{"id":85,"date":"2016-01-13T15:24:08","date_gmt":"2016-01-13T14:24:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=85"},"modified":"2016-01-13T15:24:08","modified_gmt":"2016-01-13T14:24:08","slug":"gott-will-dein-leben-veraendern","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/gott-will-dein-leben-veraendern\/","title":{"rendered":"Gott will dein Leben ver\u00e4ndern"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nDie erste Reise der Br\u00fcder Josefs nach \u00c4gypten<br \/>\n(Josefs Wiedersehen mit seinen Br\u00fcdern)<\/p>\n<p>Bibeltext: 1. Mose 42,1-38<br \/>\nLehre: Gott will dein Leben ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Bibelvers: Galater 5,22 (Luth): Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, G\u00fcte, Treue.<br \/>\nBibelvers: 2. Korinther 5,17 (Hfa): Geh\u00f6rt jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas Neues hat begonnen.<\/p>\n<p>\u201eWas machen wir denn blo\u00df? Wenn wir bald nichts zu essen bekommen, m\u00fcssen wir sterben.\u201c Jakob hatte Hunger. Und auch seine S\u00f6hne und ihre Familien hatten kaum noch etwas zum Essen. In Kanaan und in den Nachbarl\u00e4ndern gab es eine Hungersnot. Niemand hatte mehr Getreide zum Brotbacken. Und auf den Feldern wuchs kaum etwas. Doch dann h\u00f6rte Jakob, dass es in \u00c4gypten noch Getreide zu kaufen g\u00e4be. \u201eDas ist unsere Rettung\u201c, dachte er und rief schnell seine S\u00f6hne zusammen. \u201eIhr m\u00fcsst nach \u00c4gypten gehen. Dort gibt es noch Getreide. Geht hin und kauft etwas f\u00fcr uns, sonst verhungern wir.\u201c<\/p>\n<p>Also machten sich Ruben, Simeon, Levi, Juda, Issachar, Sebulon, Dan, Naftali, Gad und Asser auf den Weg. Es waren 10 Br\u00fcder. Ihr j\u00fcngster Bruder Benjamin war auch schon erwachsen. Trotzdem blieb er zuhause. Jakob hatte Angst, dass Benjamin etwas passieren k\u00f6nnte. Nachdem Josef verschwunden war, war Benjamin jetzt Jakobs Lieblingssohn und Jakob wollte nicht, dass Benjamin auch etwas passierte. Die 10 Br\u00fcder zogen los nach \u00c4gypten.<\/p>\n<p>In \u00c4gypten war auch eine Hungersnot. Aber trotzdem gab es dort genug Getreide, denn in den letzten 7 Jahren hatte Josef dort viel Getreide in gro\u00dfen Vorratsh\u00e4usern gesammelt. Jetzt verkaufte Josef das Getreide an die Menschen. Nicht nur die \u00c4gypter kamen zu Josef, um Getreide zu bekommen, auch Menschen aus anderen L\u00e4ndern. Und so sah Josef eines Tages eine kleine Gruppe von M\u00e4nnern, die Getreide kaufen wollten. Irgendwie kamen sie ihm bekannt vor. Als Josef genauer hinschaute, erkannte er sie. Es waren seine Br\u00fcder. Es war schon \u00fcber 20 Jahre her, dass er sie das letzte Mal gesehen hatte. Das war damals, als sie ihm einfach als Sklaven verkauft hatte. Josef hatte damals gro\u00dfe Angst gehabt und war total entt\u00e4uscht von seinen Br\u00fcdern gewesen und nat\u00fcrlich auch w\u00fctend, dass sie ihm das angetan hatten. Aber in der Zwischenzeit war viel passiert. Josef war kein Sklave mehr. Er war der zweitwichtigste Mann in ganz \u00c4gypten.<\/p>\n<p>Josefs Br\u00fcder erkannten Josef nicht. Er trug \u00e4gyptische Kleidung und redete in der Sprache der \u00c4gypter. Die 10 Br\u00fcder fielen vor Josef nieder. Pl\u00f6tzlich fielen Josef wieder seine Tr\u00e4ume ein. In seinen Tr\u00e4umen vor vielen Jahren war es doch genauso gewesen. Seine Br\u00fcder hatten sich vor ihm verneigt. Jetzt war es wirklich so gekommen. Aber Josef verriet nichts. Er lie\u00df sich nichts anmerken. \u201eWoher kommt ihr?\u201c, fragte er streng. \u201eWir kommen aus Kanaan, um hier Getreide zu kaufen\u201c, antworteten seine Br\u00fcder. \u201eDas glaube ich nicht!\u201c, entgegnete Josef, \u201eIhr seid bestimmt Spione. Ihr wollt nur schauen, wo unser Land nicht genug gesichert ist, damit ihr uns angreifen k\u00f6nnt.\u201c<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wusste Josef, dass sie keine Spione sind. Aber Josef wollte sie testen. Josef wollte wissen, ob seine Br\u00fcder sich ver\u00e4ndert hatten. Vor 20 Jahren hatten sie ihn verraten und verkauft. W\u00fcrden sie das jetzt immer noch tun? Josef hatte in den 20 Jahren so viel mit Gott erlebt und Gott hatte sein Leben ver\u00e4ndert. Josef war seinen Br\u00fcdern nicht mehr b\u00f6se. Gott hatte ihm geholfen, ihnen zu vergeben und sie wieder zu lieben. Gott m\u00f6chte auch unser Leben ver\u00e4ndern. Niemand von uns ist perfekt und egal, wie wir es versuchen, wir k\u00f6nnen es nicht alleine schaffen, wirklich gut zu werden. Aber Gott wei\u00df das, deshalb ist Jesus f\u00fcr uns gestorben. Jesus ist f\u00fcr deine S\u00fcnden gestorben, daf\u00fcr, wo du Gott nicht gehorchst. Wenn du Jesus als Retter annimmst, dann vergibt Gott dir deine S\u00fcnden. Aber Gott m\u00f6chte noch mehr tun. Er will dein Leben ver\u00e4ndern. Er will dir helfen, so zu leben, wie es ihm gef\u00e4llt. Gott hatte Josefs Leben ver\u00e4ndert. Deshalb war er nicht mehr w\u00fctend auf seine Br\u00fcder.<\/p>\n<p>Aber Josef wollte sie testen. \u201eWir sind keine Spione\u201c, erkl\u00e4rten die Br\u00fcder noch einmal, \u201ewir sind alles Br\u00fcder und kommen aus Kanaan.\u201c Aber Josef blieb hart: \u201eIch glaube, ihr seid Spione.\u201c Seine Br\u00fcder versuchten noch einmal, sich zu verteidigen: \u201eWir sind 12 Br\u00fcder aus Kanaan. Unser j\u00fcngster Bruder ist bei unserem Vater geblieben und ein Bruder ist nicht mehr bei uns.\u201c Sie redeten eigentlich nicht gerne \u00fcber ihren Bruder Josef, aber jetzt sagten sie es, um sich zu verteidigen. \u201eIch glaube euch trotzdem nicht\u201c, sagte Josef wieder. \u201eAber ihr k\u00f6nnt es ja beweisen. Einer von euch kann nach Hause gehen und euren j\u00fcngsten Bruder holen. Wenn ich ihn sehe, dann wei\u00df ich, dass ihr die Wahrheit sagt. Sonst glaube ich es euch nicht.\u201c Dann lie\u00df Josef seine Br\u00fcder ins Gef\u00e4ngnis werfen. Dort mussten sie 3 Tage lang warten, dann kam Josef wieder zu ihnen. \u201eIhr k\u00f6nnt gehen\u201c, erkl\u00e4rte er. \u201eAber einer von euch bleibt im Gef\u00e4ngnis. Wenn ihr dann mit eurem j\u00fcngsten Bruder wiederkommt, dann glaube ich euch und ihr seid frei.\u201c<\/p>\n<p>Die Br\u00fcder waren etwas erleichtert, dass sie jetzt fast alle gehen durften. Trotzdem hatten sie Angst, was noch geschehen w\u00fcrde. \u201eDaran sind wir selbst schuld\u201c, sagte pl\u00f6tzlich einer von ihnen. \u201eDas kommt alles nur, weil wir damals so b\u00f6se zu unserem Bruder waren. Er hatte Angst gehabt und uns angebettelt, ihn frei zu lassen, aber wir haben nicht auf ihn geh\u00f6rt. Das ist jetzt bestimmt die Strafe daf\u00fcr.\u201c Die anderen Br\u00fcder nickten. \u201eIch hatte es euch doch gesagt\u201c, antwortete Ruben. \u201eIch hab euch gesagt, ihr sollt ihm nichts tun, aber ihr habt nicht geh\u00f6rt.\u201c Die Br\u00fcder wussten nicht, dass Josef ihre Sprache verstand, denn er sprach immer nur \u00e4gyptisch und lie\u00df sich alles \u00fcbersetzen, was sie sagten. Aber Josef hatte alles geh\u00f6rt. Schnell drehte er sich weg, damit sie seine Tr\u00e4nen nicht sehen konnten. Seine Br\u00fcder schienen sich ja wirklich ge\u00e4ndert zu haben. Aber er wollte es genau wissen. Schnell wischte er seine Tr\u00e4nen weg. Dann lie\u00df er Simeon fesseln und ins Gef\u00e4ngnis bringen.<\/p>\n<p>Die anderen Br\u00fcder bekamen ihre S\u00e4cke mit Getreide gef\u00fcllt. Sie luden alles auf ihre Esel und zogen zur\u00fcck nach Kanaan. Josef sah ihnen nach. Er hoffte, dass sie bald wiederkommen w\u00fcrden. Dann k\u00f6nnte er sehen, ob sie sich wirklich ge\u00e4ndert hatten und ihren Bruder Simeon aus dem Gef\u00e4ngnis holen w\u00fcrden. Oder waren sie immer noch dieselben wie vor 20 Jahren?<\/p>\n<p>Wie ist das bei dir? Vielleicht glaubst du an Gott. Aber kann Gott auch dein Leben ver\u00e4ndern? Gott m\u00f6chte dir helfen, so zu leben, wie es ihm gef\u00e4llt. Vielleicht bist du schnell w\u00fctend auf andere. Bitte Gott, dir zu helfen, geduldiger zu sein. Vielleicht f\u00e4llt es dir auch oft schwer, die Wahrheit zu sagen. Dann bitte Gott, dich zu ver\u00e4ndern und dir dabei zu helfen. Gott m\u00f6chte dein Leben ver\u00e4ndern, aber du musst bereit dazu sein. Deshalb bitte ihn immer wieder darum. Dann k\u00f6nnen andere Menschen an deinem Leben erkennen, dass Gott dich ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Josef wollte sehen, ob sich seine Br\u00fcder ver\u00e4ndert hatten. Aber jetzt musste er erst einmal warten. 9 seiner Br\u00fcder waren auf dem Heimweg. Es war ein langer Weg und sie mussten unterwegs Pause machen. Einer von ihnen \u00f6ffnete seinen Getreidesack, um seinem Esel etwas Futter zu geben. \u201eKommt mal schnell her\u201c, rief er seinen Br\u00fcdern \u00e4ngstlich zu. \u201eSchaut doch, das ganze Geld ist wieder im Sack drin. Aber ich habe es doch f\u00fcr das Getreide bezahlt.\u201c Die anderen Br\u00fcder erschraken. Als sie nachschauten, lag auch in ihren S\u00e4cken das Geld, das sie f\u00fcr das Getreide bezahlt hatten. Josef hatte seinen Dienern gesagt, dass sie es wieder oben auf das Getreide legen sollten. Aber seine Br\u00fcder bekamen jetzt noch mehr Angst. \u201eJetzt denkt dieser Mann, wir w\u00e4ren wirklich Spione oder Diebe. Aber wir wollten es doch bezahlen.\u201c<\/p>\n<p>Voller Angst kamen sie nach Hause zu Jakob. Sofort erz\u00e4hlten sie ihm alles: \u201eSimeon ist im Gef\u00e4ngnis. Der Mann in \u00c4gypten dachte, wir sind Spione. Er will uns erst glauben, wenn wir Benjamin mitbringen. Dann will er Simeon auch wieder freilassen.\u201c Auch Jakob bekam Angst. \u201eErst verschwindet Josef\u201c, klagte er. \u201eJetzt ist Simeon fort und ihr wollte mir Benjamin auch noch wegnehmen? Nein. Ich lasse Benjamin nicht mitgehen. Ich m\u00f6chte nicht, dass ihm etwas passiert.\u201c Ruben versuchte, seinen Vater zu \u00fcberreden: \u201eEs ist die einzige M\u00f6glichkeit, dem Mann zu beweisen, dass wir ehrlich sind. Ich verspreche dir, ich passe auf Benjamin auf.\u201c Aber Jakob sch\u00fcttelte den Kopf. \u201eNein, ich m\u00f6chte nicht auch noch Benjamin verlieren\u201c, jammerte er.<\/p>\n<p>So blieben die Br\u00fcder erst einmal zuhause. Und Simeon musste im Gef\u00e4ngnis auf sie warten. Aber sie wollten ihrem Bruder helfen, denn Gott hatte ihr Leben ver\u00e4ndert und sie waren nicht mehr so egoistisch und eifers\u00fcchtig wie fr\u00fcher. So will Gott auch dein Leben ver\u00e4ndern. Du schaffst es nicht alleine, aber Gott kann dir helfen, immer mehr so zu werden, wie es ihm gef\u00e4llt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Die erste Reise der Br\u00fcder Josefs nach \u00c4gypten (Josefs Wiedersehen mit seinen Br\u00fcdern) Bibeltext: 1. Mose 42,1-38 Lehre: Gott will dein Leben ver\u00e4ndern. Bibelvers: Galater 5,22 (Luth): Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, G\u00fcte, Treue. Bibelvers: 2. Korinther 5,17 (Hfa): Geh\u00f6rt jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas Neues hat begonnen. \u201eWas machen wir denn blo\u00df? Wenn wir bald nichts zu essen bekommen, m\u00fcssen wir sterben.\u201c Jakob hatte Hunger. Und auch seine S\u00f6hne und ihre Familien hatten kaum noch etwas zum Essen. In Kanaan und in den Nachbarl\u00e4ndern gab es eine Hungersnot. Niemand hatte mehr Getreide zum Brotbacken. 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