{"id":96,"date":"2016-01-13T19:41:52","date_gmt":"2016-01-13T18:41:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/?p=96"},"modified":"2016-01-13T19:41:52","modified_gmt":"2016-01-13T18:41:52","slug":"gott-will-uns-fuehren","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.jule-pape.de\/kiddos\/gott-will-uns-fuehren\/","title":{"rendered":"Gott will uns f\u00fchren"},"content":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de<br \/>\nMose als junger Mann<\/p>\n<p>Bibeltext: 2. Mose 2,11-25, (Apg 7,22-29)<br \/>\nLehre: Gott will uns f\u00fchren.<\/p>\n<p>Bibelvers: Ps 32,8 (Luth): Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.<\/p>\n<p>\u201eIch will Prinzessin werden!\u201c das w\u00fcnschte sich Klara schon immer. Das w\u00e4re sch\u00f6n: in einem Palast leben, wundersch\u00f6ne Kleider tragen, Diener haben, die alles f\u00fcr einem machen, auch das Zimmer aufr\u00e4umen. F\u00fcr Mose wurde dieser Traum war. Die Prinzessin hatte ihn am Nil gefunden und als ihren Sohn angenommen. Die ersten Jahre blieb er noch bei seiner Familie, aber als er etwas \u00e4lter war, kam Mose in den Palast zur Prinzessin. Jetzt war die Prinzessin seine Mutter. Ich denke, er hatte ein tolles Leben. Er konnte alles haben, was er wollte. Er konnte dort im Palast eine gute Ausbildung machen. Er w\u00e4re wahrscheinlich sp\u00e4ter mal ein wichtiger Mann geworden, der sehr viel Macht hatte.<\/p>\n<p>Aber Mose dachte immer daran, dass er eigentlich nicht dort hin geh\u00f6rte. Er war kein \u00c4gypter. Er sah ganz anders aus. Er war Israelit, wie seine richtigen Eltern. Und die Israeliten lebten in \u00c4gypten als Sklaven. Sie mussten hart arbeiten und hatten kein einfaches Leben. Mose war jetzt schon 40 Jahre alt. Immer wieder fragte er sich, wie es wohl seinem Volk, den Israeliten ging. Bevor er in den Palast gekommen war, hatte er ja bei seinen richtigen Eltern gelebt. Und dort hatte er auch Gott kennen gelernt. Vielleicht hat er f\u00fcr sein Volk gebetet. Mose wusste, dass Gott ihn vor dem Tod bewahrt und etwas Besonderes mit ihm vorhatte. Vielleicht hat Mose gebetet, dass Gott ihm zeigt, wo er helfen kann.<\/p>\n<p>Gott hat uns versprochen, dass er uns den Weg zeigt. (Psalm 32,8 lesen) \u201eIch will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.\u201c Vielleicht wei\u00dft du manchmal nicht, was du tun sollt. Gott will dir zeigen, was richtig ist. Er will dich f\u00fchren. Mose betete immer wieder um F\u00fchrung.<\/p>\n<p>Als er 40 Jahre alt war, bekam Mose eine Idee. \u201eIch lebe doch als Sohn der Prinzessin, ich habe doch Macht. Vielleicht kann ich meinem Volk helfen. Ich werde mal schauen, wie es ihnen geht.\u201c So ging Mose aus seinen Palast dorthin, wo die Isareliten lebten. Er war entsetzt \u00fcber das, was er sah. Die Israeliten mussten hart arbeiten und wurden geschlagen, wenn sie die Arbeit nicht schnell genug machten. Sie hatten kein einfaches Leben. Mose wurde w\u00fctend. \u201eDa muss doch jemand etwas tun! Das ist doch nicht gerecht!\u201c Er ging durch die Stra\u00dfen. Da h\u00f6rte er pl\u00f6tzlich Schreie. Er lauschte kurz, woher die Schreie kamen und eilte hin. Er sah einen der Israeliten. Und neben ihm stand ein \u00c4gypter und schlug immer wieder auf den Israeliten ein. Vielleicht hatte er nicht hart genug gearbeitet. Mose wurde w\u00fctend. \u201eDas ist doch nicht gerecht! Ich muss etwas tun!\u201c dachte er. Nat\u00fcrlich war das nicht gerecht, aber Mose verga\u00df in dieser Situation, Gott zu fragen, was richtig ist.<\/p>\n<p>Er schaute sich um. Niemand war zu sehen. Dann lief er zu dem \u00c4gypter und schlug ihn tot. \u201eDas war nur gerecht,\u201c dachte Mose. Schlie\u00dflich war es nicht in Ordnung, dass die \u00c4gypter die Israeliten schlugen. Schnell vergrub er den \u00c4gypter im Sand, so dass keiner ihn finden konnte. War das richtig? Nein, es ist nie richtig, jemanden umzubringen. Mose hatte Gott nicht gefragt, was richtig ist.<\/p>\n<p>Wenn du vor einer Entscheidung stehst, bitte Gott vorher, dir zu zeigen, was du tun sollst. Wenn du siehst, wie dein Freund von jemandem geschlagen wird, schlage nicht sofort drauf los. Bete zu Gott, dass er dir zeigt, wie du helfen kannst. Gott hat versprochen uns zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Mose wollte nur helfen. Aber dabei hat er einen Menschen umgebracht. \u201eJetzt wird Gott mich gebrauchen, dass ich seinem Volk helfe.\u201c dachte Mose. Aber die Isareliten sahen das anders. Am n\u00e4chsten Tag ging Mose wieder los, um zu sehen, wie es seinem Volk ging. Vielleicht dachte er, er kann wieder den Israeliten helfen. Und tats\u00e4chlich h\u00f6rte er wieder laute Stimmen. Dieses Mal stritten sich zwei Israeliten. \u201eWarum schl\u00e4gst du deinen Bruder?\u201c fragte Mose den, der den Streit angefangen hatte. \u201eWas willst du von uns?\u201c fragte der Mann. \u201eDu bist doch kein Aufseher. Was willst du jetzt tun? Willst du mich etwas auch umbringen, so wie den \u00c4gypter gestern?\u201c<\/p>\n<p>Mose hielt den Atem an. Er hatte sich doch umgeschaut. Aber irgendjemand muss ihn trotzdem gesehen haben. So war es also doch raus gekommen, dass er den \u00c4gypter get\u00f6tet hatte. Und nicht einmal die von seinem eigenen Volk verstanden ihn. Er wollte doch nur helfen. Wenn das der Pharao erfahren w\u00fcrde, er w\u00e4re sehr w\u00fctend.<\/p>\n<p>Und der Pharao erfuhr davon. Jetzt war Mose selbst in Lebensgefahr, weil er Gott nicht gefragt hatte, was Gott m\u00f6chte. Mose musste fliehen. Er floh in die W\u00fcste und zog immer weiter, bis er ins Land Midian kam. Er war m\u00fcde von der langen Wanderung. Hier gab es nicht viel, fast nur W\u00fcste. Aber irgendwann fand Mose einen Brunnen. Er setzte sich hin und trank etwas. Wahrscheinlich hat Mose dar\u00fcber nachgedacht, wie sein Leben bisher verlaufen war. Er wollte nur helfen, aber er hatte Gott nicht gefragt, was sein Weg war. Vielleicht hat Mose jetzt gebetet: Gott, es war nicht dein Wille, dass ich jemanden umgebracht habe. Bitte hilf mir jetzt, anders zu handeln. Zeige mir den Weg, den ich gehen soll.<\/p>\n<p>Mose sa\u00df noch dort, als er 7 M\u00e4dchen kommen sah. Sie hatten ihre Schafe dabei und wollten ihnen zu trinken geben. Mose beobachtete sie. Die M\u00e4dchen holten mit ihren Kr\u00fcgen Wasser aus dem Brunnen und gossen es in die Rinne, die um den Brunnen war, damit die Schafe dort trinken konnte. Als die Rinne fast voll war, kamen andere Hirten. Sie scheuchten die M\u00e4dchen weg und wollten das Wasser ihren eigenen Schafen geben. Die M\u00e4dchen gingen entmutigt zur Seite. Sie kannten es schon. Das war jeden Tag so. Sie arbeiteten und die anderen Hirten kamen, die st\u00e4rker waren, und nahmen ihnen das Wasser weg.<\/p>\n<p>Mose wurde wieder w\u00fctend. \u201eDas ist ungerecht!\u201c dachte er. Aber ich denke, dieses Mal bat er Gott um F\u00fchrung. Mose stand auf und ging zu dem Brunnen. Er half den M\u00e4dchen, dass ihre Schafe trinken konnten. Die Hirten mussten warten. Aber Mose brachte niemanden um.<\/p>\n<p>Wenn du Gott bittest, dir zu zeigen, was richtig ist, wird er es tun. Schau zum Beispiel einmal in die Bibel. Dort steht, wie Gott \u00fcber viele Dinge denkt. Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du auch einen \u00e4lteren Christen fragen. Vielleicht kann er dir helfen, herauszufinden, was Gott von dir m\u00f6chte. Mose hatte gelernt, erst Gott zu fragen und hatte den M\u00e4dchen geholfen, ohne jemanden umzubringen.<\/p>\n<p>So waren die M\u00e4dchen viel schneller fertig als sonst. Sie waren froh und gingen zu ihrem Vater Reguel zur\u00fcck. Ihr Vater wunderte sich: \u201eWarum seid ihr heute so fr\u00fch wieder zur\u00fcck?\u201c Die M\u00e4dchen erz\u00e4hlten aufgeregt von dem Mann, der ihnen geholfen hatte, von Mose. \u201eWo ist er denn?\u201c fragte ihr Vater, \u201eladet ihn doch zu uns ein, damit wir ihm danken k\u00f6nnen.\u201c So luden sie Mose zum Essen ein. Mose blieb nicht nur einen Abend, er blieb Tage und Wochen. Und eines der M\u00e4dchen, Zippora, gefiel ihm besonders gut. Sie heirateten und bekamen einen Sohn, Gerschom.<\/p>\n<p>Jetzt hatte Mose ein ganz anderes Leben. Vorher war er im Palast und jetzt war er in der W\u00fcste als Schafhirte. Aber er hatte etwas gelernt. Er hatte gelernt, Gott um F\u00fchrung zu bitten, bevor er handelte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zur Startseite: www.derKindergottesdienst.de Mose als junger Mann Bibeltext: 2. Mose 2,11-25, (Apg 7,22-29) Lehre: Gott will uns f\u00fchren. Bibelvers: Ps 32,8 (Luth): Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten. \u201eIch will Prinzessin werden!\u201c das w\u00fcnschte sich Klara schon immer. Das w\u00e4re sch\u00f6n: in einem Palast leben, wundersch\u00f6ne Kleider tragen, Diener haben, die alles f\u00fcr einem machen, auch das Zimmer aufr\u00e4umen. F\u00fcr Mose wurde dieser Traum war. Die Prinzessin hatte ihn am Nil gefunden und als ihren Sohn angenommen. Die ersten Jahre blieb er noch bei seiner Familie, aber als er etwas \u00e4lter war, kam Mose in den Palast zur Prinzessin. Jetzt war die Prinzessin seine Mutter. Ich denke, er hatte ein tolles Leben. Er konnte alles haben, was er wollte. Er konnte dort im Palast eine gute Ausbildung machen. Er w\u00e4re wahrscheinlich sp\u00e4ter mal ein wichtiger Mann geworden, der sehr viel Macht hatte. Aber Mose dachte immer daran, dass er eigentlich nicht dort hin geh\u00f6rte. Er war kein \u00c4gypter. 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