{"id":80,"date":"2016-01-13T15:21:53","date_gmt":"2016-01-13T14:21:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=80"},"modified":"2016-01-13T15:21:53","modified_gmt":"2016-01-13T14:21:53","slug":"gott-kennt-dich-und-liebt-dich","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/gott-kennt-dich-und-liebt-dich\/","title":{"rendered":"Gott kennt dich und liebt dich"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nJosef im Gef\u00e4ngnis<br \/>\n(Josef deutet die Tr\u00e4ume des B\u00e4ckers und des Mundschenks)<\/p>\n<p>Bibeltext: 1. Mose 39,20 &#8211; 40,23<br \/>\nLehre: Gott kennt dich und liebt dich.<\/p>\n<p>Bibelvers: Psalm 139,1 (Luth): HERR, du erforschest mich und kennest mich.<\/p>\n<p>\u201eOh Mann, die wei\u00df ja gar nicht, was mir gef\u00e4llt\u201c, jammerte Andrea. Ihre Tante hatte ihr zum Geburtstag ein Kleid geschenkt. Aber das fand Andrea so h\u00e4sslich, dass sie es eh nie anziehen w\u00fcrde. Ihre Mutter versuchte, sie zu tr\u00f6sten: \u201eWei\u00dft du Andrea, deine Tante kennt dich ja gar nicht richtig, sie sieht dich nur ganz selten. Deshalb wei\u00df sie auch nicht so gut, was du magst und was nicht.\u201c Das stimmt. Wenn dich jemand ganz genau kennt, dann wei\u00df er am Besten, was du magst und was nicht, oder? Wei\u00dft du, wer dich am Besten kennt? Dein Bruder? Deine Eltern? Deine beste Freundin? Es gibt jemanden, der dich noch besser kennt, das ist Gott. Gott hat dich gemacht und Gott wei\u00df, was du magst und auch, was du brauchst. Gott kennt dich und liebt dich. Das ist toll.<\/p>\n<p>Josef erlebte das auch immer wieder. Er sa\u00df jetzt im Gef\u00e4ngnis, unschuldig. Die anderen dachten alle, er sei schuldig, aber Josef selbst wusste, dass das nicht stimmt. Und Gott wusste es auch, denn Gott kannte Josef. Und Gott sah Josefs Herz und dass er trotz allem eine gute Arbeit im Gef\u00e4ngnis tat. Deshalb segnete Gott Josef. Der Gef\u00e4ngnisw\u00e4rter sah, dass Josef seine t\u00e4gliche Arbeit treu tat. \u201eJosef\u201c, sagte der Gef\u00e4ngnisw\u00e4rter eines Tages zu Josef, \u201edu tust eine gute Arbeit und Gott segnet dich. Ich vertraue dir. Ich m\u00f6chte, dass du f\u00fcr mich auf die anderen Gefangenen aufpasst.\u201c Ab jetzt brauchte Josef nicht mehr beim Saubermachen helfen, jetzt sorgte er daf\u00fcr, dass es den anderen gut ging. Er schaute nach den Gefangenen. Er achtete darauf, dass jeder das bekam, was er brauchte. Josef tat seine Arbeit gut und der Gef\u00e4ngnisw\u00e4rter brauchte sich um all das nicht zu k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>Eines Tages kamen zwei neue Gefangene in dasselbe Gef\u00e4ngnis, in dem Josef war. Es waren der B\u00e4cker und der Mundschenk des Pharaos. Der B\u00e4cker hatte f\u00fcr den Pharao Brot und Kuchen gebacken und der Mundschenk hatte sich um die Getr\u00e4nke f\u00fcr den Pharao gek\u00fcmmert. Aber der Pharao war auf beide w\u00fctend und deshalb lie\u00df er sie ins Gef\u00e4ngnis werfen. Josef bekam die Aufgabe, sich um die beiden zu k\u00fcmmern. Er schaute immer wieder zu ihnen in die Zelle, um zu sehen, ob alles in Ordnung war. Er brachte ihnen morgens das Essen und k\u00fcmmerte sich darum, wenn sie etwas brauchten. So verging einige Zeit.<\/p>\n<p>Als Josef an einem Morgen in ihre Zelle schaute, sah er, dass der B\u00e4cker und auch der Mundschenk ganz traurig aussahen. \u201eWas ist denn passiert?\u201c, fragte Josef besorgt. \u201eSie sind doch nicht etwas krank\u201c, dachte er sich. Aber die beiden waren nicht krank. Sie hatten in der Nacht jeder einen Traum gehabt. Wir tr\u00e4umen ja auch oft etwas, manchmal ist es ganz lustig, manchmal nicht so sch\u00f6n. Aber der Traum vom B\u00e4cker und vom Mundschenk hatte auch noch eine wichtige Bedeutung. Gott wollte ihnen etwas zeigen in den Tr\u00e4umen. Aber sie wussten nicht, was die Tr\u00e4ume bedeuteten. Sonst konnte ihnen das auch niemand sagen. Deshalb waren sie jetzt traurig. Das erz\u00e4hlten sie Josef: \u201eWir haben in der Nacht etwas Seltsames getr\u00e4umt, aber wir wissen nicht, was es bedeutet.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNur Gott kann sagen, was die Tr\u00e4ume bedeuten\u201c, antwortete Josef. Gott kennt uns am Besten. Er wei\u00df, was uns besch\u00e4ftigt, wor\u00fcber wir nachdenken. Er kannte den B\u00e4cker und den Mundschenk ganz genau, so wie er dich kennt. In der Bibel steht sogar, dass Gott wei\u00df, wie viele Haare auf deinem Kopf sind. Und wenn Gott dich so gut kennt, dann wei\u00df er auch, was gut f\u00fcr dich ist. Er kennt deine W\u00fcnsche, er kennt deine \u00c4ngste. Deshalb kannst du Gott vertrauen. Gott will f\u00fcr dich sorgen. Lebe mit Gott, dann bist du bei ihm sicher.<\/p>\n<p>\u201eDen Traum kann nur Gott deuten\u201c, sagte Josef. Aber dann sagte er noch: \u201eErz\u00e4hlt mir den Traum.\u201c Der Mundschenk begann sofort zu erz\u00e4hlen: \u201eIch sah im Traum einen Weinstock. Dort wuchsen drei Reben mit Weintrauben dran. Erst waren sie ganz klein, aber dann wurden sie etwas gr\u00f6\u00dfer und wurden reif. So pfl\u00fcckte ich die Weintrauben. Ich hatte in der Hand den Becher des Pharaos. Ich habe die Weintrauben zerdr\u00fcckt, so dass der Saft in den Becher geflossen ist. Dann habe ich dem Pharao den Becher gegeben.\u201c Josef h\u00f6rte sich alles genau an. Und Gott zeigte ihm, was dieser Traum bedeutete. Josef erkl\u00e4rte es dem Mundschenk.<\/p>\n<p>\u201eDie drei Reben bedeuten drei Tage\u201c, begann Josef. Das hei\u00dft, es wird noch 3 Tage dauern, dann erf\u00fcllt sich, was du im Traum gesehen hast. Der Pharao wird dir vergeben und du darfst wieder f\u00fcr ihn arbeiten. Dann wirst du ihm wieder den Becher reichen, so wie du es vorher getan hast.\u201c \u201eDanke, dass du mir alles erkl\u00e4rt hast\u201c, sagte der Mundschenk erleichtert. Jetzt wusste er, was der Traumbedeutete und er war nicht mehr so traurig. Denn es war ja ein guter Traum. Josef hatte noch eine Bitte an den Mundschenk: \u201eWenn du wieder f\u00fcr den Pharao arbeitest, dann denke doch bitte am mich. Ich bin hier unschuldig im Gef\u00e4ngnis. Sage das dem Pharao, damit er mich vielleicht hier herausholt.\u201c Nat\u00fcrlich wollte der Mundschenk das machen, denn Josef hatte ihm ja auch geholfen.<\/p>\n<p>Der B\u00e4cker sah, dass Josef den Traum des Mundschenks erkl\u00e4ren konnte, deshalb erz\u00e4hlte er auch seinen Traum: \u201eIch trug drei K\u00f6rbe auf dem Kopf, in denen Brot und anderes Gebackenes f\u00fcr den Pharao waren. Dann kamen V\u00f6gel und fra\u00dfen etwas aus dem obersten Korb.\u201c Wieder h\u00f6rte Josef sich alles an. Er war etwas traurig, als er dem B\u00e4cker die Bedeutung des Traums erkl\u00e4rte. Denn es war kein guter Traum. \u201eWieder bedeuten die drei K\u00f6rbe drei Tage. Das hei\u00dft, auch dein Traum wird sich in drei Tagen erf\u00fcllen\u201c, begann Josef. \u201eIn drei Tagen wird der Pharao auch entscheiden, was mit dir geschehen soll. Aber er wird dich nicht freilassen, sondern er wird dich t\u00f6ten lassen f\u00fcr das, was du getan hast.\u201c<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten Tage vergingen. Drei Tage sp\u00e4ter hatte der Pharao Geburtstag. Er feierte ein gro\u00dfes Fest f\u00fcr alle seine Freunde. Und dann ging die T\u00fcr des Gef\u00e4ngnisses auf. \u201eKommt mit\u201c, sagte der Gef\u00e4ngnisw\u00e4rter zu dem Mundschenk und zu dem B\u00e4cker. Beide standen auf und gingen hinterher. Dann wurde der Mundschenk zum Pharao gebracht. Er durfte wieder f\u00fcr den Pharao arbeiten und sich um seine Getr\u00e4nke k\u00fcmmern. Aber der B\u00e4cker wurde get\u00f6tet. Alles kam genauso, wie Josef es gesagt hatte, denn Gott selbst hatte ihm die Bedeutung der Tr\u00e4ume gezeigt.<\/p>\n<p>\u201eBitte denke an mich\u201c, hatte Josef den Mundschenk gebeten. Jetzt wartete Josef jeden Tag darauf, dass er vielleicht frei gelassen w\u00fcrde. Aber der Mundschenk verga\u00df Josef. Er erz\u00e4hlte dem Pharao nichts von dem jungen Mann, der unschuldig im Gef\u00e4ngnis sa\u00df. So wusste der Pharao nichts von ihm. Aber Gott verga\u00df Josef nicht. Gott kannte Josef und liebte ihn und war auch im Gef\u00e4ngnis jeden Tag bei ihm.<\/p>\n<p>Gott kennt dich und er wei\u00df, was du brauchst. Deshalb vertraue ihm.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Josef im Gef\u00e4ngnis (Josef deutet die Tr\u00e4ume des B\u00e4ckers und des Mundschenks) Bibeltext: 1. Mose 39,20 &#8211; 40,23 Lehre: Gott kennt dich und liebt dich. 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