{"id":91,"date":"2016-01-13T15:27:34","date_gmt":"2016-01-13T14:27:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=91"},"modified":"2016-01-13T15:27:34","modified_gmt":"2016-01-13T14:27:34","slug":"gehe-gottes-wege","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/gehe-gottes-wege\/","title":{"rendered":"Gehe Gottes Wege!"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nJakobs Tod<\/p>\n<p>Bibeltext: 1. Mose 49,29-50,26<br \/>\nLehre: Gehe Gottes Wege!<\/p>\n<p>Bibelvers: Psalm 32,8 (Luth): Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.<\/p>\n<p>Jetzt lebte Jakob schon 17 Jahre lang in \u00c4gypten. Er war so froh, seinen Sohn Josef und auch seine anderen 11 S\u00f6hne bei sich zu haben. Und er freute sich \u00fcber seine vielen Enkel, die auch dort in \u00c4gypten lebten. Er f\u00fchlte sich hier wohl. Aber trotzdem dachte er immer wieder an Kanaan. Kanaan war Jakobs Heimat. Denn dort hatte Gott ihn hingef\u00fchrt und Gott hatte versprochen, dass er das Volk Israel, also Jakob und seine Familie, eines Tages wieder nach Kanaan zur\u00fcckbringen w\u00fcrde. Jakob wollte Gottes Wege gehen. Deshalb wollte er auch nach Kanaan zur\u00fcck, aber er war schon sehr alt. Jakob war jetzt schon 147 Jahre alt und er merkte, dass er immer schw\u00e4cher wurde. Deshalb lie\u00df er Josef zu sich rufen.<\/p>\n<p>Josef kam sofort zu seinem Vater. Er erschrak, als er sah, dass Jakob sehr krank aussah. \u201eWie geht es dir, Vater?\u201c, fragte Josef. \u201eIch muss bald sterben\u201c, antwortete Jakob, \u201eund ich habe einen letzten Wunsch.\u201c Josef war traurig dar\u00fcber, aber sein Vater war ja schon so alt, da war es normal, dass er sterben musste. \u201eWas kann ich f\u00fcr dich tun\u201c, fragte Josef. \u201eBitte versprich mir, dass du mich nicht hier in \u00c4gypten begr\u00e4bst. Kanaan ist meine Heimat, dort sollst du mich in dem Grab von Abraham und Isaak begraben.\u201c Josef versprach es seinen Vater. Er wollte ihm diesen letzten Wunsch erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Dann lie\u00df Jakob all seine S\u00f6hne zu sich holen und segnete sie. Einer nach dem anderen kam zu ihm und Jakob legte seine H\u00e4nde auf seine S\u00f6hne. F\u00fcr jeden von ihnen hatte er einen Segenswunsch. Und jetzt wusste Jakob, dass seine Zeit gekommen war, zu sterben. Aber er war bis jetzt Gottes Wege gegangen und deshalb wusste er, dass er auch nach dem Tod bei Gott sein w\u00fcrde. Er dachte \u00fcber sein Leben nach und dar\u00fcber, wie gut Gottes Wege waren. Jakob hatte gedacht, er w\u00fcrde seinen Sohn nie wieder sehen, aber Gott hatte Josef nach \u00c4gypten geschickt, damit Josef dort seine Familie vor dem Verhungern retten konnte. Jetzt sah Jakob, wie gut Gott alles gef\u00fchrt hatte. Er konnte auf Gott vertrauen und wollte Gott gehorchen und Gottes Wege gehen.<\/p>\n<p>Du kannst auch, wie Jakob, Gottes Wege gehen. Denn Gottes Wege sind gut. Wenn Gott uns etwas sagt, dann tut er das, weil er uns liebt. Wenn er uns etwas verbietet, dann tut er das, weil es schlecht f\u00fcr uns w\u00e4re. Deshalb geh Gottes Wege, denn seine Wege sind gut. Lies in der Bibel, was Gott von dir m\u00f6chte und dann gehorche ihm. Dann kannst du sicher sein, dass du auf einem guten Weg bist. Das war Jakob gewesen. Er war gl\u00fccklich \u00fcber sein Leben, wie es gelaufen war.<\/p>\n<p>Dann starb Jakob. Als Josef und seine Br\u00fcder die Nachricht von Jakobs Tod h\u00f6rte, waren sie nat\u00fcrlich sehr traurig. \u201eEr wird uns fehlen\u201c, dachten sie sich. Josef weinte. Und auch ganz \u00c4gypten trauerte mit ihm, viele Tage lang. Doch dann dachte Josef an das Versprechen, dass er seinen Vater gegeben hatte. Zusammen mit seinen Br\u00fcder und vielen wichtigen M\u00e4nnern aus \u00c4gypten zogen sie bis zur Grenze \u00c4gyptens. Es war ein gro\u00dfer Zug mit vielen Leuten und Wagen. Alle wollten Jakob von Jakob Abschied nehmen. An der Grenze machten sie halt und hielten eine Trauerfeier. Die \u00c4gypter blieben dort, aber Josef und seine Br\u00fcder brachten den Leichnam ihres Vaters bis nach Kanaan. Dort in Machpela war eine H\u00f6hle, die Abraham gekauft hatte. Schon Abraham und Sara und Isaak und Rebekka wurden dort begraben. Und auch Lea. Dort begruben sie Jakob. Dann gingen alle zur\u00fcck nach \u00c4gypten.<\/p>\n<p>Als sie wieder zur\u00fcck waren redeten die Br\u00fcder von Josef miteinander. Sie waren traurig, weil ihr Vater nicht mehr da war, aber sie hatten auch Angst. \u201eJetzt ist unser Vater nicht mehr da\u201c, sagte sie, \u201ejetzt wird sich Josef bestimmt an uns r\u00e4chen. Wir haben Josef so schlecht behandelt, jetzt wird er es uns heimzahlen.\u201c Aber was sollten sie tun? \u201eWir m\u00fcssen mit Josef reden\u201c, sagten sie. \u201eAber was sagen wir ihm denn?\u201c, \u00fcberlegte einer. \u201eIch habe schon eine Idee\u201c, antwortete ein anderer, \u201ekommt mit!\u201c Und so gingen sie zu Josef.<\/p>\n<p>Als sie vor Josef standen, wurde ihre Angst wieder gr\u00f6\u00dfer. \u201eUnd wenn er uns jetzt als Sklaven nimmt? Oder wenn er uns umbringt?\u201c \u201eJosef\u201c, begann einer von ihnen. \u201eUnser Vater hat vor deinem Tod mit uns geredet. Wir sollen dir sagen, dass du uns vergeben sollst. Das war sein letzter Wunsch.\u201c Jakob hatte das nix cht gesagt, aber die Br\u00fcder hatten so Angst, dass sie sich diese L\u00fcge ausgedacht hatten. Als Josef das h\u00f6rte, musste er weinen. Josef wollte Gottes Wege gehen und deshalb hatte Josef seinen Br\u00fcdern l\u00e4ngst vergeben.<\/p>\n<p>Gehst du auch Gottes Wege? Dann gehorche Gott. Gottes Wege sind immer gut. Das hatte Josef erlebte und deshalb gehorchte er Gott auch. \u201eIhr braucht doch keine Angst zu haben\u201c, sagte Josef zu seinen Br\u00fcdern. Aber seine Br\u00fcder fielen vor Josef auf die Knie. Josef war der zweitm\u00e4chtigste Mann in \u00c4gypten. Nur der Pharao hatte mehr zu sagen als Josef. Aber trotzdem erkl\u00e4rte Josef: \u201eIch bin doch nicht Gott? Ich bin doch kein Richter \u00fcber euch.\u201c Josef hatte seinen Br\u00fcdern schon vergeben. Au\u00dferdem sah Josef, wie Gott alles so gut gef\u00fchrt hatte. \u201eIhr hattet B\u00f6ses mit mir vor, aber Gott hat alles zum Guten gef\u00fchrt\u201c, sagte er zu seinen Br\u00fcdern. Und Josef wollte noch mehr tun: \u201eIch werde f\u00fcr euch und f\u00fcr eure Kinder sorgen\u201c, versprach er.<\/p>\n<p>Das tat Josef auch, solange er lebte. Und die Familie von Jakob, das Volk Israel, wurde immer gr\u00f6\u00dfer. Josef hatte erlebt, dass Gottes Wege gut waren und deshalb wollte er sie auch weiter gehen. Gehe Gottes Wege, denn Gottes Wege sind gut.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Jakobs Tod Bibeltext: 1. Mose 49,29-50,26 Lehre: Gehe Gottes Wege! Bibelvers: Psalm 32,8 (Luth): Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten. Jetzt lebte Jakob schon 17 Jahre lang in \u00c4gypten. Er war so froh, seinen Sohn Josef und auch seine anderen 11 S\u00f6hne bei sich zu haben. Und er freute sich \u00fcber seine vielen Enkel, die auch dort in \u00c4gypten lebten. Er f\u00fchlte sich hier wohl. Aber trotzdem dachte er immer wieder an Kanaan. Kanaan war Jakobs Heimat. Denn dort hatte Gott ihn hingef\u00fchrt und Gott hatte versprochen, dass er das Volk Israel, also Jakob und seine Familie, eines Tages wieder nach Kanaan zur\u00fcckbringen w\u00fcrde. Jakob wollte Gottes Wege gehen. Deshalb wollte er auch nach Kanaan zur\u00fcck, aber er war schon sehr alt. Jakob war jetzt schon 147 Jahre alt und er merkte, dass er immer schw\u00e4cher wurde. Deshalb lie\u00df er Josef zu sich rufen. Josef kam sofort zu seinem Vater. Er erschrak, als er sah, dass Jakob sehr krank aussah. \u201eWie geht es dir, Vater?\u201c, fragte Josef. \u201eIch muss bald sterben\u201c, antwortete Jakob, \u201eund ich habe einen letzten Wunsch.\u201c Josef war traurig dar\u00fcber, aber sein Vater war ja schon so alt, da war es normal, dass er sterben musste. \u201eWas kann ich f\u00fcr dich tun\u201c, fragte Josef. \u201eBitte versprich mir, dass du mich nicht hier in \u00c4gypten begr\u00e4bst. 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