fcder. Sie wollten hier die Tiere h\u00fcten. Aber jetzt kann ich sie nicht finden. 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