{"id":78,"date":"2016-01-13T15:20:25","date_gmt":"2016-01-13T14:20:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=78"},"modified":"2016-01-13T15:20:25","modified_gmt":"2016-01-13T14:20:25","slug":"sei-treu-in-grossen-und-in-kleinen-dingen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/sei-treu-in-grossen-und-in-kleinen-dingen\/","title":{"rendered":"Sei treu in gro\u00dfen und in kleinen Dingen"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nJosef bei Potifar<\/p>\n<p>Bibeltext: 1. Mose 39,1-23<br \/>\nLehre: Sei treu in gro\u00dfen und kleinen Dingen.<\/p>\n<p>Bibelvers: Lukas 16,10a (Luth): Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Gro\u00dfen treu.<\/p>\n<p>Josef war immer der Lieblingssohn seines Vaters gewesen. Er hatte alles bekommen, was er wollte. Er hatte gro\u00dfe Tr\u00e4ume gehabt, mit denen er vor seinen Br\u00fcdern angegeben hat. Aber jetzt war alles anders. Jetzt war er gerade mal 20 Silberst\u00fccke wert, ein billiger Sklave, der keine eigenen Rechte hatte. Die Karawane kam in \u00c4gypten an und Josef wurde auf dem Sklavenmarkt verkauft. Er konnte nichts dagegen tun.<\/p>\n<p>Potifar, ein reicher Mann, der f\u00fcr den Pharao von \u00c4gypten arbeitete, kaufte Josef. Dort musste Josef jetzt arbeiten. Er musste alles tun, was man ihm sagte. Und wahrscheinlich musste er am Anfang die Arbeit machen, die sonst niemand tun wollte. Denkt ihr, Josef hat Freude an der Arbeit gehabt und sie gerne gemacht? Ich denke nicht. Er war es gewohnt, mit seinem Vater zusammen zu sein und ab und zu mal nach seinen Br\u00fcdern zu schauen. Aber richtiges Arbeiten war er nicht gewohnt. Trotzdem gehorchte Josef und tat seine Arbeit gut. Denn Josef hatte etwas verstanden. Er wollte treu sein in gro\u00dfen und kleinen Dingen. Er wollte in allem auf Gott h\u00f6ren und Gott gehorchen.<\/p>\n<p>\u201eAber was hat denn die Sklavenarbeit mit Gott zu tun?\u201c, fragst du dich vielleicht. Gott hat gesagt, wir sollen in gro\u00dfen und auch in kleinen Dingen treu sein. Das hei\u00dft, dass wir die Aufgaben, die wir haben, gut erledigen sollen. Auch, wenn du zuhause mithelfen sollst, dann geh\u00f6rt das zu deinen Aufgaben, in denen du treu sein sollst. Josef war treu und tat seine Arbeit gut. Und Gott segnete ihn. Gott half Josef, eine gute Arbeit zu tun. Und das sah auch bald Potifar. \u201eWenn ich Josef eine Aufgabe gebe, dann erledigt er sie ganz treu und alles gelingt ihm\u201c, meinte Potifar. \u201eIch merke, dass Gott bei ihm ist. Josef soll mein pers\u00f6nlicher Diener sein.\u201c<\/p>\n<p>So bekam Josef mehr und mehr Verantwortung. Bald musste er nicht mehr die unbeliebte Arbeit tun, sondern er k\u00fcmmerte sich um die wichtigen Dinge von Potifar. Wenn etwas gekauft werden musste oder entschieden werden musste, dann tat das Josef f\u00fcr Potifar. Jetzt verteilte Josef die Arbeit f\u00fcr die anderen Sklaven. Josef bekam gro\u00dfe Aufgaben, aber auch in den gro\u00dfen Dingen war er treu. Er wollte gute Arbeit tun und Gott treu sein. Dazu geh\u00f6rte, dass Josef nicht klaute oder log. Er behandelte die anderen Sklaven gerecht. Er war treu in allem, was er tat.<\/p>\n<p>Bist du treu in dem, was du tust? Treu sein kann man \u00fcben. Du kannst es am Besten in kleinen Dingen \u00fcben. Wenn dich zum Beispiel jemand etwas fragt, dann sein ehrlich. Nimm dir vor, immer und \u00fcberall ehrlich zu sein. Wenn du es immer wieder auch in kleinen Dingen \u00fcbst, dann wird es dir auch bei schwierigeren Sachen leichter fallen. Gott will dir helfen, in allem treu zu sein. Gott half auch Josef.<\/p>\n<p>Potifar merkte, dass Josef ein treuer, zuverl\u00e4ssiger Arbeiter war. Deshalb lie\u00df Potifar Josef auch seine Arbeit tun. Er kontrollierte ihn nicht, weil er wusste, er konnte sich auf Josef verlassen. Wenn etwas entschieden werden musst, dann ging man zu Josef. Josef war der, den man um Erlaubnis fragen musste, Josef bestimmte eigentlich \u00fcber alles, was bei Potifar im Haus geschah. Potifar selbst k\u00fcmmerte sich nur noch darum, was er gerne zum Essen und zum Trinken h\u00e4tte. Josef war treu und Gott segnete Josef, so dass seine Arbeit gut gelang.<\/p>\n<p>Jetzt war Josef kein einfacher Sklave mehr. Er war zwar immer noch nicht frei, aber er war ein m\u00e4chtiger Mann im Haus von Potifar. Gott belohnte Josefs Treue. Das hat Gott auch f\u00fcr uns versprochen. Gott m\u00f6chte, dass wir ihm gehorchen und in kleinen und gro\u00dfen Dingen treu sind. Und das wird Gott belohnen. Auch wenn es sonst niemand sieht, wenn du Gott in kleinen Dingen gehorchst, Gott sieht es und er freut sich dar\u00fcber.<\/p>\n<p>Josef sp\u00fcrte den Segen Gottes. Alles gelang ihm. Und das sahen auch die anderen Leute, die bei Potifar im Haus lebten, auch die Frau von Potifar. Sie bewunderte Josef. Josef sah gut aus, er war stark und Gott segnete ihm. Immer wieder bewunderte sie Josef und sie verliebte sich in ihn. \u201eJosef, ich bewundere dich\u201c, sagte sie, als sie einmal mit Josef alleine war, \u201eLege dich doch zu mir ins Bett.\u201c Potifars Frau war bestimmt auch h\u00fcbsch, aber Josef wusste, dass es nicht in Ordnung war. Sie war eben Potifars Frau und nicht seine eigene Frau. \u201eNein, du bist die Frau von Potifar und er vertraut mir. Und ich will nicht gegen Gott s\u00fcndigen\u201c, erkl\u00e4rte Josef und ging schnell aus dem Raum. Er wollte Gott treu sein in kleinen und in gro\u00dfen Dingen.<\/p>\n<p>Aber Potifars Frau gab nicht so schnell auf. Jeden Tag begegnete sie Josef und immer wieder machte sie ihn sch\u00f6ne Augen. \u201eKomm mit mir ins Bett\u201c, dr\u00e4ngte sie Josef. Aber Josef gab nicht nach. In den letzten Jahren hatte er bei seiner Arbeit als Sklave immer wieder ge\u00fcbt, in kleinen Dingen treu zu sein. Und das half ihm jetzt. Er war sich ganz sicher: er wollte Gott gehorchen und nicht gegen Gott s\u00fcndigen. Das hatte er sich fest vorgenommen. Wenn du mit Gott leben willst, dann nimm dir das auch ganz fest vor. Nimm dir vor, in gro\u00dfen und kleinen Dingen treu zu sein. Wenn du das tust, dann wird dir Gott auch helfen. Und wenn du in kleinen Dingen schon \u00fcbst, treu zu sein, dann wird es dir auch bei schwierigeren Dingen leichter fallen.<\/p>\n<p>\u201eIch lege mich nicht zu dir!\u201c, sagte Josef immer wieder zu Potifars Frau. Trotzdem gab sie nicht auf. Eines Tages war sie ganz alleine im Haus. Die anderen Diener waren nicht da. Nur Josef kam, um seine Arbeit zu tun. Potifars Frau fasste Josef an seinem Mantel an und zog ihn etwas n\u00e4her zu sich. \u201eJosef, leg dich doch zu mir, es bekommt doch auch niemand mit. Keiner wird uns sehen\u201c, fl\u00fcsterte sie ihm ins Ohr. Josef sah sie an und er sah, wie sch\u00f6n sie war. Niemand war im Haus, niemand w\u00fcrde es sehen, wenn Josef mit ihr ins Bett ginge. Aber Josef hatte sich vorgenommen, Gott treu zu sein. \u201eNein!\u201c, sagte er laut und lief, so schnell es ging aus dem Haus. Potifars Frau hielt immer noch seinen Mantel fest, aber Josef lie\u00df ihn einfach dort. Er wollte so schnell wie m\u00f6glich aus dem Haus weg, denn er wollte Gott auf jeden Fall treu sein und gehorchen.<\/p>\n<p>Potifars Frau war w\u00fctend. \u201eWieso mag mich Josef nicht?\u201c, dachte sie. \u201eEr wird schon sehen, was er davon hat.\u201c Und dann fing sie an zu schreien. Sie rief so laut, dass auch die anderen Diener, die gerade drau\u00dfen waren, sie h\u00f6rten. Schnell kamen sie angelaufen. \u201eStellt euch vor, was dieser Josef tun wollte\u201c, begann sie zu erz\u00e4hlen. \u201eEr kam zu mir und wollte sich zu mir legen, obwohl ich das gar nicht wollte. Als ich dann geschrien habe, hat er seinen Mantel hier gelassen und ist geflohen.\u201c Nat\u00fcrlich war das eine L\u00fcge. Aber sie war die Frau von Potifar, alle glaubten ihr.<\/p>\n<p>Auch als Potifar selbst nach Hause kam, erz\u00e4hlte ihm seine Frau dieselbe Geschichte. Potifar wurde zornig. \u201eIch habe Josef vertraut, wie kann er denn nur so etwas tun?\u201c, fragte er sich. \u201eDu musst Josef bestrafen\u201c, bettelte seine Frau und das tat Potifar auch. Josef, der unschuldig war, wurde ins Gef\u00e4ngnis geworfen. Dort war er jetzt ein Gefangener, der wieder nichts zu sagen hatte. Josef h\u00e4tte jetzt denken k\u00f6nnen: \u201eEs hat mir also gar nichts gebracht, in gro\u00dfen und kleinen Dingen treu zu bleiben und Gott zu gehorchen.\u201c Aber so dachte Josef nicht. Er war bereit, Gott treu zu bleiben, auch wenn es mal schwierig wird.<\/p>\n<p>Bist du das auch? Bist du bereit, Gott zu gehorchen und ihm treu zu sein, auch wenn du dadurch vielleicht Nachteile hast? Gott sieht es, wenn du ihm treu bist und er freut sich dar\u00fcber. Das war Josef auch das Wichtigste. Deshalb nahm er sich auch im Gef\u00e4ngnis vor, Gott weiterhin in gro\u00dfen und kleinen Dingen treu zu sein. Alles, was er dort an Aufgaben bekam, tat er treu und Gott segnete Josef, auch wenn er jetzt im Gef\u00e4ngnis sa\u00df.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Josef bei Potifar Bibeltext: 1. Mose 39,1-23 Lehre: Sei treu in gro\u00dfen und kleinen Dingen. Bibelvers: Lukas 16,10a (Luth): Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Gro\u00dfen treu. Josef war immer der Lieblingssohn seines Vaters gewesen. Er hatte alles bekommen, was er wollte. Er hatte gro\u00dfe Tr\u00e4ume gehabt, mit denen er vor seinen Br\u00fcdern angegeben hat. Aber jetzt war alles anders. Jetzt war er gerade mal 20 Silberst\u00fccke wert, ein billiger Sklave, der keine eigenen Rechte hatte. Die Karawane kam in \u00c4gypten an und Josef wurde auf dem Sklavenmarkt verkauft. Er konnte nichts dagegen tun. Potifar, ein reicher Mann, der f\u00fcr den Pharao von \u00c4gypten arbeitete, kaufte Josef. Dort musste Josef jetzt arbeiten. Er musste alles tun, was man ihm sagte. Und wahrscheinlich musste er am Anfang die Arbeit machen, die sonst niemand tun wollte. Denkt ihr, Josef hat Freude an der Arbeit gehabt und sie gerne gemacht? Ich denke nicht. Er war es gewohnt, mit seinem Vater zusammen zu sein und ab und zu mal nach seinen Br\u00fcdern zu schauen. Aber richtiges Arbeiten war er nicht gewohnt. Trotzdem gehorchte Josef und tat seine Arbeit gut. Denn Josef hatte etwas verstanden. Er wollte treu sein in gro\u00dfen und kleinen Dingen. 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