{"id":94,"date":"2016-01-13T19:40:33","date_gmt":"2016-01-13T18:40:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=94"},"modified":"2016-01-13T19:40:33","modified_gmt":"2016-01-13T18:40:33","slug":"gott-hilft-seinen-kindern-richtig-zu-handeln","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/gott-hilft-seinen-kindern-richtig-zu-handeln\/","title":{"rendered":"Gott hilft seinen Kindern, richtig zu handeln"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nMose als Baby<\/p>\n<p>Bibeltext: 2. Mose 1,1 &#8211; 2,10<br \/>\nLehre: Gott hilft seinen Kindern, richtig zu handeln.<\/p>\n<p>Bibelvers: Jakobus 1,5a (Luth) Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern gibt.<\/p>\n<p>\u201eAndreas? Was ist mit dir? Bist du dabei?\u201c \u2013 Andreas atmete tief durch. Was sollte er jetzt tun? Die anderen wollten bei Frau M\u00fcller \u00fcber den Zaun klettern und von den leckeren \u00c4pfeln essen. Frau M\u00fcller war nicht da, also w\u00fcrde sie keiner erwischen. Aber war es richtig? Was sollte er tun? Wenn er nicht mitmacht, w\u00fcrden die anderen ihn auslachen, oder? Andreas brauchte Weisheit. Vielleicht ging es euch auch schon einmal so. Mit Freunden oder in der Schule. Ihr wusstet nicht, was ihr sagen oder tun solltet. Wenn man Weisheit hat, dann kann man das Richtige sagen oder tun. Aber woher bekommt man Weisheit?<\/p>\n<p>Gott hat uns gesagt, dass er uns Weisheit geben will, das Richtige zu tun, wenn wir ihn darum bitten. (Jakobus 1,5a lesen) \u201eWenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern gibt\u201c.<\/p>\n<p>Amram und seine Frau Jochebed brauchten ganz dringend Weisheit. Sie hatten ein gro\u00dfes Problem. Eigentlich hatte ihr ganzes Volk dieses Problem. Viele Jahre vorher war Josef nach \u00c4gypten gekommen und hatte dann seinen Vater Jakob und die anderen Familienangeh\u00f6rigen nach \u00c4gypten geholt. K\u00f6nnt ihr euch noch daran erinnern? 70 Leute waren es gewesen. Der Pharao, also der K\u00f6nig von \u00c4gypten, mochte Josef, weil der ihm viel geholfen hatte. Deshalb hatte er ihnen erlaubt, in die beste Gegend von \u00c4gypten zu ziehen und dort zu leben. Das Volk von Josef, das Volk Israel, wurde immer gr\u00f6\u00dfer. Etwa 400 Jahre waren jetzt vergangen und mittlerweile waren es etwa 2 Millionen Menschen geworden. Josef lebte nat\u00fcrlich schon lange nicht mehr, seine Kinder auch nicht, und deren Kinder auch nicht mehr. Und auch der Pharao von damals nicht. Es gab einen neuen Pharao in \u00c4gypten, der Josef nicht mehr kannte. Er wusste nicht, warum die Isareliten in \u00c4gypten waren. Er wusste nur, dass es so viele Israeliten bei sich im Land gab und das gefiel ihm gar nicht.<\/p>\n<p>\u201eWas passiert, wenn es Krieg mit einem anderen Volk gibt? Die Israeliten k\u00f6nnten zu unseren Feinden halten und uns dann in unserem eigenen Land bek\u00e4mpfen!\u201c So dachte er. \u201eIch muss etwas dagegen tun, dass dieses Volk immer gr\u00f6\u00dfer wird. Sie sollen f\u00fcr uns arbeiten, so dass sie keine Zeit mehr haben, sich um ihre eigenen Tiere und ihre Familien zu k\u00fcmmern.\u201c So geschah es. Die Israeliten mussten f\u00fcr die \u00c4gypter arbeiten. Sie mussten auf deren Felder arbeiten oder St\u00e4dte f\u00fcr sie bauen. Schwere Ziegel mussten sie schleppen. Es war harte Arbeit und sie wurden dabei von den Leuten vom Pharao streng bewacht.<\/p>\n<p>Aber Gott war mit den Israeliten und half ihnen. Der Pharao wollte noch mehr gegen dieses Volk tun. Er lie\u00df die Hebammen der Israeliten, Schifra und Pua, holen. Sie waren immer dabei, wenn ein Kind geboren wurde und halfen mit. \u201eIhr sollte alle S\u00f6hne der Isareliten umbringen, sobald sie geboren werden! Nur die M\u00e4dchen d\u00fcrfen am Leben bleiben.\u201c sagte er zu ihnen. Er wollte, dass das Volk Israel nicht weiter wuchs. Die Hebammen waren die, die als erstes mitbekamen, wenn ein Kind geboren wurde. Was sollten die beiden jetzt tun? Sie brauchten Weisheit. Woher kann man Weisheit bekommen? Genau, von Gott. Und Schifra und Pua kannten Gott. Gott gab ihnen Weisheit, das Richtige zu tun. So hatten sie keine Angst vor dem Pharao und brachten die Kinder nicht um. (Vers 17 lesen).<\/p>\n<p>Der Pharao war w\u00fctend: \u201eWarum lasst ihr die Kinder leben!\u201c, fragte er. \u201eIch habe euch doch befohlen, sie umzubringen.\u201c \u201eWir werden zwar gerufen, wenn ein Kind geboren wird\u201c, sagten sie, \u201eaber wenn wir dort ankommen, ist das Kind meist schon auf der Welt, dann werden wir gar nicht mehr gebraucht.\u201c In der Bibel steht, Gott segnete die Hebammen, weil sie ihm gehorchten. Der Pharao bestrafte sie nicht daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Aber er lie\u00df sich auch nicht von seinem Plan abbringen. Er gab einen neuen Befehl. Alle \u00c4gypter sollten darauf achten, ob bei den Israeliten ein Junge geboren wurde. Dann sollten sie ihn in den Nil werfen. So w\u00fcrden die Kinder nicht \u00fcberleben und der Pharao h\u00e4tte endlich sein Problem gel\u00f6st, dass es so viele Israeliten gab.<\/p>\n<p>Genau das war die Zeit, als Jochebed und Amram (2. Mose 6,20) ein drittes Kind bekamen. Miriam war schon 13 und Aaron 3 Jahre alt. Und jetzt wurde noch ein Sohn geboren. Ich wei\u00df nicht, ob sie sich richtig freuen konnten. Jetzt brauchten sie Weisheit. Was sollten sie tun? Das Kind in den Nil werfen, wie der Pharao es befohlen hatte? Oder warten bis die Soldaten es finden w\u00fcrden. Dann w\u00fcrden die Soldaten es in den Nil werfen. In der Bibel steht (Hebr\u00e4er 11,23), dass sie Gott glaubten und so keine Angst vor dem Pharao hatten. Sie versteckten ihren Sohn und ich denke, sie baten Gott jeden Tag um Weisheit.<\/p>\n<p>Welche Situationen gibt es, in denen du Weisheit brauchst? Vielleicht machen deine Freunde Sachen, bei denen du nicht genau wei\u00dft, ob es richtig ist. Sie schauen Filme an, die nicht okay sind. Sollst du mitmachen? Oder aber deine Freundin ist traurig, weil ihre Eltern sich streiten. Du willst sie tr\u00f6sten, aber du wei\u00dft nicht wie. Dann brauchst du Weisheit. Gott will uns Weisheit geben, wenn wir ihn bitten. Das taten Jochebed und Amram jeden Tag. Und sie versteckten den kleinen Jungen.<\/p>\n<p>Kann man ein Kind verstecken? Vielleicht eine kleine Zeit. Aber Babys weinen manchmal und irgendwann will man mit dem Kind ja auch mal nach drau\u00dfen gehen. Sie wussten, irgendwann w\u00fcrde der Pharao das Kind finden und t\u00f6ten. Vielleicht hat Jochebed gebetet: \u201eGott, gib mir Weisheit. Was soll ich jetzt tun? Ich kann doch nicht zulassen, dass sie meinen kleinen Sohn umbringen.\u201c Und Gott h\u00f6rte ihr Gebet und gab ihr eine Idee.<\/p>\n<p>Als der kleine Junge etwa 3 Monate alt war, machte sie einen Korb aus Schilf. Dann verklebte sie ihn mit Harz, so dass er dicht war und kein Wasser hinein konnte. Sie dr\u00fcckte ihren Jungen noch einmal an sich. Dann legte sie ihn vorsichtig in den Korb und schloss den Deckel. Den Korb brachte sie an den Nil. Sie versteckte ihn am Ufer. Ich denke, sie schaute noch einmal ihren Sohn hinterher. Vielleicht w\u00fcrde sie ihn nie wieder sehen. Aber sie wusste, dass Gott auf ihn aufpassen w\u00fcrde. Dann ging sie traurig weg.<\/p>\n<p>Aber Miriam, die Schwester blieb noch in der N\u00e4he. Sie wollte wissen, was mit ihrem Bruder passierte. Sie versteckte sich und passte genau auf. Nach einiger Zeit h\u00f6rte sie Stimmen. Da kam jemand. Wer das wohl war? W\u00fcrde diese Person ihren Bruder finden? Was w\u00fcrde geschehen? Pl\u00f6tzlich erschrak sie. Es war die Prinzessin, die Tochter des Pharaos mit einigen Dienerinnen. Sie wollte zum Baden gehen und kam genau an die Stelle, an der das K\u00f6rbchen lag. Sofort sah sie es. \u201eHolt mir das K\u00f6rbchen\u201c, befahl sie einer Dienerin. Sie holten es und brachten es der Prinzessin. Die machte vorsichtig den Deckel auf und sah das Baby. Das Baby weinte. Die Prinzessin sah es sich genau an. Sie wusste sofort, warum das Kind dort im Schilf versteckt war. Sie kannte den Befehl ihres Vaters. \u201eEs muss ein Kind von den Israeliten sein,\u201c dachte sie, \u201esie haben es hier versteckt, damit es nicht umgebracht wird.\u201c Miriam beobachtete alles ganz genau. Sie konnte das Gesicht der Prinzessin sehen und merkte, dass die Prinzessin Mitleid mit ihrem Bruder hatte. Sie w\u00fcrde ihn nicht umbringen.<\/p>\n<p>Ich denke, Miriam hat zu Gott gebetet, dass er ihren Bruder besch\u00fctzt und dass er ihr Weisheit gibt, jetzt das Richtige zu tun. Wenn du Weisheit brauchst, dann kannst du auch Gott bitten. In der Bibel steht, er gibt uns gerne Weisheit. Bitte Gott, dir immer wieder zu zeigen, was richtig ist und was du tun sollt. Er wird es dir zeigen und dir auch dabei helfen.<\/p>\n<p>Miriam bekam Weisheit von Gott. Mutig ging sie zu der Prinzessin hin. \u201eBrauchst du jemanden, der sich um das Kind k\u00fcmmert?\u201c fragte sie. \u201eEs muss doch noch gestillt werden, es ist doch noch so klein. Ich kenne jemanden, der dir helfen k\u00f6nnte.\u201c<\/p>\n<p>Die Prinzessin war begeistert von der Idee. Sie wollte das Kind als ihr eigenes behalten, aber sie konnte es ja nicht stillen und au\u00dferdem kannte sie sich gar nicht richtig mit Kindern aus. \u201eJa, das w\u00e4re gut.\u201c sagte sie zu Miriam. Miriam lief sofort los zu ihrer Mutter. \u201eMama, Mama, komm schnell mit, du musst mit zur Prinzessin kommen.\u201c Jochebed ging mit. Sie war wahrscheinlich sehr \u00fcberrascht, als die Prinzessin ihr ihren eigenen Sohn in die Arme legte und sagte: \u201eBitte k\u00fcmmere dich um dieses Kind. Ich werde dich daf\u00fcr bezahlen.\u201c<\/p>\n<p>Gott hatte Jochebed Weisheit gegeben und auch Miriam. Jetzt durften sie den kleinen Jungen mit nach Hause nehmen und sich um ihn k\u00fcmmern. Miriam durfte mit ihrem Bruder spielen und brauchte keine Angst haben, dass der Pharao das Kind findet. Denn die Prinzessin selbst sorgte daf\u00fcr, dass ihm nichts passierte. F\u00fcr sie war es wie ihr eigenes Kind. Sie nannte es Mose.<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten Wochen werden wir noch mehr davon h\u00f6ren, was Gott durch dieses Kind tat. Mose hatte nur \u00fcberlebt, weil Gott seiner Familie Weisheit gegeben hatte, richtig zu handeln. Das will er auch dir geben, wenn du ihm darum bittest.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Mose als Baby Bibeltext: 2. Mose 1,1 &#8211; 2,10 Lehre: Gott hilft seinen Kindern, richtig zu handeln. Bibelvers: Jakobus 1,5a (Luth) Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern gibt. \u201eAndreas? Was ist mit dir? Bist du dabei?\u201c \u2013 Andreas atmete tief durch. Was sollte er jetzt tun? Die anderen wollten bei Frau M\u00fcller \u00fcber den Zaun klettern und von den leckeren \u00c4pfeln essen. Frau M\u00fcller war nicht da, also w\u00fcrde sie keiner erwischen. Aber war es richtig? Was sollte er tun? Wenn er nicht mitmacht, w\u00fcrden die anderen ihn auslachen, oder? Andreas brauchte Weisheit. Vielleicht ging es euch auch schon einmal so. Mit Freunden oder in der Schule. Ihr wusstet nicht, was ihr sagen oder tun solltet. Wenn man Weisheit hat, dann kann man das Richtige sagen oder tun. Aber woher bekommt man Weisheit? Gott hat uns gesagt, dass er uns Weisheit geben will, das Richtige zu tun, wenn wir ihn darum bitten. (Jakobus 1,5a lesen) \u201eWenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern gibt\u201c. Amram und seine Frau Jochebed brauchten ganz dringend Weisheit. Sie hatten ein gro\u00dfes Problem. Eigentlich hatte ihr ganzes Volk dieses Problem. Viele Jahre vorher war Josef nach \u00c4gypten gekommen und hatte dann seinen Vater Jakob und die anderen Familienangeh\u00f6rigen nach \u00c4gypten geholt. K\u00f6nnt ihr euch noch daran erinnern? 70 Leute waren es gewesen. 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